Gesundheit

Pro und Contra: Sollten Hunde Getreide fressen?

Getreide wird im Hundefutter heiß diskutiert. Auf der einen Seite soll Getreide nicht artgerecht und sogar schädlich für unsere Hunde sein, auf der anderen Seite sollen Hunde wichtige Ballaststoffe und Kohlenhydrate aus Getreide erhalten. Manche Fertigfutter haben einen hohen Getreideanteil, doch der Trend geht zu getreidefreiem Futter. Was also ist richtig? Sollte Getreide verfüttert werden oder ist es sogar schädlich für meinen Hund? Wie sollte Getreide verfüttert werden und welche Getreidesorten sind am besten für Hunde geeignet? Diese Fragen beantworten wir hier.

Typische Getreidesorten in der Hundefütterung

Es gibt sehr viele unterschiedliche Getreidesorten, die in der Fütterung von Hunden anzutreffen sind:

  • Weizen (als Weizenmehl, Weizenflocken oder Weizenkleie, Nudeln)
  • Hafer (als Haferflocken, Haferkleie oder Hafermehl)
  • Mais (als Maisflocken oder Maismehl)
  • Reis (meist gekocht)
  • Hirse (meist gekocht)
  • Mais (meist gekocht)

Pseudo-Getreide: Weitere Sorten, die eigentlich kein Getreide sind

Die folgenden Sorten werden ebenfalls wie Getreide verwendet, sind aber botanisch gesehen kein Getreide, sondern gehören zu anderen Pflanzenfamilien. Sie unterscheiden sich auch in den Inhaltsstoffen:

  • Quinoa (gekocht, Vorsicht: Saponine, daher nicht für Welpen oder kranke Hunde geeignet)
  • Buchweizen (gekocht)
  • Amaranth (gekocht)

Hunde können Stärke besser verdauen als Wölfe, aber...

Hunde stammen ursprünglich vom Wolf ab, der ein reiner Karnivore (Fleischfresser) ist. Er ernährt sich von Beutetieren und diese haben in ihrem Magen auch einen kleinen Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Gemüse und Obst. Deshalb orientiert sich die natürliche Rohfütterung von Hunden (BARF) auch an der Zusammensetzung des Beutetieres.

Hunde haben sich jedoch durch ihre Nähe zum Menschen über die Jahrtausende vom Wolf weg entwickelt. Die genetischen Unterschiede zwischen Hunden, ihren Vorfahren und zwischen Wölfen wurden in einer Studie im Jahre 2013 der Universität Uppsala untersucht. Dabei wurden 36 genetische Regionen gefunden, die zwischen Hunden und Wölfen tatsächlich Unterschiede aufweisen. 19 davon betreffen die Hirnfunktion, davon 8 das Nervensystem und vermutlich auch das Verhalten. 10 Gene betreffen die Verdauung von Stärke und den Fett-Stoffwechsel. Es konnte in der Studie gezeigt werden, dass sich Hunde im Laufe ihrer Domestikation körperlich an eine stärkehaltigere Ernährung besser angepasst haben.

Hunde können demzufolge Kohlenhydrate aufgrund von Enzymen besser aufspalten als ihr Vorfahre, der Wolf. Genauer gesagt wird das Verdauungsenzym Amylase zur Aufspaltung von Stärke in der Bauchspeicheldrüse von Hunden stärker produziert als bei Wölfen.

Allerdings ist der Unterschied zum Wolf nicht so gravierend, als dass das Hundefutter zu einem größeren Anteil aus Getreide bestehen sollte. Über diesen Anteil an Getreide im Hundefutter sind sich aber Experten, Wissenschaftler, Tierärzte, Ernährungsberater, Hundehalter und die Futtermittelindustrie absolut nicht einig.

