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Kupieren von Ohren und Ruten bei Hunden
Lange Zeit war es in Deutschland gängige Praxis, die Rute als auch die Ohren von bestimmten Hunderassen abzuschneiden, bzw. zu kupieren. Warum eigentlich? Dies ist zum Glück in Deutschland und einigen anderen Ländern nach dem Tierschutzgesetz verboten. Doch hier gibt es leider für das Kupieren der Hunderute immer noch Ausnahmeregelungen und Unverbesserliche, die ihre Hunde im Ausland kupieren lassen.
So kam es zum Kupieren von Hunden
Das Wort "Kupieren" stammt aus dem Französischen "couper"= abschneiden. Das Kupieren der Hunderuten begann in Deutschland wahrscheinlich vor noch gar nicht mal so langer Zeit. Es wird vermutet, dass dies im engen Zusammenhang mit der Einführung der Hundesteuer in Preußen 1810 steht. Ausgenommen von dieser Steuer waren Nutzhunde, wie z.B. Jagdhunde. Diese wurden dann schnell anhand ihrer gekürzten Rute erkannt. Hier waren also weder "ästhetische" noch "medizinische" Beweggründe ausschlaggebend, sondern rein monetäre.
So wurde das Kupieren durchgeführt
Wenn überhaupt kupiert wird, so erfolgt das Kupieren der Rute heutzutage meist unter Narkose und sollte von einem Tierarzt durchgeführt werden. Es ist in Deutschland nur noch in Ausnahmen, so z.B. bei jagdlich geführten Hunden oder aus medizinischen Gründen erlaubt. Die Rute wird auf wenige Zentimeter gekürzt, indem die Haut eingeschnitten, zurückgezogen und die Rute zwischen zwei Wirbeln durchgetrennt wird. Auch wenn lange behauptet wurde, dass dies dem Hund keine Schmerzen zufügt (wie kommt ein Mensch auf so eine Idee???) wurde dies in Studien schließlich nachgewiesen.
Auch das Kupieren der Hunde-Ohren ist in Deutschland illegal. Es erfolgte beim ca. sieben Wochen alten Hund mittels einer Schablone. Überstehende Teile des Ohres wurden mit einem Skalpell abgeschnitten, wobei Adern und Nerven durchtrennt wurden. Die Adern mussten dann abgeklemmt werden und die Ohren wurden vernäht. Für 2-3 Wochen wurden sie dann mit einem Klebeband hochgebunden.
Bei einigen Hunderassen gibt es auch die Wolfskralle, eine weitere Kralle an den Hinterpfoten, die häufig aus ästhetischen oder auch aus medizinischen Gründen entfernt wurde. Meine Dobermann-Rottweiler-Hündin Esta besaß Wolfskrallen und hat sich in den 13 wilden Jahren ihres Lebens nie daran verletzt. Sie war sehr elangeladen und viel in der Natur unterwegs. Häufig wurde ich auf die Wolfskrallen angesprochen: sie sähen doch unschön aus und bringen das Risiko einer Verletzung mit sich. Also unschön fand ich sie nicht, eher als Relikt ihrer wilderen Ahnen. Und ja: ich hatte natürlich Angst, dass sie mit einer ihrer Wolfskrallen im Lauf durch das Unterholz irgendwo hängen bleiben und sich verletzen könnte. Das wäre sicher sehr schmerzhaft und stark blutend geworden. Vielleicht hatten wir Glück, vielleicht passiert es aber einfach auch gar nicht so schnell.
Warum aber wurden und werden Hunde weiterhin kupiert?
Die Steuer war im 20. Und 21.Jahrhundert nicht mehr der Grund für das Kupieren der Hunde. Warum aber wurden Hunde weiter kupiert?
