Vitamine: Lebensnotwendige Nährstoffe für unsere Hunde
Vitamine sind lebensnotwendige Nährstoffe, die unsere Hunde entweder gar nicht oder nicht in ausreichender Menge in ihrem Körper bilden können. Vitamine erfüllen sehr wichtige und unterschiedliche Funktionen im Körper und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Fertigfutter enthalten meist die vorgeschriebenen Mengen an Vitaminen, doch liegen sie hier nicht immer in der am besten verwertbaren Form vor. Anders sieht es bei den natürlichen Formen der Vitamine aus. Doch Hunde haben ganz andere Bedürfnisse an Vitaminen als wir Menschen.
Wir zeigen euch eine Übersicht der Vitamine und ihrer Funktionen, wo sie enthalten sind und wie sie dosiert werden sollten.
Vitamine sind lebensnotwendige organische Mikronährstoffe
Vitamine sind lebensnotwendige organische Mikronährstoffe, die im Körper entweder gar nicht oder nicht in ausreichender Menge gebildet werden können. Vitamine bestehen aber weder aus Fett, noch aus Eiweiß oder Kohlenhydraten und werden nicht als Bausteine des Körpers oder zur Energiegewinnung genutzt. Sowohl Vitamine als auch ihre Vorstufen, die im Körper dann zu Vitaminen umgewandelt werden können, müssen über die Nahrung dem Körper zugeführt werden.
Sie sind in sehr geringen Mengen für wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper notwendig und es kann zu krankhaften Mangelerscheinungen kommen, wenn zu wenig Vitamine gefüttert werden.
Vitamine sind an wichtigen Prozessen des Stoffwechsels im Körper beteiligt, wie beispielsweise:
- Aufbau und Schutz von Zellen (Abfangen von freien Radikalen)
- Bildung von Knochen und Zähnen und deren Entwicklung
- Bildung von Blut und Helfer bei der Blutgerinnung
- Regulation der Stoffwechselvorgänge
- Können Bestandteil von Enzymen sein und Verstärker von Enzymreaktionen
- Helfer bei der Freisetzung von Energie aus Nährstoffen
- Beeinflussen das Immunsystem
Vitale Amine wurden zu Vitaminen
Der Begriff "Vitamine" wurde von dem polnisch-amerikanischen Biochemiker Casimir Funk 1912 zur Beschreibung von stickstoffhaltigen Substanzen, den vitalen Aminen, verwendet. Allerdings war es ein Irrtum, dass alle dieser Substanzen auch wirklich Stickstoff enthielten. Daher musste ein neuer Name her und die "vitalen Amine" wurde einfach zu einem Begriff zusammengezogen, nämlich zu "Vitaminen".
Es kommt auf die Form der Vitamine an
Vitamine sollten am besten in ihrer natürlichen Form oder in bio-identischer Form gefüttert werden, da sie so vom Körper am besten erkannt und verwertet werden können.
Synthetische Vitamine sind minderwertig
Vitamine werden jedoch häufig synthetisch hergestellt und können minderwertig sein. Denn synthetische Vitamine kommen nicht an das Original heran und können häufig vom Hund nicht so gut erkannt und aufgenommen werden und können weniger biologische Funktionen im Körper erfüllen.
Dies kann beispielsweise in minderwertigem Fertigfutter leicht der Fall sein, das zwar theoretisch die notwendigen Dosen an Vitaminen enthält, aber leider nicht in ihrer besten Form. Deshalb ist es so wichtig, darauf zu achten, in welcher Form ihr Vitamine zuführt.
Natürliche Vitamine
Am besten ist es, die Vitamine über möglichst natürliche Futtermittel zuzuführen, aber es kann auch beispielsweise in Krankheitsfällen notwendig werden, Vitamine direkt zuzugeben. Insbesondere dann lohnt es sich, auf die Form des gekauften Vitamins zu achten.
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche, artgerechte und möglichst hochwertige und natürliche Ernährung ist das A und O für ausreichend Vitamine in gut verwertbarer Form. Synthetische Vitamine sind leider kein hochwertiger Ersatz für natürliche Vitamine, da ihre Bioverfügbarkeit geringer ist und sie obendrein Unverträglichkeiten hervorrufen können.