Nachteile

7 starke Gründe, warum Getreide für Hunde nicht gesund ist

1. Futtermittelunverträglichkeiten aufgrund von hohem Glutengehalt

Getreide, das einen hohen Glutengehalt besitzt, kann nicht selten Auslöser von Allergien bei Hunden sein. Insbesondere Weizen enthält viel Klebereiweiß (Gluten) und steht häufig im Verdacht, Futtermittelunverträglichkeiten auszulösen. Einige Hunderassen reagieren hier empfindlicher als andere, so z.B. der Irish Setter. Die Zöliakie kann zu chronischen Entzündungen der Dünndarmschleimhaut und daraus folgendem Durchfall und Gewichtsverlust führen. Hunde, die unter einer Zöliakie leiden, sollten daher auf glutenhaltige Getreidesorten ganz verzichten.

Besonders glutenhaltige Getreidesorten sind:

  • Dinkel (9.894 mg/100g)
  • Weizen (7.700 mg/100g)
  • Gerste (5.624 mg/100g)
  • Hafer (4.557 mg/100g)
  • Roggen (3.117 mg/100g)

Es gibt aber auch glutenfreie Getreidesorten:

  • Hirse
  • Mais
  • Reis
  • Quinoa (Pseudo-Getreide)
  • Buchweizen (Pseudo-Getreide)
  • Amaranth (Pseudo-Getreide)

2. Allergie auf Getreide-Eiweiß

Einige Hunde entwickeln eine Futtermittelallergie auf das Eiweiß im Getreide. Die Allergie kann gemeinsam mit dem Tierarzt z.B. durch Ausschlussdiäten festgestellt werden. Besteht eine Allergie sollte natürlich unbedingt auf das Allergen verzichtet werden

3. Getreide behindert die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen

Getreide enthält viele sogenannte Antinährstoffe, die die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen wie Calcium, Eisen, Magnesium und Zink im Körper behindern. Insbesondere die im Getreide enthaltene Phytinsäure behindert die Aufnahme von Calcium. Dies ist auch ein Grund, warum Fertigfutter, die viel Getreide enthalten, Mineralstoffe wie Calcium in erhöhter Menge zugegeben werden muss. 

4. Getreide begünstigt Zahnbeläge und Zahnstein 

Wenn das Hundefutter sehr reich an Kohlenhydraten wie Getreide ist, so kann dies zu vermehrten Zahnbelag (Plaque) führen, die wiederum zu einer für den ganzen Körper gefährlichen Parodontitisführen können. In den Zahnbelägen befinden sich Millionen von Bakterien. Insbesondere Kohlenhydrate dienen der Ernährung und damit der raschen Vermehrung dieser Bakterien. 

5. Störungen im Magen-Darm-Trakt

Durchfall, Magenschmerzen oder eine große Menge an Kotabsonderungen können die Folge von zu viel Getreide bei empfindlichen Hunden sein.

6. Stärke lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen

Getreide gehört zu den Kohlenhydraten und enthält viel Stärke, die im Hundedarm in Zucker umgewandelt wird. Glukose wird im Körper zu Wasser und Kohlendioxyd verarbeitet, also in Energie, die schnell zur Verfügung steht. Doch Glukose führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel, was bei dem Verzehr von zu viel Getreide viele gesundheitliche Nachteile und Probleme mit sich bringen kann. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel zieht erhöhte Insulinausschüttungen nach sich, damit der Blutzuckerspiegel wieder sinkt. Doch dieses Auf und Ab kann ungesunde Folgen haben: 

