Amaryllis ist sehr giftig für Hunde

Hippeastrumhybriden sehr giftig

Die Amaryllis, auch Ritterstern genannt, ist eine Zwiebelpflanze aus den peruanischen Anden mit auffallend großen, trichterförmigen, leicht hängenden Blüten.

Die Blüten können weiß, rosa, dunkelrot oder auch gestreift vorkommen. Die Blätter des Rittersterns sind von der Form her schmal. Sie ist sowohl als Schnittblume um die Weihnachtszeit als auch als Zimmerpflanze beliebt.

Doch Vorsicht: Alle Teile der Amaryllis sind giftig, insbesondere aber in der Blumenzwiebel steckt das Gift in hoher Konzentration.


Amaryllis wird auch wie folgt genannt:
  • Ritterstern

Was tun, wenn mein Hund Amaryllis gefressen hat?

Wie giftig ist Amaryllis?

Giftigkeit:sehr giftig (sehr giftig)
Giftige Teile:Alle Teile der Amaryllis sind giftig, vor allem aber die Zwiebel.
Giftige Zeit:Winter, Frühling, Sommer, Herbst
Gegengift:Unbekannt
VERGIFTUNGEN ERFORDERN SCHNELLES HANDELN:
Wenn euer Hund Symptome einer Vergiftung zeigt, ist dies immer ein eiliger Notfall! Zeit kann über das Leben deines Hundes entscheiden. Ihr solltet sofort bei eurem Tierarzt oder beim Tiernotdienst anrufen und sicherstellen, dass ein Tierarzt vor Ort ist, um dann sofort zu ihm zu fahren. Für die Therapie hilft es dem Tierarzt sehr, zu wissen, womit sich euer Hund vergiftet hat.

Vorkommen Amaryllis

Pflanzenart:Blume, Zimmerpflanze
Vorkommen:Gärten, Indoor
Gebiete:-
Blütezeit:Winter, Frühling, Herbst
Fruchtreife:-

Symptome

Die folgenden Symptome können bei einer Vergiftung mit der Amaryllis auftreten:

  • erhöhtes Speicheln
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Magenschmerzen

Bei einer sehr starken Vergiftung können auch die folgenden Symptome zusätzlich auftreten:

  • Herzrasen
  • Herzprobleme
  • Krämpfe
  • Zittern

Therapie

Bei einer akuten Vergiftung wird der Tierarzt immer versuchen, das Gift aus dem Körper zu leiten und die spezifischen Vergiftungs-Symptome zu mindern. Um das Gift der Amaryllis aus aus dem Körper zu leiten, gibt es unterschiedliche Methoden, so z.B.:

  1. AKTIVKOHLE: Durch die Gabe von Aktivkohle, wird das Gift im Magen gebunden, bevor es in den Blutkreislauf gelangt und so wieder ausgeschieden. WICHTIGER HINWEIS: Die Gabe von Aktivkohle sollte möglichst innerhalb von 2 Std. nach der Giftaufnahme erfolgen, damit das Gift nicht in den Blutkreislauf gelangt.
  2. ABFÜHRMITTEL: Die Gabe von Aktivkohle kann mit einem Abführmittel kombiniert werden.
  3. ERBRECHEN AUSLÖSEN: Mithilfe von unterschiedlichen Medikamenten kann der Tierarzt ggf. Erbrechen auslösen, um das Gift aus dem Körper zu bekommen.

Bei einer schweren Vergiftung kann der Tierarzt Infusionen und Medikamente gegen Herzbeschwerden und Krämpfe geben.

Nähere Informationen zu Vergiftungen beim Hund findet ihr hier: Vergiftung beim Hund vermeiden, erkennen und behandeln.

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