8 goldene Regeln zur Fütterung von Innereien
Wir haben für euch die acht wichtigsten Regeln zur Fütterung von Innereien an Hunde zusammengefasst:
1. Innereien: Lieferanten von Vitaminen und Mineralstoffen
Innereien sind die wichtigsten Lieferanten von Vitaminen und Mineralstoffen, die essentiell für unsere Hunde sind. Deshalb sind sie sehr gesund für unsere Hunde.
2. Innereien in Maßen: Soviel ist gesund
Innereien sollten bei gesunden Hunden 12% der Futterration ausmachen. In der BARF-Lehre gehören Pansen und Blättermagen nicht zu den reinen Innereien und werden separat berücksichtigt.
3. Der richtige Innereien-Mix macht's
Da die unterschiedlichen Innereien Lieferanten für andere Vitamine und Mineralstoffe sind, sollten die wichtigsten Innereien regelmäßig verfüttert werden: 40% Leber, 15% Niere, 15% Milz, 15% Herz, 15% Lunge.
Es ist sinnvoll, die Tierarten als Quelle der Innereien immer mal zu wechseln, da sie unterschiedlich im Vitamin- und Nährstoffgehalt sind.
4. Besser Bio: Weniger Schadstoffe
Innereien sind Entgiftungsorgane und können Schadstoffe wie Medikamente, Schwermetalle oder Pestizide enthalten. Bei artgerecht gehaltenen Schlachttieren ist dieses Risiko vermindert. Außerdem unterstützt ihr damit weniger Tierleid bei den Schlachttieren.
5. Niemals roh: Innereien vom Schwein und Wildschwein
Aufgrund der für Hunde tödlichen Aujeszkyschen Krankheit bei Schweinen und Wildschweinen, sollten Innereien vom Schwein oder Wildschwein nur sehr gut gegart gefüttert werden. Um ganz sicher zu gehen, verzichtet ihr am besten auf die Fütterung von Innereien vom Schwein oder Wildwildschwein (Schwarzwild).
6. Parasitengefahr: Wild-Innereien
In den Innereien vom Wild können Parasiten enthalten sein wie insbesondere Bandwürmer und andere Wurmarten. Um dieser Gefahr zu entgehen, sollten die Innereien zuvor für 3 Tage auf -21°C eingefroren worden sein. Dann könnt ihr sie auch roh verfüttern.
7. Vorsicht Schilddrüsenhormone
Im Schlund von größeren Schlachttieren wie Rindern können sich Schilddrüsenhormone befinden. Daher verzichte besser auf Kehlkopf, Schlund und Speiseröhre in den Innereien.
8. Innereien ggf. nicht an kranke Hunde füttern
Bei empfindlichen oder kranken Hunden kann es sinnvoll sein, auf Innereien in der Fütterung zu verzichten, da sie viele Purine enthalten und teilweise schwer verdaulich sind. In diesem Fall sollten die Vitamine und Nährstoffe anders ersetzt werden.
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Innereien: Wichtiger Bestandteil der Hundefütterung
Wir zeigen euch, worauf ihr bei der Fütterung von Innereien bei eurem Hund achten solltet.
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