  • Ach du dicker Hund: Zuviel Getreide macht Hunde dick
    • Hunde bekommen Heißhunger, da ihr Blutzuckerspiegel sinkt
    • Überschüssige Energie wird als Fett im Gewebe eingelagert
    • Das Risiko von Diabetes steigt
  • Hormonstörungen können entstehen
  • Erhöhter Blutdruck
  • Krebserkrankungen und Entzündungen werden begünstigt
    In der Humanmedizin legen immer mehr Studien nahe, dass ein dauerhaftes Überangebot an Kohlenhydraten Krebserkrankungen und Entzündungen im Körper begünstigen kann. Krebszellen ernähren sich von Glukose und diese ist in Getreide reichlich enthalten. Hunde, die an einer Krebserkrankung leiden, sollten Getreide meiden. Gesunde Hunde sollten Getreide nur in Maßen oder gar nicht erhalten.
  • Gelenkprobleme können die Folge sein
    Welpen können durch zu viel Stärke zu schnell wachsen, was ungesund für die Gelenke ist. Gelenkerkrankungen werden begünstigt, da Zucker im Körper Wasser bindet, das für die Elastizität der Gelenke wichtig ist.
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen werden begünstigt
    Durch zu viel Stärke kann die Bauchspeicheldrüse des Hundes zu sehr beansprucht werden. In der Bauchspeicheldrüse wird Stärke mithilfe von Amylase aufgespalten. Es kann zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) kommen.

7. Vorsicht Magendrehung!

Eine gefährliche Magendrehung kann aufgrund der aufquellenden Getreide im Magen begünstigt werden.

Vorteile

5 Gründe, warum Getreide für Hunde gesund sein kann

  1. Reich an Ballaststoffen

    Getreide ist insbesondere als Vollkorngetreide reich an Ballaststoffen, die wichtig für die Verdauung sind. Die meisten Ballaststoffe sind in Vollkorngetreide enthalten. Doch der Hund kann die benötigten Ballaststoffe ebenso aus Gemüse beziehen.
  2. Stärke liefert viel Energie – das ist für Leistungshunde wichtig

    Die im Getreide enthaltene Stärke kann Fluch und Segen zugleich sein. Für übergewichtige Hunde (s.o.) ist sie ein Fluch, da der Hund weiter zulegen wird. Für Hunde, die sich sehr viel bewegen (Hütehunde, Jagdhunde, Arbeitshunde) kann die zusätzliche Energie aber sehr hilfreich sein. Allerdings können Leistungshunde sehr viel mehr und besser Energie aus Fett als aus Kohlenhydraten ziehen. 
  3. Gluten ist gut verdaulich

    Gluten ist bei Hunden, die nicht unter Zöliakie leiden, in der Regel gut verdaulich. Allerdings sind die im Gluten enthaltenen Aminosäuren keine optimale Eiweißquelle.
  1. Viele B-Vitamine für gute Nerven

    Getreide enthält viele B-Vitamine, die sehr gut für die Nerven sind. So z.B. Vitamin B1 und B3, aber auch B2 und B6, sowie etwas Biotin und Folsäure. Sie sind auch für die Zellteilung und den Aufbau von Gewebe notwendig. Viele Gemüse sind ebenfalls ein guter Träger von B-Vitaminen.
  2. Reich an Mineralstoffen

    Getreide enthält auch die wichtigen Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Kalium und Phosphor, sowie Zink und Mangan. 

Häufige Gründe für einen (hohen) Futteranteil an Getreide sind:

  • Getreide ist sehr sättigend durch den hohen Anteil an Kohlenhydraten
  • Hoher Ballaststoffgehalt von Vollkorngetreide ist verdauungsfördernd
  • Getreide ist wesentlich günstiger als Gemüse oder Fleisch

Getreide im Fertigfutter ist meist nährstoffarm

Das Getreide im Fertigfutter (Trockenfutter, Dosenfutter, Flocken) ist jedoch fast immer so verarbeitet, dass Nährstoffe und Ballaststoffe kaum noch enthalten sind. Dies liegt auf der einen Seite daran, dass häufig kein Vollkorngetreide verwendet wird und auf der anderen Seite daran, dass das Getreide bei sehr hohen Temperaturen verarbeitet werden muss.

In den USA ist getreidefreies Hundefutter in Verruf geraten

Eine Aufsehen erregende Studie der UC Davis School of Veterinary Medicine erforschte einen Zusammenhang zwischen der Ernährung des Hundes und der Herzerkrankung Dilatative Cardiomyopathie (DCM). Da einige der betroffenen Hunde ein getreidefreies Futter, das Erbsen, Linsen oder andere Hülsenfrüchte oder Kartoffeln als Hauptanteil enthielten, kam getreidefreies Hundefutter in die Kritik.