Vitamere
Vitamere sind rein chemisch gesehen Vitamine. Sie sind Substanzen mit einer ähnlichen Molekülstruktur und werden daher auch Vitaminanaloga genannt. Sie können aber unterschiedliche Effekte im Körper haben als natürliche Vitamine.
So ist beispielsweise Vitamin E der Sammelbegriff für acht in der Natur vorkommende Tocopherole: Es gibt alpha-, beta-, gamma-, delta-, epsilon-, zeta-, eta-, theta-Tocopherole. Allerdings ist alpha-Tocopherol die biologisch aktivste Form, während bereits gamma-Tocopherol nur noch wenige biologische Funktionen hat.
Provitamine
Provitamine sind Vorstufen von Vitaminen, die im Körper enzymatisch in Vitamine umgewandelt werden können. Sie müssen erst im Körper aktiviert werden, bevor sie biologisch aktiv werden.
Ein recht bekanntes Beispiel ist Beta-Carotin, das im Körper von Enzyme gespalten und somit in Vitamin A umgewandelt wird. Diese Umwandlung kann im Körper von Hunden und Menschen erfolgen, allerdings nicht bei der Katze. Ein weiteres Beispiel ist Retinol, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann.
Es werden zwei Gruppen von Vitaminen unterschieden: Auf der einen Seite haben wir die fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K, die im Körper gespeichert werden können und auf der anderen Seite die wasserlöslichen Vitamine B und C, die nicht im Körper gespeichert werden können.
Fettlösliche Vitamine
Fettlösliche Vitamine sind im Körper speicherbar. Bei diesen Vitaminen ist eine Überdosierung möglich. Sie müssen daher nur über einen bestimmten Zeitraum in ausreichender Menge angeboten werden. Sie werden im Fettspeicher der Gewebe eingelagert.
Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen im Körper (Resorption)
Fettlösliche Vitamine werden im Fettspeicher von Gewebe eingelagert. Mithilfe von Gallensalzen und hochwertigen Fetten können sie in Form von Mizellen (Molekülkomplexe) passiv vom Körper aufgenommen bzw. resorbiert werden. Die Aufnahme erfolgt hauptsächlich im Dünndarm.
Um sich die fettlöslichen Vitamine merken zu können, hilft als Eselsbrücke der Begriff ADEK:
- Vitamin A (Retinol) - das Augenvitamin
- Vitamin D (Calciferol) - das Sonnenvitamin
- Vitamin D3 (Calciferol)
- Vitamin D2 (Ergocalciferol)
- Vitamin E (Tocopherole) - ein starkes Antioxidans
- Alpha-Tocopherol ist bioaktiv
- Beta-, gamma-, delta-, epsilon-, zeta-, eta-, theta-Tocopherole sind wenig bioaktiv
- Vitamin K für Knochen, Zähne und Blutgerinnung
- Vitamin K1 (Phyllochinon) - Blutgerinnung
- Vitamin K2 (Menachinon) - Knochenentwicklung
- Vitamin K3 (Menadion) – verboten in Lebensmitteln, synthetische Form
Die vier fettlöslichen Vitamine
Fettlösliche Vitamine können im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen im Körper gespeichert werden. Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine A, D, E und K. Wir zeigen euch, wo sie enthalten sind, welche Funktion sie haben und was bei einer Über- oder Unterversorgung passiert.
Vitamin A (Retinol) - das Augenvitamin
Aufgaben, Funktionen und Vorkommen von Vitamin A für den Hund.Vitamin D (Calciferol) - das Sonnenvitamin
Vitamin D hat wichtige Funktionen für gesunde Knochen und Zähne und sollte richtig dosiert werden.Vitamin E (Tocopherole) – Antioxidans
Vitamin E ist ein starkes Antioxidans und schützt die Zellen. Aufgabe, Vorkommen und Fütterung.Vitamin K für Blutgerinnung, Knochen & Zähne
Vitamin K kommt in pflanzlicher & tierischer Nahrung vor. Vorsicht bei Vitamin K3 in Fertigfutter!Wasserlösliche Vitamine
Wasserlösliche Vitamine sind im Körper nicht in einem starken Maße speicherbar, mit Ausnahme von Vitamin B12, das in der Leber und in der Muskulatur speicherbar ist.