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Jagdhunde
Bei einer jagdlichen Nutzung von Hunden dürfen auch weiterhin die Ruten mit einer Ausnahmeregelung kupiert werden. Ruten werden interessanter Weise bei Deutsch Kurzhaar, aber z.B. nicht bei Deutsch Langhaar, Großer und Kleiner Münsterländer oder Langhaar-Weimaraner kupiert. Warum? Das Argument vieler Jäger ist neben "das war schon immer so", "das sieht besser aus", auch dass bei Jagdhunden, die durch das Unterholz rennen und ein kurzes Fell besitzen, die Verletzungsgefahr an der sich während der Jagd schnell bewegenden Rute zu groß wäre. Was mir dabei so gar nicht einleuchten will ist, dass die Britischen Pointer keine kupierten Ruten haben.
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Wach- und Schutzhunde
Wach- und Schutzhunde sollten angeblich mit kupierten Ohren besser hören und wachsamer sein. Dieses Argument scheint mir aber auch an den Haaren herbeigezogen, denn Hunde hören sehr viel besser als wir Menschen, egal ob sie Steh- oder Hängeohren haben. Ein gern verwendetes Argument ist auch, dass kupierte Hunde weniger zu Ohrenentzündungen neigen. Dies mag in sehr geringem Maße auch tatsächlich so sein, da Stehohren besser belüftet sind als Hängeohren. Ein Kupieren der Ohren führt immer zu Schmerzen und mit Pech zu Problemen der Wundheilung. In jedem Fall aber zu einer dauerhaften Störung der Hunde-Kommunikation über die Ohren.
Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Wach- und Schutzhunde in Kampfsituationen weniger leicht an den empfindlichen Ohren oder dem langen Schwanz gepackt und verletzt werden konnten. Viele finden auch, dass die Hunde mit kupierten Ohren und kupiertem Schwanz wesentlich furchteinflößender aussehen und als Wach-, Schutzhunde schnell erkennbar sind.
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Kampfhunde
Auch bei einigen Kampfhunderassen wie Pit Bull und American Staffordshire wird das Kupieren der Ohren in einigen Ländern weiterhin praktiziert. Die Gründe dafür werden ähnlich sein wie bei Wach- und Schutzhunden: Die Hunde sind in Kämpfen weniger angreifbar an den empfindlichen Ohren oder am langen Schwanz. Außerdem finden viele, dass sie beängstigender und beeindruckender aussehen.
Diese Hunderassen wurden kupiert
Es wurden immer schon nur bestimmte Hunderassen kupiert und bei einigen ausschließlich die Ruten, was wesentlich häufiger erfolgte und bei wenigen anderen auch die Ohren. Bei folgenden Hunderassen wurde (und wird leider immer noch im Ausland oder illegaler Weise) kupiert:
- Rottweiler: Beim Rottweiler wurde die Rute kupiert, die Ohren blieben natürlich.
- Dobermann und Pinscher: Beim Dobermann und auch bei Pinschern wurden sowohl die Ohren als auch die Rute kupiert. Gerade beim Dobermann, dem sowohl Ohren als auch Rute kupiert wurden, halten viele noch an dem beeindruckendem und Angst einflößendem Bild der kupierten Hunde fest und möchten sich nur kupierte Hunde kaufen.
- Boxer: Beim Boxer wurden sowohl die Ohren als auch die Rute kupiert.
- Schäferhunde: Die Ohren der Schäferhunde werden nicht kupiert. Es gibt aber "Hilfen", wenn die Ohren nicht von sich aus stehen.
- Jagdhunde: Bei einigen kurzhaarigen Jagdhunde-Rassen wie Deutsch Kurzhaar werden z.T. noch immer die Ruten kupiert.
- Pit Bull Terrier: Bei Pit Bull Terriern wurden Ohren und Rute kupiert.
- American Staffordshire Terrier: Bei American Staffordshire Terriern wurden Ohren und Rute kupiert.
- Doggen: Bei Doggen wurden Ohren und Rute kupiert.