Eine Vermutung der Studie ist, dass Taurinmangel DCM fördern könnte. Taurin ist eine Aminosulfonsäure, die für die Herzfunktion wichtig ist. Taurin kann jedoch von Hunden im Gegensatz zu Katzen aus der Nahrung im Körper hergestellt werden. Taurin ist primär in tierischen Lebensmitteln z.B. in rohen Hühnerherzen und nur in wenigen Pflanzen vorhanden. Taurin muss im Futter in der Form vorhanden sein, dass der Hund es auch verwerten kann. Fertigfutter für Hunde wird bisher selten Taurin zugesetzt.

Enthält jedoch ein Fertigfutter einen zu hohen Pflanzenanteil und einen zu geringen Anteil an gut verwertbarem Fleisch kann dem Hund auf Dauer zu wenig Taurin zugeführt werden. Doch die Studien zu Herzerkrankungen, die ernährungsbedingt beim Hund ausbrechen, stehen ohnehin erst am Anfang.

Doch eines ist sicher: Weder Hülsenfrüchte, noch Kartoffeln oder Getreide sollten einen hohen Anteil des Hundefutters ausmachen.

Achtet bei Fertigfutter genau auf die Deklarierung: Ist Fleisch zum größten Anteil enthalten?

Bei Hundefutter wird leider eher selten offen deklariert, was enthalten ist. Das ist für den Käufer sehr undurchsichtig. Generell gilt, dass die Inhaltsstoffe in der Reihenfolge ihres Anteils aufgeführt sein müssen. Doch auch hier könnt ihr schnell getäuscht werden: Steht als erster Punkt Fleisch, klingt es zwar gut, folgen dann jedoch Getreidemehl, Getreideflocken und stärkehaltige Gemüsesorten, ist anzunehmen, dass Fleisch eben doch nicht den größten Batzen ausmacht. 

Fütterung

So füttert ihr Getreide am besten

Hunde können Getreide nicht im Ganzen und roh verwerten. Wenn du deinem Hund ein ganzes Getreidekorn ins Futter gibst, so wird es auch vollständig wieder herauskommen und dein Hund hat nichts davon verwertet.

Getreide muss stets entweder gekocht oder geschrotet oder als Getreideflocke an den Hund verfüttert werden, damit er es verwerten kann. In Fertigfutter liegt es auch häufig als Getreidemehl vor. Schrot und Flocken sollten vor dem Füttern am besten über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Reis, Nudeln, Hirse, Quinoa, Buchweizen, Amaranth werden dagegen gekocht.

Die Menge macht's: Soviel Getreide darf dein Hund fressen

Hunde sollten Getreide zusätzlich zu der von ihnen benötigten Ration an Muskelfleisch, fleischigen Knochen, Pansen, Innereien und Gemüse und Obst erhalten. Der Anteil an Getreide sollte maximal 10-15% der Gesamtration betragen. Dabei ist es wichtig, den Zustand des Getreides zu berücksichtigen, denn getrocknet ist Getreide leichter. Für die Berechnung des Anteils an der Gesamtration nehmen wir das Gewicht des gekochten Getreides. Getrocknet gilt die Formel 1:4: 100g gekochtes Getreide entsprechen rund 25g getrockneten Getreideflocken.

Wieviel dies für einen Hund ist, hängt von der Größe und dem Gewicht deines Hundes ab. Die Tagesportion eines Hundes beträgt in etwa 3% des Körpergewichts. Dies wären bei einem Hund von 10 kg Gewicht 300g und davon 30-45g Getreide. 

Diese Hunde können Getreide in geringen Mengen fressen

  • Sehr aktive Hunde, die viele Kalorien verbrennen. Beispielsweise Jagdhunde oder Hütehunde, die sich täglich sehr viel bewegen und sehr viel Energie benötigen
  • Zu dünne Hunde und Welpen, die an Gewicht zulegen sollen.
  • Hündinnen, die säugen oder trächtig sind und besonders viel Energie benötigen.

