Begonie ist giftig für Hunde

Begonia tuberhybrida giftig

Die Begonie (Knollenbegonie) ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die als Beet-, Balkon- und Zimmerpflanze aufgrund ihrer auffallenden Blüten und Blätter beliebt ist. Sie gehört zu den Schieferblattgewächsen und es gibt ausgesprochen viele Arten in sehr unterschiedlichen Größen und Farben von ihr. Die Blätter sind rötlich-grün, die auffallenden Blüten meist rosa oder rot gefärbt.

Begonien sind bei uns in Blumentöpfen sowohl im Haus als auch im Garten oder in Blumenbeeten beliebt. Alle Teile der Begonie sind giftig für Hunde, insbesondere auch die Wurzeln oder auch das Pflanzenwasser im Untertopf.


Begonie wird auch wie folgt genannt:
  • Knollenbegonie
  • Schiefblatt
Begonie mit roten Blüten

Was tun, wenn mein Hund Begonie gefressen hat?

Wie giftig ist Begonie?

Giftigkeit:giftig (giftig)
Giftige Teile:Alle Teile der Begonie sind giftig, insbesondere auch die Wurzeln oder auch das Pflanzenwasser im Untertopf.
Giftige Zeit:Winter, Frühling, Sommer, Herbst
Gegengift:Unbekannt
VERGIFTUNGEN ERFORDERN SCHNELLES HANDELN:
Wenn euer Hund Symptome einer Vergiftung zeigt, ist dies immer ein eiliger Notfall! Zeit kann über das Leben deines Hundes entscheiden. Ihr solltet sofort bei eurem Tierarzt oder beim Tiernotdienst anrufen und sicherstellen, dass ein Tierarzt vor Ort ist, um dann sofort zu ihm zu fahren. Für die Therapie hilft es dem Tierarzt sehr, zu wissen, womit sich euer Hund vergiftet hat.

Vorkommen Begonie

Pflanzenart:Blume
Vorkommen:Gärten, Kübel, Parks, Indoor
Gebiete:Europa
Blütezeit:Frühling, Sommer, Herbst
Fruchtreife:-

Symptome

Die folgenden Symptome können bei einer Vergiftung mit der Begonie auftreten:

  • verstärkter Speichelfluss
  • Schwellungen der Schleimhaut
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Durchfall

Bei einer starken Vergiftung können zusätzlich die folgenden Symptome auftreten:

  • Herzrasen
  • Herzrhythmusstörungen
  • verstärkter oder auch verminderter Harnabsatz

Therapie

Während bei einer akuten Vergiftung häufig versucht werden sollte, das Gift aus dem Körper zu leiten, so ist dies bei der Begonie nicht sinnvoll, da durch das Gift die Schleimhäute gereizt werden und es zu Atemnot kommen kann. Der Tierarzt wird bei einer Vergiftung mit der Begonie gereizte Stellen kühlen und behandeln, kalziumhaltige Getränke oder auch Nahrungsmittel geben, Schmerzmittel verabreichen und eine Überwachung der Herz- und Nierenfunktion sind weitere mögliche Therapien.

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