Aufnahme von wasserlöslichen Vitaminen im Körper (Resorption)
Wasserlösliche Vitamine werden aktiv über einen Transportmechanismus im Körper resorbiert. Dafür benötigen einige dieser Vitamine ein Trägerprotein, das sich Intrinsischer Faktor (Intrinsic Factor) nennt. So benötigt beispielsweise das sehr große Vitamin B12 einen Intrinsic Factor. Eine Überdosierung ist nicht möglich, da überschüssige Vitamine über den Urin wieder ausgeschieden werden. Für die Wirksamkeit ist die bioidentische Form entscheidend.
- B-Vitamine
- Vitamin B1 (Thiamin) - das Nervenvitamin
- Vitamin B2 (Riboflavin) - das Nervenvitamin
- Vitamin B3 (Nikotinsäure, Niacin) - für Haut, Verdauung, Nerven
- Vitamin B5 (Pantothensäure)
- Vitamin B6 (Pyridoxin)
- Vitamin B7 – Vitamin H – Biotin
- Folsäure (Vitamin B9 – Vitamin B11 – Vitamin M)
- Vitamin B12 (Cobalmin)
- Vitamin C (Ascorbinsäure) - das Allround-Vitamin
Wasserlösliche Vitamine
Vitamin B1 (Thiamin) - Nervenvitamin
Wichtig für Nerven, Gelenke, Fell und Muskeln. Vorkommen, Bedarf, Überdosierung & Mangel.Vitamin B2 (Riboflavin) - Energie & Augen
Wichtig für Augen, Energie-Stoffwechsel, Wachstum und Haarkleid. Mangel kann zu Kotfressen führen.Vitamin B3 (Niacin) - Haut, Verdauung & Nerven
Wichtig für eine gesunde Haut, Verdauung und Nervenfunktionen. Mangel bei getreidereicher Nahrung.Vitamin C (Ascorbinsäure) - das Allround-Vitamin
Vitamin C unterstützt das Immunsystem und die Gelenke. Wie ist der Bedarf bei Hunden?Wissenschaftliche Vitamin-Bedarfsangaben
National Research Council (NRC)
Für Hunde gibt es eine international anerkannte wissenschaftliche Studie des amerikanischen National Research Councils (NRC), in der die Bedarfswerte für Nährstoffe in der Ernährung von Hunden 2006 festgelegt wurden.
Diese Studie ist gilt als Orientierung für viele Ernährungsexperten und insbesondere für industriell hergestelltes Hundefutter. Die Studie berücksichtigt dabei auch in vielen Berechnungen die unterschiedlichen Bedürfnisse des Hundes je nach Aktivität oder Lebensphase.
Denn natürlich ist der tägliche Vitaminbedarf eines winzigen Chihuahuas anders als der einer Dogge. Und ebenso benötigen Schlitten- oder Rennhunde im Verhältnis mehr Vitamine als Schoßhunde.
FEDIAF
In Europa hat die europäische Industrie für Heimtiernahrung European Pet Food Industry Federation (FEDIAF) Empfehlungen zu Nährstoffgehalten in der Heimtiernahrung in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler erstellt und diese werden beständig angepasst.
Zur FEDIAF gehören nach eigenen Angaben Mitglieder aus 18 Ländern und die fünf großen Futtermittel-Hersteller Affinity Petcare, Hill’s Pet Nutrition, Mars PetCare, Nestlé Purina Petcare und Wellpet.
Sie arbeitet eng mit einem internationalen wissenschaftlichen Beirat zusammen, dem auch Prof. Jürgen Zentek (Herausgeber vieler anerkannter Bücher über Hunde-Ernährung) angehört. Diese Werte basieren auf den von der NRC erstellten Daten, wurden aber z.T. leicht angepasst.
Für die meisten Menschen, die sich mit Hunde-Ernährung beschäftigen, sind diese Werte eine sehr grobe Richtlinie für die Bedarfswerte des Hundes. Sie sind jedoch etwas unter Vorbehalt zu bewerten, da sie für die Erstellung von Fertigfutter der Futtermittelindustrie als Grundlage gedacht sind.
Natürliche Vitamine vs. synthetische Vitamine
Für selbst hergestelltes Futter (BARF o.ä.) können die Bedarfswerte des NRC jedoch nur annähernd als grobe Orientierung dienen. Denn die Vitamine in frischem und natürlichem Futter liegen in einer anderen Form vor als in industriell gefertigtem Hundefutter.
