Rhodesian Ridgeback

Sportlich-sensibler Löwenhund mit Jagd- und Schutztrieb sucht Familie

Rhodesian Ridgebacks sind eine große und athletische südafrikanische Hunderasse, die für die Jagd auf Wild sowie als Wach- und Begleithund gezüchtet wird. Ridgebacks besitzen einen sensiblen Eigensinn und benötigen erfahrene Halter, um ihren manchmal recht ausgeprägten Schutz- und Jagdtrieb zu kontrollieren. Eine sehr konsequente und dabei liebevolle Erziehung sind Voraussetzung für ein harmonisches Miteinander.

Für seine Menschen tut der afrikanische Jäger und Wächter fast alles und kann sehr verschmust, anhänglich und geduldig sein. Optimal ist ein sportliches Zuhause für Rhodesian Ridgebacks, das gleichzeitig ihre Intelligenz fordert.

Top Facts

  • Mutig, selbstbewusst und selbständig = eigenwillig, sehr konsequente Erziehung nötig
  • Schnell und ausdauernd = sportliche Halter gesucht
  • Jagd- und Schutztrieb, großer Hund = erfahrene Halter sehr sinnvoll
  • Sensibel = braucht seine Menschen und positive Bestärkung
  • Kurzes Fell = pflegeleicht, haart aber
  • Südafrikaner = liebt Wärme, mag Kälte und Nässe nicht

Steckbrief Rhodesian Ridgeback

Größe
61,0 - 69,0 cm
Gewicht
29,0 - 40,0 kg
Lebenserwartung
10 - 13 Jahre
Verwendung
Jagd-, Wach- und Begleithund
Herkunft
Südafrika
Fell
Kurzes, dichtes, beiges Fell
Wesen
Mutig, eigenwillig, wachsam, sensibel

Charakter

Rhodesian Ridgeback: Sensibel, wachsam, mutig und eigenwillig

Im Rassestandard der FCI des Rhodesian Ridgebacks finden sich leider nur wenige Worte zu seinem Wesen und Charakter: "Würdevoll, intelligent, Fremden gegenüber zurückhaltend, aber ohne Anzeichen von Aggressivität oder Scheu." Dies ist sicher ein Idealbild, das jedoch wenig bis gar nicht aussagekräftig ist, wenn du eine Entscheidung treffen möchtest, ob ein Rhodesian Ridgeback der richtige Hund für dich ist.

Der VDH schließt von den Eigenschaften als afrikanischer Jagdhund wie Mut, Unerschrockenheit, schnelles Reaktionsvermögen, darauf, dass Ridgebacks heute aufmerksame Wächter mit viel Temperament und Bewegungsfreude sind. Betont werden auch die Menschenbezogenheit, das ausgeglichene Wesen, die Vielseitigkeit, die Erhabenheit und Reserviertheit gegenüber Fremden.

Beim American Kennel Club lesen wir: "Ridgebacks can be strong-willed, independent and sometimes domineering", also dass Ridgebacks eigenwillig, unabhängig und manchmal dominant sein können.

Was bedeutet dies aber in der alltäglichen Haltung eines Ridgebacks?

Die ursprüngliche Verwendung von Rhodesian Ridgebacks in ihrer Heimat ist die eines südafrikanischen Jagdhundes, der in einer kleinen Meute Großwild wie Löwen stellt und als Wachhund auf Farmen eingesetzt wird. Dafür wurden widerstandsfähige, mutige Hunde, die eigene Entscheidungen treffen müssen, benötigt. Sie müssen schnell auf Bewegungen reagieren, um das Wild aufzuspüren, zu hetzen und zu stellen. Löwen wurden von Ridgebacks bei der Jagd niemals getötet, wohl aber kleinere Wildtiere. Dafür ist ein blitzschnelles Reagieren lebensnotwendig. Gleichzeitig waren Ridgebacks tagelang mit Reitern zur Löwenjagd unterwegs und mussten ausgesprochen ausdauernd, schnell und auch sehr wachsam sein.

Auch heute noch wird der Rhodesian Ridgeback in vielen Teilen der Welt als Jagdhund eingesetzt. Er ist aber auch ein geschätzter Wach- und Familienhund, der die Nähe der Menschen sucht und sehr sensibel sein kann.