Nachteile durch das Kupieren für den Hund
Kupieren bedeutet unnötigen Schmerz, Kommunikations- und Balance-Probleme
Die schmerzhaften Amputationen von Ohren und Ruten führen zu Folgeproblemen bei den Hunden. Ihr Ausdruck in der Kommunikation mit Artgenossen wird dadurch vermindert – der Hund kann nicht mehr über Rute und Ohren kommunizieren, was zu Verhaltensproblemen führen kann.
Hinzu kommt, das Hunde die Rute sowohl beim Laufen als auch beim Schwimmen zum ausbalancieren nutzen. Dies ist mit kupierter Rute nicht mehr möglich.
Durch ein falsch durchgeführtes Kupieren der Rute können Hunde gelähmt werden, die durch die Rute auch Nervenbahnen des Rückenmarks laufen.
Für mich war es schon immer barbarisch und unverständlich, warum man einem Tier Teile seines Körpers einfach abschneidet. Es fügt einem meist jungen Tier unnötig Schmerzen zu und ist für mich allein deshalb zu verurteilen.
Besonders schlimm fand ich es, als ich im Hamburger Tierheim einen Dobermann-Mischling sah, dessen Ohren geradezu gezackt waren. Der Vorbesitzer hatte versucht, die Ohren mit der Nagelschere zu "kupieren". Man möchte sich dies gar nicht vorstellen und schon gar nicht, was es mit der Seele des Hundes gemacht hat. Wie müssen Menschen drauf sein, die so etwas ihrem Hund antun?
Sehen manche Hunderassen wirklich "cooler" und beeindruckender mit kupierten Ohren und Ruten aus?
Es mag sein, dass Hundehalter ihren kupierten Hund beeindruckender fanden. Dies war insbesondere bei den Dobermännern der Fall, so dass sogar viele Dobermann-Züchter aufgaben mit der Begründung: "Dies ist nicht mehr mein Hund". Als ehemalige Besitzerin einer Dobermann-Rottweiler-Hündin kann ich dies gar nicht verstehen. Mit ihren Schlappohren und der langen Rute war sie eine wunderschöne Hündin, die eher einem Dobermann ähnelte. Wir bekamen häufig zu hören, wie wunderschön sie doch mit natürlich belassenen Ohren und Schwanz aussah.
Tierschutz und die aktuelle Gesetzeslage nach dem Tierschutzgesetz in Deutschland
Das Kupieren bzw. Amputieren oder Abschneiden von Körperteilen ist nach §6, Absatz 1, Satz 1 des Tierschutzgesetztes in Deutschland verboten. Das Kupieren der Ohren ist seit 1986 verboten, seit 1998 ist auch das Kupieren der Ruten verboten.
Auszug aus dem Deutschen Tierschutzgesetz (TierSchG) zum Kupieren von Wirbeltieren und damit auch Hunden:
„§ 6, (1) Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn
- der Eingriff im Einzelfall
- a) nach tierärztlicher Indikation geboten ist oder
- b) bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerlässlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen“
Quelle: Tierschutzgesetz Deutschland.
Ausnahme für das Kupieren von Hunderuten im Deutschen Tierschutzgesetz
Das Kupieren der Ruten ist bei einigen jagdlich geführten Hunden nach wie vor erlaubt. Dies ist bei den kurzhaarigen Vorstehhunden wie z.B. Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar, Deutsch Stichelhaar, Weimaraner und Pudelpointer der Fall. Bei anderen vom Deutschen Jagdverband in Deutschland für die Jagd zugelassenen Vorstehhunden mit längerem Fell ist dies nicht der Fall. Die Begründung für ein Kupieren ist häufig, dass die Hunde beim Vorstehen heftig mit der Rute wedeln und damit das Wild aufscheuchen oder sich gar die Rute wund scheuern könnten. Deshalb steht in dem Rassestandard der FCI von Deutsch-Kurzhaar zur Rute:
"RUTE: Hoch angesetzt, im Ansatz kräftig, sodann sich verjüngend, mittellang. Für den Jagdgebrauch etwa um die Hälfte gekürzt. In der Ruhe herabhängend, in der Bewegung waagrecht und nicht zu hoch über der Rückenlinie oder stark gekrümmt getragen. (In Ländern, in denen der Gesetzgeber ein Rutenkupierverbot erlassen hat, kann die Rute naturbelassen bleiben. Sie sollte bis zum Sprunggelenk reichen und gerade bzw. leicht säbelförmig getragen werden)."