Die natürlichen Vitamine haben eine höhere Bioverfügbarkeit und können vom Körper besser aufgenommen werden. Deshalb gehen die meisten Experten davon aus, dass bei natürlichem und frischen Futter auch nicht so hohe Bedarfswerte erreicht werden müssen.
Nun gibt es aber leider zwei Faktoren, die den Vergleich dieser Vitamin-Bedarfsangaben mit anderen Vitamin-Angaben erheblich erschwert und auch für mich als Nutzer verwirrend gestaltet. Diese versuche ich einmal leicht zu erklären:
Vitaminbedarf anhand des Metabolischen Körpergewichts
Der NRC gibt den jeweiligen Vitaminbedarf des Hundes nicht einfach in einer Maßeinheit pro Kg Körpergewicht an, sondern bezieht die Angaben immer auf das metabolische Körpergewicht des Hundes. Dies ist durchaus sinnvoll, denn je kleiner das Körpergewicht ist, desto größer ist im Verhältnis zum Körpergewicht die Oberfläche dieses Körpers.
Denn es ist nicht so, dass ein Hund von 20 Kg Gewicht einfach die doppelte Menge an Futter und Nährstoffen bekommen sollte wie ein Hund von 10 Kg Gewicht. Die Körperoberfläche ist bei einem kleinem Hund im Verhältnis zum Gewicht sehr viel größer, weshalb er mehr Wärme verliert und damit auch mehr Energie benötigt. Diese Tatsache wird beim Metabolischen Körpergewicht genial berücksichtigt.
Beim Metabolischen Körpergewicht oder im englischen auch "metabolic body mass" wird der stoffwechselaktive Anteil des Körpergewichts berücksichtigt.
Der schweizerische Biologe und Ernährungswissenschaftler Max Kleiber hat zu der Berechnung von Masse und Stoffwechsel bei Tieren eine geniale Formel aufgestellt. Das Körpergewicht (Kg) wird potenziert mit 0,75. Mithilfe dieser Formel wird der Unterschied des Energie- und Nährstoffbedarfs zwischen kleinen und großen Hunden sehr gut berücksichtigt.
Verwirrend viele Maßeinheiten für Vitamine
Der zweite Faktor, der einem bei den Bedarfsangaben von Vitaminen das Leben schwer macht, sind die unterschiedlichen Maßeinheiten für Vitamine. Mal werden sie in mg, µg oder IE angegeben. Was bedeutet das und wie kann ich das umrechnen, um beispielsweise zu beurteilen, ob ein Vitaminprodukt sein Geld wert ist?
Doch wir versuchen einmal Licht in das Dunkel zu bringen, denn wir möchten den Bedarf an Vitaminen gut umrechnen können und vor allem auch Vitaminprodukte gut bewerten können.
Beginnen wir mit den einfachen Maßeinheiten Milligramm und Mikrogramm, die sich sehr logisch vom Gramm herleiten lassen:
Milligramm (mg)
Ein Milligramm ist ein Tausendstel Gramm (g).
1000 mg entsprechen einem Gramm:
1000 mg = 1 g
Höher dosierte Vitamine werden häufig in Milligramm (mg) angegeben werden. So beispielsweise: Vitamin B1, B2, B3, B5, B6 und Vitamin C.
Mikrogramm (µg)
Ein Mikrogramm ist wiederum ein Tausendstel Milligramm.
1000 Mikrogramm (µg) entsprechen einem Milligramm:
1000 (µg) = 1 mg
Vitamine, die nur in Kleinstmengen benötigt werden, werden dagegen meist in Mikrogramm (µg) angegeben. So beispielsweise Vitamin K, Vitamin B7 (Biotin), Vitamin B9 (Folsäure) oder Vitamin B12.
Doch es gibt noch eine weitere Maßeinheit für Vitamine und die lässt sich leider nicht logisch umrechnen.
Maßeinheit IE (Internationale Einheiten)
Die Internationalen Einheiten aus, die die biologische Aktivität des Vitamins misst und für jedes Vitamin unterschiedlich zu berechnen ist.