Mittlere Reizschwelle und blitzschnelle Reaktionszeiten

Sicherlich sind viele Rhodesian Ridgebacks zunächst einmal – eine gute Sozialisierung vorausgesetzt - sehr gelassene Hunde, die so schnell scheinbar nichts aus der Ruhe bringen kann. Ihre Reizschwelle ist eher in der oberen Hälfte anzusiedeln und sie neigen nicht zu Überreaktionen. Manche von ihnen mögen dabei auch recht eigenwillig oder gar stur wirken. Es kann durchaus etwas Zeit und Energie benötigen, sie zu einem Training zu motivieren. Dabei sind sie intelligent und vielseitig, sofern man die richtige Beschäftigung für sie findet.

Viele Ridgebacks reagieren bereits auf Bewegungsreize in sehr großer Distanz. Nicht unterschätzen sollte man die blitzschnellen Reaktionen, die bei Ridgebacks häufig auf eigenen Entscheidungen basieren. Obendrein sind sie mutig und gehen Konflikten oder Provokationen, sei es von anderen Hunden oder von Menschen, nicht aus dem Weg. Dies kann im Alltag schnell zu unerwünschten Reaktionen führen. Denn es ist die Frage, ab wann sich der Ridgeback provoziert fühlt. Ist es ein frecher Nebenbuhler oder vielleicht auch eine Person, die ihm entgegenkommt und der er nicht ausweicht?

Unsichere, nervöse Ridgebacks mit niedriger Reizschwelle sind definitiv tickende Zeitbomben und nicht familiengeeignet – sie gehören in erfahrene Hände, die den Hund konsequent erziehen können. Gleichzeitig sind Ridgebacks sehr sensibel und vertragen keine Härte in der Erziehung. Das ist nicht immer einfach in der Erziehung.

Erschwerend kommt hinzu, dass Ridgebacks zu den Spätentwicklern zählen und erst mit ca. 2 Jahren erwachsen werden. Bis dahin heißt es: Trainieren, trainieren, trainieren mit sehr viel Geduld, Liebe und Konsequenz.

Täglicher Sport und mentales Training im Hundesport

Ridgebacks sind sehr sportliche, große und kraftvolle, dabei aber nicht schwerfällige Hunde. Sie haben einen starken Bewegungsdrang, liefen sie doch den ganzen Tag neben dem Pferd oder hetzten Großwild. Spaziergänge an der Leine reichen dem intelligenten und sportlichen Hund nicht, er benötigt neben viel Auslauf eine Aufgabe, die ihn auch mental fordert.

Rhodesian Ridgebacks können aufgrund ihres ausgeprägten Geruchsinns Aufgaben von Jagdhunden, wie Fährten- und Schweißarbeit sehr gut übernehmen. Auch im Mantrailing und als Rettungshunde geben sie eine gute Figur ab. Agility und Obedience können für den sportlichen und intelligenten Ridgeback sehr gute Beschäftigungen sein. Lure-Coursing bringt Rhodesian Ridgebacks ebenfalls Spaß, fördert aber mit Pech ihren Hetz- und Jagdtrieb noch. Sehr gut kann man sie auch zum Joggen, Radfahren oder am Pferd als Begleithund mitnehmen und körperlich auslasten.

Und ja: Ridgebacks neigen häufig zum Jagen

Rhodesian Ridgebacks werden vom Deutschen Jagdgebrauchshundeverband (JGHV) nicht als Jagdhunde anerkannt, während sie in anderen Ländern offiziell als Jagdhunde zugelassen werden. Sie besitzen einen starken Jagdinstinkt und eine sehr gute Nase, aber natürlich ist die Neigung, diesen auch auszuleben individuell verschieden ausgeprägt. Sie eignen sich sehr gut für Fährtenarbeit, was für sie mental als auch körperlich eine sehr gute Beschäftigungsmöglichkeit bietet. Um den Jagdtrieb zu unterbinden und den Hund frei laufen lassen zu können, kann bei einigen Hunden ein starkes Anti-Jagdtraining nötig sein, während andere von Beginn an wenig Tendenzen in der Natur dazu zeigen.

