Die 7 besten natürlichen Heil- & Hausmittel bei Hundehusten
Die folgenden sieben pflanzlichen Heil- und Hausmittel fördern die Heilung eures Hundes bei einem einfachen Husten aufgrund eines viralen Infekts der Atemwege oder können bei einem stärkeren Infekt die tierärztliche Therapie sehr gut unterstützen. Grundsätzlich solltet ihr einen Husten aber immer vom Tierarzt untersuchen lassen, um sicher zu gehen, dass nicht eine andere Erkrankung die Ursache für den Husten beim Hund ist.
1. Honig - mindert Hustenreiz & wirkt antibiotisch
Honig ist ein sehr altes Heilmittel. Honig hat eine antibiotische und antibakterielle Wirkung und kann Halsschmerzen und Hustenreiz mildern. Dafür solltet ihr am besten einen hochwertigen Bio-Honig verwenden, der ohne Gentechnik, Zusätze und Rückstände von Pestiziden und Medikamenten ist. Er unterstützt nicht nur eine gesunde Landwirtschaft, sondern hat mehr gesunde Wirkstoffe für deinen Hund.
Anwendung
Viele Hunde mögen Honig direkt, da sie auf Süßes stehen. Alternativ könnt ihr den Honig einfach unter das Futter mischen.
Dosierung
Gebt eurem Hund am besten morgens und abends etwas Honig. Je nach Größe des Hundes gebt ihr zweimal täglich 0,5-1 EL Honig.
2. Hustensaft für Hunde
Ihr könnt eurem Hund einen natürlichen und pflanzlichen Hustensaft geben, der am besten Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Efeu und/oder Thymian enthält.
Ihr könnt eigentlich auch einen natürlichen Hustensaft für Menschen ohne weitere Zusätze und ohne Alkohol verwenden. Doch Vorsicht bei Hustensaft für Menschen, da diese häufig Süßungsmittel und auch Alkohol enthalten, die für Hunde gefährlich werden können. Deshalb ist es meist besser, einen guten pflanzlichen Hundehustensaft zu kaufen. Diesen könnt ihr euch von eurem Tierarzt verschreiben lassen oder selbst direkt kaufen.
Ihr könnt eurem Hund den Hustensaft direkt geben, sofern er ihn aufnimmt. Alternativ könnt ihr ihn auf das Futter geben oder eurem Hund mit Hilfe einer Einwegspritze (ohne Nadel!) einflößen.
Hustensaft mit Thymian und Efeu
Diesen Hustensaft von PlantaVet mit Thymian und Efeu können wir sehr gut empfehlen:
- Hustensaft CaniPulmin liquid von PlantaVet * - natürlicher Hustensaft für Hunde aus Thymian und Efeu.
Die Dosierung solltet ihr am besten nach Packungsbeilage vornehmen und wenn euer Hund den Hustensaft gut verträgt, könnt ihr ihn auch etwas höher dosieren.
Spitzwegerichsaft mit Honig
Spitzwegerich (Plantago lanceolata) ist sehr gut für die Atemwege und Bronchien. Ihr könnt ihn hochkonzentriert als Spitzwegerichsaft kaufen und am besten gleich Honig darunter mischen. Ihr könnt eurem Hund je nach Größe ca. 20-50 ml reinen Spitzwegerichsaft mit 0,5-1 EL Honig am Tag geben.
- Spitzwegerichsaft von Schoenenberger * - naturreiner Spitzwegerichsaft.
3. Immunsystem stärken
Ihr könnt das Immunsystem eures Hundes auf viele Arten unterstützen. Eine sehr einfache, natürliche und schnelle Methode ist die Gabe von Echinacea.
Echinacea (Roter Sonnenhut - Purpursonnenhut)
Bei einem Hundehusten könnt ihr beispielsweise wie beim Menschen auch Echinacea geben, z.B. über 5 Tage je nach Größe des Hundes 1-2 Tabletten mit 100mg. Die Tabletten könnt ihr je nach Hund entweder ganz oder zerbröselt ins Hundefutter geben.
- Echinacea-Tabletten von ratiopharm * - mit reinem Purpursonnenhutkraut von ratiopharm.
4. Ingwer – antibakteriell, entzündungshemmend
Ingwer hat eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Aufgrund seiner Schärfe mögen viele Hunde ihn pur nicht so gern. Am besten verwendet ihr frischen Bio-Ingwer, der keine Schadstoffe enthält.
Anwendung & Dosierung
Ein kleines Stück (Durchmesser 0,5-1cm) bei einem mittelgroßen Hund in Knoblauchpresse ausdrücken und täglich 1-2 mal in das Futter geben. Ihr solltet darauf achten, dass euer Hund den Ingwer gut verträgt, denn die Schärfe kann empfindlichen Hunden schon mal auf den Magen schlagen.
5. Viel Flüssigkeit: Kräutertee für Hunde
Wie bei uns Menschen ist es auch beim Hund wichtig, durch viel Flüssigkeitszufuhr die Viren aus dem Körper zu schwemmen. Hierzu sind Tees aus Heilkräutern gut, die eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung haben.
Am besten verwendet ihr Bio-Kräuter für diese Tees und bereitet den Tee so zu, wie ihr es für euch selbst tun würdet. Hier sind beispielsweise Kamille, Thymian, Salbei und auch Ingwer (aus frischem Bio-Ingwer) sehr hilfreich. Wenn euer Hund den Tee nicht direkt trinkt, gebt ihn einfach zum Futter. Ca. eine halbe Tasse morgens und abends sollten reichen.
Viel trinken: Wasser schmackhaft machen
Wenn euer Hund so gar nicht auf Kräutertees steht, könnt ihr ihm sein Wasser etwas schmackhafter machen, damit er mehr trinkt. So könnt ihr etwas Brühe oder Joghurt in das Wasser geben. Meine Hündin liebt beispielsweise auch das Wasser aus der Mozarella-Verpackung abgöttisch. Immer gut für eine zusätzliche Aufnahme von Flüssigkeit.
6. Ruhe und Wärme: Schal um den Hals
Ähnlich wie bei uns Menschen benötigen auch unsere Hunde bei einem Infekt Ruhe, um wieder gesund zu werden. Gleichzeitig hilft ihnen ein warmes Plätzchen und viele Hunde empfinden es als sehr angenehm, wenn ihr entzündeter Hals zusätzlich mit einem schönen Wollschal gewärmt wird.
7. Inhalation mit Kräutern
Auch Hunde können bei einer Atemwegs-Infektion von Inhalation der Inhalation mit Kräuterextrakten profitieren.
Dazu könnt ihr entweder ein klassisches Inhalationsgerät verwenden. Alternativ könnt ihr einfach einen Topf mit heißem Wasser verwenden, in das ihr die Kräuter am besten als Tropfen gebt. Damit euer Hund die Dämpfe inhaliert, nehmt ihr Hund und Inhalationstopf in einen möglichst kleinen Raum. Dies kann beispielsweise das WC sein, in das ihr mit Hund und Topf geht, so dass der Hund die Dämpfe einatmen kann. Alternativ könnt ihr auch das Kräuteröl in einer Duftlampe verdunstend lassen.
Zum Inhalieren eignet sich beispielsweise Thymian-Öl sehr gut, da Thymian schleimlösend und antiseptisch wirkt. Anwendung: 1-2 Tropfen in einen kleinen Topf mit heißem Wasser geben. Alternativ könnt ihr auch Kamillen-Öl verwenden.
- Thymian-Öl von Primavera * - ein gutes und noch preiswertes Thymian-Öl.
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