Diese Maßeinheit können für alle Vitamine verwendet werden und sind häufig bei den Vitaminen A, C, D und E anzutreffen. IE bezieht sich also nicht auf deren Masse, sondern auf die biologische Aktivität des Vitamins oder auch seiner Formen und Vorstufen und ist für jedes dieser Vitamine individuell mit einer eigenen Formel in Milligramm oder Mikrogramm umzurechnen.
Beispiele zur Verdeutlichung:
Vitamin A
- 1mg Vitamin A = 3.333 IE
Beta-Carotin (Provitamin A)
- 1mg Vitamin A = 6 mg Beta-Carotin (Provitamin A)
- 6 mg Beta-Carotin = 6.000 µg Beta-Carotin = 3.333 IE (Internationale Einheiten)
Vitamin D
- 1 IE = 0,025 µg Vitamin D
- 1 µg Vitamin D = 40 IE
Vitamin E
Beim Vitamine E ist die biologische Aktivität unterschiedlich bei den jeweiligen acht Tocopherolen. Die höchste biologische Aktivität hat das RRR-alpha-Tocopherol:
- 1mg RRR-alpha-Tocopherol = 1,49 IE
Individueller Vitamin-Bedarf des Hundes
Der Vitaminbedarf des Hundes schwankt in Abhängigkeit zu seiner Lebenssituation und zu seiner individuellen Verfassung. Welpen und Junghunde, Hunde-Senioren, tragende oder laktierende (säugende) Hündinnen benötigen mehr Vitamine als gesunde und ausgewachsene Hunde. Kranke Hunde und solche die Medikamente erhalten, benötigen ebenfalls mehr Vitamine.
Unabhängig vom Alter können manche Hunde und Hunderassen Vitamine auch unterschiedlich gut verwerten und im Körper aufnehmen.
Der Vitaminbedarf des Hundes ist also von vielen Faktoren abhängig und kann daher sehr unterschiedlich sein:
- Größe und Gewicht des Hundes
- Lebensphase des Hundes
- Wachsende und säugende Hunde benötigen mehr Vitamine
- Im Alter benötigen Hunde mehr Vitamine, da diese schlechter aufgenommen werden
- Krankheiten können einen erhöhten Bedarf auslösen
- Medikamente können Vitaminräuber sein
- Vitamine können sich gegenseitig verstärken oder behindern
- Bewegung und Leistung
Wechselwirkungen und Diagnose
Gleichzeitig gibt es Wechselwirkungen und Abhängigkeiten, mit anderen Vitaminen und Nährstoffen oder auch Nährstoffräuber wie einige Gifte.
Ob ein Mangel an einem Vitamin besteht, kann leider auch nicht immer mit einer einfachen Blutuntersuchung herausgefunden werden. Bei manchen Vitaminen werden hierfür aufwändige Labor-Tests notwendig.
Hypervitaminose (Vitaminvergiftung) – Überdosierung
Eine Überdosierung ist insbesondere bei den fettlöslichen Vitaminen (ADEK) möglich, da sie im Gewebe gespeichert werden. Bei wasserlöslichen Vitaminen (B-Komplex, C) ist eine Überdosierung sehr viel weniger wahrscheinlich.
Wir geben euch als Bedarfsangaben sowohl die NRC-Werte und zusätzlich auch leicht verständliche Angaben von anerkannten Tierärzten und Ernährungsberatern, wo verfügbar.
Vitamine: Unterschiede Hund und Mensch
Natürlich ist der Bedarf an Vitaminen bei Hunden je nach Gewicht und Lebensphase sehr unterschiedlich.
Aber es gibt auch grundsätzliche Unterschiede im Stoffwechsel von Hund und Mensch:
Hunde können Vitamin C selbst produzieren
Im Gegensatz zum Menschen können Hunde Vitamin C im Körper selbst produzieren. Für sie ist eine zusätzliche Portion Vitamin C aber trotzdem sehr gesund.
Menschen können Vitamin D produzieren
Der Mensch kann Vitamin D mit der Unterstützung von Sonnenlicht (UV-Strahlen) im Körper selbst produzieren. Dies können Hunde so gut wie gar nicht, sie müssen immer Vitamin D mit der Nahrung zu sich nehmen. Die Wissenschaft vermutet allerdings, dass Hunde mit hellem Haar und hellerer Haut ein wenig mehr Vitamin D mithilfe von Sonnenstrahlen selbst synthetisieren können.
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