Befremdlich ist jedoch, dass es in Ländern wie der Schweiz und Österreich im Tierschutzgesetz keine Ausnahme für Jagdhunde gibt und dass kurzhaarige Vorstehhunde in England, wie z.B. der englische Pointer für ihre Arbeit als Jagdhund ganz wunderbar mit einer natürlichen Rute zurecht kommen, obgleich sie dieselben Aufgaben für den Jäger erledigen. In seinem Rassestandard schreibt die FCI zur Rute:
"RUTE: Von mittlerer Länge, dick an der Wurzel, sich zur Spitze hin allmählich verjüngend, gut und dicht mit Haar bedeckt. Wird mit dem Rücken in einer Linie getragen, ohne sich dabei nach oben zu krümmen. Die Rute sollte in der Bewegung von einer Seite zur anderen schlagen."
Ich weiß, dass dieses Thema ein großer Zankapfel zwischen Jägern und Tierschützern ist, aber die Argumente der Jäger erscheinen mir veraltet und unnötig gerade mit Blick auf andere europäische Länder und hier stehe ich eindeutig auf der Seite des Tierschutzes, der Verstümmelungen und Gewalt an Tieren ablehnt.
Zuchtvereine und Aussteller hielten länger am Kupieren in Deutschland fest
Traurig, aber wahr: Die Zuchtvereine und Aussteller haben sehr viel länger an dem Kupieren von Hunden festgehalten. Erst seit 2001 ist es mit Beginn der Tierschutz-Hundeverordnung verboten, für das Erreichen von Rassemerkmalen kupierte Hunde auszustellen oder auch Ausstellungen mit kupierten Hunden zu veranstalten.
Erst 2015 wurden unkupierte Ruten und Ohren des Dobermanns im Zuchtstandard aufgenommen und damit wurde das Kupieren zum Zuchtausschluss-Kriterium. "Die Rute bleibt naturbelassen und wird im Idealfall in leichtem Bogen nach oben getragen." und "Die naturbelassenen Ohren haben eine angemessene Größe; an der höchsten Stelle des Oberkopfes seitlich angesetzt, liegen sie im Idealfall an den Wangen an."
Der Tierschutz in der Schweiz ist Deutschland weit voraus
Tierschutzverordnung in der Schweiz zum Kupieren von Hunden
In der Schweiz ist das Kupieren der Ohren von Hunden seit 1981 und das Kupieren des Schwanzes von Hunden seit 1997 verboten. Hier ist sogar die Einfuhr von kupierten Hunden verboten, es sei denn Touristen bringen ihre Hunde im Urlaub mit.
Dies ist in Artikel 22 der Tierschutzverordnung festgehalten:
„Art. 22 Verbotene Handlungen bei Hunden und Meldepflicht bei Ausnahmen vom Verbot des Coupierens
Bei Hunden sind zudem verboten:
- das Coupieren der Rute und der Ohren sowie operative Eingriffe zur Erzeugung von Kippohren;
- die Einfuhr von Hunden mit coupierten Ohren oder Ruten; die Ein- und Durchfuhr von Welpen, die weniger als 56 Tage alt sind, ohne Begleitung durch ihre Mutter oder eine Amme;
- das Zerstören der Stimmorgane;
- das Verwenden lebender Tiere, um Hunde auszubilden oder zu prüfen, ausser für die Ausbildung und Prüfung von Jagdhunden nach Artikel 75 Absatz 1 sowie für die Ausbildung von Herdenschutz- und Treibhunden;
- das Anpreisen, Verkaufen, Verschenken oder Ausstellen von Hunden mit coupierten Ohren oder Ruten, sofern diese den Eingriff unter Verletzung der schweizerischen Tierschutzbestimmungen erlitten haben.
