Heckenkirsche ist giftig für Hunde

Lonicera xylosteum giftig

Die Heckenkirsche ist ein sommergrüner Strauch aus der Familie der Geißbartgewächse (Caprifoliaceae). Sie ist sehr langsam wachsend und wird meist bis zu 2 m hoch.

Die Blätter sind eiförmig und werden bis zu 5cm groß. Dabei sind sie beidseitig grau behaart. Die Heckenkirsche ist sehr anspruchslos und passt sich vielen Bedingungen an. Allerdings gehört sie zu den Halbschatten- oder Schattenpflanzen und kommt daher eher in Wäldern vor.

Sie trägt weiß-gelbe Blüten und rote Beeren. Die Beeren wachsen paarweise. Die Rote Heckenkirsche ist sowohl bei Schmetterlingen als auch bei Vögeln sehr beliebt. 

Bei der Heckenkirsche sind insbesondere die Blätter aber auch die Beeren für Hunde giftig. 


Heckenkirsche wird auch wie folgt genannt:
  • Gemeine Heckenkirsche
  • Rote Heckenkirsche
  • Hundskirsche
Heckenkirsche mit gelb-weißen Blüten

Was tun, wenn mein Hund Heckenkirsche gefressen hat?

Wie giftig ist Heckenkirsche?

Giftigkeit:giftig (giftig)
Giftige Teile:Bei der Heckenkirsche sind insbesondere die Blätter aber auch die Beeren giftig.
Giftige Zeit:Sommer
Gegengift:Unbekannt
VERGIFTUNGEN ERFORDERN SCHNELLES HANDELN:
Wenn euer Hund Symptome einer Vergiftung zeigt, ist dies immer ein eiliger Notfall! Zeit kann über das Leben deines Hundes entscheiden. Ihr solltet sofort bei eurem Tierarzt oder beim Tiernotdienst anrufen und sicherstellen, dass ein Tierarzt vor Ort ist, um dann sofort zu ihm zu fahren. Für die Therapie hilft es dem Tierarzt sehr, zu wissen, womit sich euer Hund vergiftet hat.

Vorkommen Heckenkirsche

Pflanzenart:Strauch
Vorkommen:Gärten, Parks, Wälder
Gebiete:Europa
Blütezeit:Frühling, Sommer
Fruchtreife:Sommer, Herbst

Symptome

Die folgenden Vergiftungs-Symptome können bei der Heckenkirsche auftreten:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magenschmerzen
  • Durchfall

Bei einer starken Vergiftung können auch die folgenden Symptome auftreten:

  • Herzrasen
  • Kollaps
  • Muskelkrämpfe
  • Lähmungen
  • Apathie
  • Atemnot
  • Die Atemlähmung kann zum Tod führen

Therapie

Bei einer Vergiftung wird der Tierarzt immer versuchen, das Gift aus dem Körper zu leiten und die spezifischen Vergiftungs-Symptome zu mindern.

Um das Gift der Heckenkirsche aus dem Körper zu leiten, gibt es unterschiedliche Methoden:

  1. AKTIVKOHLE: Die Gabe von Aktivkohle bindet das Gift im Magen. Dies sollte möglichst innerhalb von 2 Std. nach der Giftaufnahme erfolgen, damit das Gift nicht in den Blutkreislauf gelangt.
  2. ABFÜHRMITTEL: Die Gabe von Aktivkohle kann von dem Tierarzt mit einem Abführmittel kombiniert werden.
  3. MEDIKAMENTE: Mithilfe von unterschiedlichen Medikamenten kann durch den Tierarzt auch Erbrechen ausgelöst werden, um das Gift aus dem Körper zu bekommen.

Zur Linderung der Symptome kann der Tierarzt krampflösende Medikamente und ggf. Infusionen geben.

Nähere Informationen zu Vergiftungen beim Hund findet ihr hier: 

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