Mutig und eigenständig gehen sie Konflikten nicht aus dem Weg

Ridgebacks lieben zwar ihr eigenes Rudel, stehen aber Fremden – ob Hund oder Mensch – auch gern einmal reserviert und gleichzeitig konfliktbereit gegenüber. Eine Ablehnung oder mindestens die Bereitschaft, Konflikte einzugehen, ist gerade bei gleichgeschlechtlichen Hunden relativ groß. So kann es einem Ridgeback-Halter durchaus passieren, dass sein Rüde ohne für ihn erkennbare Anzeichen auf einen anderen Rüden losgeht. Dieser wird sich wahrscheinlich in den Augen des Ridgebacks eine kleine Provokation geleistet haben, auf die er sofort anspricht. Dies ist natürlich von Hund zu Hund individuell verschieden, aber leider keine Seltenheit bei Rhodesian Ridgebacks, da es ihrem Wesen entspricht.

Was bei fremden Hunden gilt, kann auch fremden Menschen gegenüber gelten. Der hohe Wachinstinkt gekoppelt mit einem starken, großen Hund, der auch eigene Entscheidungen trifft, erfordert verantwortungsvolle und erfahrene Hundehalter. Denn so sehr RRs ihre Familie lieben, so gern beschützen sie diese. Bei Begegnungen im Dunkeln mit Fremden kann dies schon einmal zu einem vom Besitzer nicht beabsichtigten Stellen der Fremden kommen.

Als scharf und bissig gelten Ridgebacks zwar grundsätzlich nicht und sie werden nicht als Schutzhunde sondern als Jagd-, Wach- und Familienhunde geführt, aber sie lassen sich in falschen Händen schnell scharf machen. Deshalb werden sie in einigen deutschsprachigen Gebieten auch als Listenhunde geführt.

Sensibel und doch eigenwillig und dominant? Geht das?

Ja, das geht sehr gut zusammen. In der Erziehung von Ridgebacks wird immer wieder darauf hingewiesen, sie sehr konsequent und dabei fair und mit positiver Bestärkung zu erziehen. Dies sollte natürlich bei allen Hunden der Fall sein, auf Härte reagieren Ridgebacks aber schneller als andere Hunde mit Arbeitsverweigerung und Sturheit. Sie benötigen die Nähe und die Liebe ihrer Familie, um glücklich zu sein. Sie lieben Streichel- und Schmuseeinheiten von ihren Bezugspersonen und bleiben ungern allein. Trotzdem sind sie es gewohnt, eigenständige Entscheidungen zu treffen und übernehmen auch gern die Führung, wenn es ihr Halter, ihre Familie nicht tut.

Fazit – ein sportlicher, wachsamer und sensibler Begleiter, der verantwortungsvollen Familienanschluss sucht

Rhodesian Ridgebacks sind keine Anfängerhunde. Sie erfordern in den ersten Jahren ein konsequentes und liebevolles Training. Sie können sehr treue, verschmuste und liebevolle Familienhunde sein, sofern sich ihre Besitzer mit ihrer Kraft, ihrer Bewegungsfreude, ihrem Beute- und Wachtrieb als auch mit ihrer Sensibilität und ihrem Eigensinn konstruktiv auseinandersetzen.

Intelligenz

Rhodesian Ridgebacks sind als Jagd-, Wach- und Familienhunde relativ vielseitig und intelligent.

Aufmerksamkeit

Rhodesian Ridgebacks sind intelligente Hunde, die sich mit Konsequenz, Liebe und Belohnung gut trainieren lassen. Sie sind allerdings auch für ihre Eigenwilligkeit, gar Sturheit bekannt. Bei Härte oder Vertrauensverlust reagieren sie mit Arbeitsverweigerung, denn sie sind durchaus sensibel. Da sie zu den Spätentwicklern zählen, die erst mit ca. 2 Jahren erwachsen werden, heißt es in den ersten 2 Jahren: Trainieren, trainieren, trainieren!


Gibt man ihnen eine Aufgabe, die zu ihnen passt, können sie sehr starken Arbeitseifer an den Tag legen.

Energie

Rhodesian Ridgebacks sind große, aber nicht schwerfällige Athlethen mit einem hohen Bewegungsdrang.

Zeitaufwand

Aufgrund ihres hohen Bewegungsbedürfnisses und der benötigten Erziehung ist der tägliche Zeitaufwand relativ hoch. Pflege dagegen benötigt der RR wenig.

Training

Rhodesian Rigdebacks brauchen viel Bewegung und mentale Auslastung. Da sie erst mit ca. 2 Jahren erwachsen werden, ist ein intensives Training gerade in den ersten Jahren zeit- und manchmal auch nervenaufreibend.


