Geigenfeige ist schwach giftig für Hunde

Ficus lyrata schwach giftig

Die Geigenfeige (Ficus lyrata) ist eine wunderschöne Zimmerpflanze mit großen, glänzenden Blättern, die an die Form einer Geige erinnern. Sie stammt aus den tropischen Regionen Westafrikas, wo sie in warmem und feuchtem Klima gedeiht.

In Innenräumen wächst sie meist als stattliche Pflanze, die bis zu drei Meter hoch werden kann. In ihrer Heimat erreicht sie sogar Baumgröße. Die Geigenfeige mag helle Standorte ohne direkte Sonne und verträgt keine Zugluft. Mit ihrer eleganten Erscheinung bringt sie ein Stück Natur und tropisches Flair ins Zuhause.

Die Geigenfeige ist leicht giftig, insbesondere für Hunde, aber auch für Menschen. Alle Pflanzenteile enthalten einen milchigen Pflanzensaft, der Ficin und Furanocumarine enthält. Diese Stoffe können bei Hautkontakt oder Verschlucken Reizungen hervorrufen.


Geigenfeige wird auch wie folgt genannt:
  • Geigen-Feige
Foto von feey auf Unsplash

Was tun, wenn mein Hund Geigenfeige gefressen hat?

Wie giftig ist Geigenfeige?

Giftigkeit:schwach giftig (schwach giftig)
Giftige Teile:Alle Teile der Geigenfeige (Ficus lyrata) sind leicht giftig.
Giftige Zeit:-
Gegengift:Unbekannt
VERGIFTUNGEN ERFORDERN SCHNELLES HANDELN:
Wenn euer Hund Symptome einer Vergiftung zeigt, ist dies immer ein eiliger Notfall! Zeit kann über das Leben deines Hundes entscheiden. Ihr solltet sofort bei eurem Tierarzt oder beim Tiernotdienst anrufen und sicherstellen, dass ein Tierarzt vor Ort ist, um dann sofort zu ihm zu fahren. Für die Therapie hilft es dem Tierarzt sehr, zu wissen, womit sich euer Hund vergiftet hat.

Vorkommen Geigenfeige

Pflanzenart:Zimmerpflanze
Vorkommen:Indoor
Gebiete:Australien
Blütezeit:Winter, Frühling, Sommer, Herbst
Fruchtreife:-

Symptome

Die folgenden Symptome können bei einer Vergiftung mit der Geigenfeige (Ficus lyrata) auftreten:

  • Allergische Hautreaktionen
    Der milchige Saft kann bei empfindlicher Haut zu Juckreiz, Rötungen oder leichten Entzündungen führen.
  • Magen- und Darmbeschwerden: Nach dem Kauen oder Verschlucken kann es bei Hunden zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen.

Bei einer sehr starken Vergiftung oder bei allergischen Reaktionen können in seltenen Fällen auch die folgenden Symptome auftreten:

  • Krämpfe
  • Lähmungen
  • Atemnot
  • Der Tod kann durch eine Atemlähmung eintreten

 

Therapie

Bei einer akuten Vergiftung kann der Tierarzt versuchen, das Gift des Ficus lyrata aus dem Körper zu leiten und die spezifischen Vergiftungs-Symptome zu mindern.

Um das Gift des Ficus lyrata (Geigenfeige) aus aus dem Körper zu leiten, gibt es unterschiedliche Methoden, so z.B.: 

  • AKTIVKOHLE: Die Gabe von Aktivkohle, bindet das Gift im Magen. WICHTIGER HINWEIS: Dies sollte möglichst innerhalb von 2 Std. nach der Giftaufnahme erfolgen, damit das Gift nicht in den Blutkreislauf gelangt.
  • ABFÜHRMITTEL: Die Gabe von Aktivkohle kann mit einem Abführmittel kombiniert werden.
  • ERBRECHEN DURCH TIERARZT AUSLÖSEN LASSEN: Mithilfe von unterschiedlichen Medikamenten kann auch Erbrechen durch den Tierarzt ausgelöst werden, um das Gift aus dem Körper zu bekommen.

Bei sehr starken Vergiftungserscheinungen können vom Tierarzt Infusionen und krampflösende Medikamente gegeben werden.

Nähere Informationen zu Vergiftungen beim Hund findet ihr hier: Vergiftung beim Hund vermeiden, erkennen und behandeln.

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