Hunde mit coupierten Ohren oder Ruten dürfen von ausländischen Halterinnen und Haltern für Ferien oder andere Kurzaufenthalte vorübergehend in die Schweiz verbracht sowie als Übersiedlungsgut eingeführt werden. Solche Hunde dürfen in der Schweiz nicht angepriesen, verkauft, verschenkt oder an Ausstellungen gezeigt werden. Die Hundehalterinnen und Hundehalter müssen der kantonalen Fachstelle die folgenden Merkmale von Hunden melden:
- coupierte Ohren oder Ruten bei Hunden, die als Übersiedlungsgut eingeführt wurden;
- aus medizinischen Gründen coupierte Ohren oder Ruten;
- von Geburt an verkürzte Ruten."
Tierschutzgesetz in Österreich zum Kupieren von Hunden
In Österreich ist das Kupieren von Ohren und Schwanz seit 2005 verboten. Seit 2008 ist auch das Ausstellen von Hunden, die kupiert wurden, in Österreich illegal. Hier der entsprechende Wortlaut des Tierschutzgesetzes in Österreich zum Kupieren von Hunden und der Link zu der Webseite:
"Kupierverbot bei Hunden
Seit dem Jahr 2005 ist das Kupieren von Schwanz und Ohren bei Hunden durch das Tierschutzgesetz verboten. Hunde brauchen diese Körperteile zur Kommunikation. Auch das Ausstellen von Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren und kupiert wurden, ist in Österreich nicht mehr zulässig.
Alle Eingriffe, die nicht therapeutischen oder diagnostischen Zielen oder der fachgerechten Kennzeichnung von Tieren dienen, sind verboten.
Seit 2012 ist auch der Import, der Erwerb, die Vermittlung und die Weitergabe von kupierten Hunden, die nach dem 1. Jänner 2008 geboren wurden, verboten. Das Verbringen von in Österreich geborenen Hunden ins Ausland, um sie dort kupieren zu lassen, ist ebenfalls verboten. Damit begegnete man der Problematik, dass Hunde von Züchtern nur darum ins Ausland verbracht werden, um dann als kupierte Tiere wieder nach Österreich importiert zu werden.
Achtung Ausnahme: Davon nicht betroffen ist eine spätere Vermittlung von ausgesetzten, zurückgelassenen und entlaufenen kupierten Tieren, die in einem inländischen Tierheim untergebracht sind. Ebenso ist die Übernahme eines kupierten Tieres im Wege einer Erbschaft möglich.
Eine Übertretung dieser Vorschriften ist mit einer Geldstrafe bis zu 7.500 EUR im Wiederholungsfall bis zum Doppelten dieses Betrages zu ahnden."
Gesetzeslücken und "Kupiertourismus“ werden von Unverbesserlichen genutzt
Leider wird das Gesetz auch heutzutage in Deutschland immer wieder missachtet. So werden Züchter, die ihre Hunde dennoch kupieren, zwar strafrechtlich verfolgt, aber die Dunkelziffer ist hoch. Schuld daran sind einzig die Käufer, die kupierte Hunde bevorzugen und kaufen.
Auch spricht man von einem regelrechten Kupiertourismus, bei dem das Kupieren in anderen Ländern vorgenommen wird und die Hunde wieder zurück nach Deutschland kommen.
Nicht jeden Halter eines kupierten Hundes verurteilen!
In vielen Ländern ist das Kupieren von Hunden noch nicht verboten. Häufig kommen Hunde in den Tierschutz aus anderen Ländern und sind bereits kupiert. Bevor ihr jemanden mit einem kupierten Hund scheel anschaut, solltet ihr wissen, ob er selbst den Hund hat kupieren lassen oder dem Kupieren zustimmt oder ob er den bereits kupierten Hund gerettet hat.
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