Sind für folgende Hundesportarten und Beschäftigungen besonders gut geeignet:


Da sie sehr sportlich sind, können sie, nachdem sie ausgewachsen sind und langsam hochtrainiert werden auch gut Jogger, Radfahrer und Reiter begleiten. Ebenso ist Wandern für Ridgebacks insbesondere auch bei Hitze gar kein Problem.

Hinweis: In Deutschland sind Rhodesian Ridgebacks nicht als sogenannte Jagdgebrauchshunderasse anerkannt, wohl aber in vielen anderen Ländern.

Wohnungstauglichkeit

Rhodesian Ridgebacks sind als große, schwere und sehr sportlich-wachsame Hunde eher nicht für ein Leben in der Wohnung geeignet. Natürlich können sie bei ausreichend Bewegung, Erziehung und Beschäftigung auch in der Wohnung gehalten werden, aber aufgrund ihres Schutztriebes ist dies nicht immer für alle eine gute Idee.

Wenn Wohnung, dann bitte ebenerdig oder mit einem Fahrstuhl: Da Rhodesian Ridgebacks keine leichten Hunde sind, die von ihrem Besitzer gut getragen werden können, sei es als Welpe/Junghund, bei Krankheit oder im Alter, sei vor Treppen unbedingt gewarnt. Sollte die Wohnung nicht ebenerdig sein oder einen Fahrstuhl besitzen, ist ein Rhodesian Ridgeback nicht für die Wohnung geeignet.

Treue & Ergebenheit

Ridgebacks sind sehr menschenbezogen und würden für ihre Familie alles tun! So gesehen sind sie sehr treue Hunde. Ihren eigenen Kopf behalten Ridgebacks aber und lassen sich nicht unterwerfen.

Jagdtrieb

Rhodesian Ridgebacks haben Jagdhunde im Blut und wurden zur Jagd auf Großwild verwendet. Hierbei haben sie die Löwen im kleinen Rudel aufgespürt, gehetzt und in Schach gehalten, bis die Jäger zur Stelle waren. Auch wurden sie zur Jagd auf Hirsche und Vögel verwendet. Ihre Ausdauer, Schnelligkeit und Anspringen auf Bewegungsreize prädestinieren sie für die Hetzjagd. Es gibt sicherlich auch Rhodesian Ridgebacks mit einem wenig ausgeprägten Jagdsinn, aber bei vielen von ihnen ist der Jagdtrieb sehr ausgeprägt.

Alleinsein

Die sensiblen Rhodesian Ridgebacks sind sehr menschenbezogen und sind ein Leben im kleinen Rudel in ihrer Heimat gewohnt. Daher muss das Alleinsein von Anfang an behutsam und konsequent mit ihnen geübt werden. Hier kann es mehr Zeit erfordern, dies zu trainieren, als mit anderen Hunderassen. Grundsätzlich sollte kein Hund länger als 4 Stunden am Stück allein gelassen werden.

Bellen

Rhodesian Ridgebacks sind zwar wachsame Hunde, geben aber eigentlich nur Laut, wenn sich Fremde dem Eigentum nähern. Für ihre Bellfreudigkeit sind Ridgebacks in der Regel aber nicht bekannt.

Wachsamkeit

Wachsamkeit ist der zweite Name der Ridgebacks, denn das war immer ihre Aufgabe. Diese ist natürlich individuell unterschiedlich ausgeprägt, aber generell ist sie bei allen Ridgebacks vorhanden.

Beschützer

Aufgrund ihrer Größe, ihrer Energie und ihrem starken Schutzinstinkt sind Rhodesian Ridgebacks sehr gute Beschützer. Damit sie diesem Instinkt nicht ungewollt folgen, benötigen sie ein gutes Training.

Verträglich mit Hunden

Rhodesian Ridgebacks leben in ihrer Heimat häufig im Rudel und sind mit Artgenossen, an die sie gut sozialisiert wurden, sehr gut verträglich. Allerdings kann dies mit fremden Artgenossen anders aussehen. Gerade gleichgeschlechtliche fremde Hunde können problematisch werden, denn Ridgebacks gehen Konflikten nicht aus dem Weg. Natürlich kann es sehr friedfertige RRs geben, die mit allen fremden Hunden bestens zurechtkommen, doch gibt es auch die streitsüchtigen unter ihnen.