 
Besser verzichten

Diese Hunde sollten besser auf Getreide verzichten: 

  • Hunde mit Übergewicht
  • Hunde mit Diabetes
  • Hunde, die Gluten nicht vertragen (Futtermittelunverträglichkeit)
  • Hunde, die allergisch auf Getreide reagieren
  • Hunde, die empfindlich auf Getreide reagieren
  • Krebskranke Hunde
  • Hunde mit Gelenkproblemen

Getreide ist kein notwendiger Bestandteil von Hundefutter

Hunde benötigen kein Getreide zum Überleben. Sie können ihre Energie überwiegend aus den tierischen und pflanzlichen Fetten ihrer Nahrung ziehen. Alle notwendigen Nährstoffe, Energie und Vitamine können Hunde aus Fleisch, Innereien, Knochen, Fett und einem kleinen Anteil an Gemüse und Obst beziehen. 

Für viele Hunde ist Getreide folglich sogar schädlich. Nur für wenige Hunde kann Getreide sinnvoll sein, wenn sie mehr Energie benötigen.

Solltet ihr auf Getreide füttern, dann ist es gut, auf die folgenden Punkte zu achten:  

Vollkorn- und Glutenfreies Getreide bevorzugen

Grundsätzlich gilt dasselbe wie bei uns Menschen: Vollkorngetreide enthält mehr gesunde Ballast- und Nährstoffe. Das Vollkorn enthält noch die nährstoff- und ballaststoffreiche Hülle. Dieses wird langsamer verdaut und treibt dadurch den Blutzucker nicht so schnell in die Höhe, wie beispielsweise das Weißmehl. Deshalb sollte - wenn überhaupt – Vollkorngetreide an unsere Hunde verfüttert werden.

Pseudogetreide wie Amaranth, Buchweizen und Quinoa enthält kein Gluten und wird deshalb nicht nur besser vertragen, sondern treibt ebenfalls den Blutzucker nicht so schnell in die Höhe.

Glutenfreie Getreidesorten:

  • Hirse
  • Mais
  • Reis
  • Buchweizen (Pseudo-Getreide)
  • Amaranth (Pseudo-Getreide)

Auch Quinoa ist zwar glutenfrei, doch ist der Saponin-Gehalt höher als bei anderen Getreidesorten. Um den Saponin-Gehalt zu senken, muss es gründlich gewaschen und gekocht werden. Doch für Kleinkinder und alte Menschen wird es nicht empfohlen, da es zu Unverträglichkeiten führen kann. Deshalb sollte auch bei Welpen oder kranken Hunden auf die Fütterung von Quinoa verzichtet werden.  

Fazit zur Fütterung von Getreide an Hunde

In kleinen Mengen ist Vollkorngetreide für manche Hunde sinnvoll

  • Getreide ist für eine gesunde Hundefütterung eigentlich nicht notwendig.
  • Hunde können die im Getreide enthaltene Stärke zwar besser verwerten als Wölfe, doch sie kann bei zu großen Mengen zu einem ungesunden Anstieg des Blutzuckers führen.
  • Getreide sollte nicht an übergewichtige Hunde, Hunde mit Diabetes, Krebs oder Gelenkproblemen, empfindlichem Magen und Allergien gefüttert werden.
  • Hunde mit Gluten-Unverträglichkeit sollten - wenn überhaupt - nur glutenfreies Getreide gefüttert bekommen.
  • Getreide kann zusätzlich zum Futter in kleinen Mengen bei Hunden, die viel Energie benötigen gegeben werden. Es sollte nicht mehr als 10-15% der Futterration bei gesunden Hunden sein.
  • Vollkorngetreide ist gesünder, denn es enthält mehr Ballast- und Nährstoffe und lässt den Blutzucker weniger ansteigen.
  • Getreide muss immer vor dem Füttern verarbeitet werden (Kochen, Flocken einweichen etc.) 

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