Verträglich mit Tieren

Grundsätzlich ist dies eine Frage der Gewöhnung und der Sozialisierung im Welpenalter. Aufgrund des Jagdtriebes und des Anspringen auf Bewegungsreize kann dies aber intensives Training erfordern oder im fortgeschrittenen Alter auch gar nicht funktionieren. Pferde dagegen sind für RRs häufig gern gesehene Begleiter, das scheint ihnen im Blut zu liegen.

Kinderfreundlich

Rhodesian Ridgebacks können sehr liebevolle und verschmuste Familienhunde sein, die Kinder ihrer Familie beschützen und für die sie alles tun würden. Natürlich setzt dies eine frühe Sozialisierung und eine Erziehung bei Tier und Kind voraus. Kleine Kinder sollten generell aber niemals mit Hunden und schon gar nicht mit großen Hunden allein gelassen werden.

Verträglich mit Fremden

Rhodesian Ridgebacks sind Fremden gegenüber meist sehr distanziert und legen ihre Wachsamkeit nicht schnell ab. Auch hier ist es eine Frage des Trainings und der Sozialisierung, wie sie auf Fremde reagieren.

Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick

Charakter
Intelligenz
Aufmerksamkeit
Energie
Training
Loyalität
Bellen
Wachsamkeit
Geeignet für
Wohnung
Jagd
Alleinsein
Beschützer
Anfänger
Verträglich mit ...
Hunden
anderen Tieren
Kindern
Fremden

Gesundheit und Pflege

Gelenke, Haut und Augen sind anfällig

Rhodesian Ridgebacks sind, sofern sie aus einer gesunden Zucht stammen, und gut gehalten werden, eine gesunde und robuste Hunderasse.

Allerdings haben auch sie einige rassespezifische Erkrankungen. 

Die sehr großen, schweren und bewegungsfreudigen Hunde sind leider für Gelenkserkrankungen  anfällig. Als schnell wachsende Hunde solltet ihr darauf achten, dass sie als Welpen und Junghunde nicht zu stark belastet werden und ihr Futter nicht für eine zu steile Wachstumskurve sorgt.

Insbesondere der Ridge kann mit Pech ursächlich für tiefgreifende Hauterkrankung am Rücken sein. Dies sollte unbedingt auch bei den Elterntieren abgeklärt werden.

Als südafrikanische Hunde sind Rhodesian Ridgebacks andere Temperaturen und eine geringe Luftfeuchtigkeit gewohnt. Nässe und Kälte mögen sie gar nicht und sollten entsprechend geschützt werden. 

Häufiger als andere Hunderassen sind sie auch für Augenerkrankungen anfällig.

Robustheit

Der Rhodesian Ridgeback ist eine robuste Hunderasse, die jedoch mit Nässe und Kälte nicht gut zurecht kommt. 

 

Krankheiten

Wenn ihr einen Rhodesian Ridgeback oder einen Ridgeback-Welpen kauft, ist es hilfreich, auf rassespezifische Krankheiten bereits bei den Elterntieren zu achten. Fragt die Züchter nach den Gesundheitsprüfungen der Eltern. Insbesondere häufig auftretende Krankheiten sollten bei den Elterntieren zuvor getestet worden sein.

Die folgenden Krankheiten treten bei Rhodesian Ridgebacks überdurchschnittlich häufig auf:

Weitere, ebenfalls beim Rhodesian Ridgeback häufiger als bei anderen Hunderassen auftretenden Erkrankungen sind:

Weitere Erkrankungen, die zwar seltener, aber bei Ridgebacks immer noch etwas als bei anderen Hunderassen vorkommen können:

Die blaue Fehlfarbe des Fells, die durch das Dilute-Gen ausgelöst wird und weitere Erkrankungen mit sich bringen kann, kann vom Züchter durch eine DNA-Untersuchung festgestellt werden, um in der Zucht besonders kranke Verpaarungen zu vermeiden.

Verträgt Hitze

Rhodesian Ridgebacks stammen aus Afrika und sie lieben es häufig, in der Sonne zu liegen. Sie kommen auch mit Hitze sehr gut klar, wobei sie natürlich Frischluft und Wasser immer parat haben sollten.

Doch nicht jedes warme Wetter ist bei Ridgebacks beliebt. Für Hitze mit gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit sind sie nicht sehr zu begeistern. Viele Ridgebackhalter klagen in feucht-heißen Sommern, dass ihre Ridgebacks damit nicht gut klar kommen. 

Verträgt Kälte

Rhodesian Ridgebacks besitzen keine Unterwolle, was sie Kälte gegenüber empfindlich werden lässt. Viele Ridgebacks sind gar nicht begeistert bei Kälte und Nässe nach draußen zu gehen und verweigern strikt einen Spaziergang. Bei zu starker Nässe und Kälte kann ein Mantel daher durchaus sinnvoll sein.

Pflege

Die Fellpflege des Rhodesian Ridgebacks ist relativ unaufwändig, lediglich ein regelmäßiges Bürsten des Fells ist notwendig.

Da Ridgebacks Hängeohren besitzt, die nicht so gut durchlüftet werden, sollten sie regelmäßig auf Dreck oder Entzündungen geprüft und behandelt werden. Z.B. kann ein Reinigen der Ohren Entzündungen vorbeugen.

Baden

Rhodesian Ridgebacks müssen, wie andere Hunde auch, nicht regelmäßig gebadet werden. Ridgebacks lieben auch das Wasser häufig nicht, viele von ihnen schwimmen auch bei Hitze nicht. Aus Sicht der Fellpflege sind regelmäßige Bäder nicht notwendig.

Kämmen & Bürsten

Rhodesian Ridgebacks sollten mindestens wöchentlich gebürstet werden, um tote Haare zu entfernen und damit sie nicht im Haus so stark haaren.

Haaren

Rhodesian Ridgebacks haben ein kurzes, glattes Fell ohne Unterwolle. Sie haaren ganzjährig, aber insbesondere zum Fellwechsel im Frühjahr oder auch im Herbst.

Schneiden & Trimmen

Das kurze Fell der Rhodesian Ridgebacks unterliegt dem Fellwechsel und muss weder geschoren, noch geschnitten oder getrimmt werden.

Für Allergiker geeignet

Der Rhodesian Ridgeback haart und ist kein sogenannter hypoallergener Hund, der beim Menschen seltener Allergien auslösen soll. Dazu sei angemerkt, dass kein Hund zu 100% hypoallergen ist.

Sabbern

Rhodesian Ridgebacks neigen nicht zum Sabbern.

Gesundheit & Pflege auf einen Blick

Gesundheit
Robustheit
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte
Krankheiten
Allergiker geeignet
Pflege
Baden
Bürsten
Haaren
Schneiden
Sabbern

Ernährung

Auf ausgewogene Ernährung achten

Rhodesian Ridgebacks können zu Übergewicht neigen. Gleichzeitig solltet ihr auf eine ausgewogene und natürliche Ernährung achten. Die Futterrationen verteilt ihr am besten auch bei ausgewachsenen Hunde auf zwei Mahlzeiten, nämlich morgens und abends. Vor und nach dem Fressen gönnt ihr eurem Hund Ruhe, damit es nicht zu einer Magendrehung kommt.

Da RRs sehr große Hunde sind, ist eine individuell angepasste Ernährung im Welpen- und Junghundalter wichtig, damit euer Hund nicht zu schnell wächst. Nur dann können Knochen und Gelenke gut mitwachsen.

Verfressenheit

Viele Rhodesian Ridgebacks sind sehr verfressen und sind sogar dafür berüchtigt, Essbares zu klauen. Es kommt ihnen zwar zugute, dass sie sportlich sind, aber dies kann ein Zuviel an Futter nicht immer ausgleichen. Daher aufpassen und Bewegung und Futtermenge gut auf ein optimales Gewicht des Rhodesian Ridgebacks abstimmen und auch Leckerlis bei der täglichen Kalorienzufuhr beachten.

Aussehen

Rhodesian Ridgeback: Weizenfarben, athletisch, mit markantem Haarkamm

Ridgebacks erreichen eine Schulterhöhe zwischen ca. 61-69 cm und wiegen je nach Größe und Geschlecht zwischen 29-40 kg. Ridgebacks sind muskulös, mit einer tiefen Brust und besitzen einen verhältnismäßig langen Hals.

Ihr Fell ist sehr kurz, dicht und glatt. Ridgebacks gibt es nur in "weizenfarben", wobei der Farbton von hell bis rotfarben variieren kann. Laut Zuchtstandard besitzen die Ridgebacks dunkelbraune Augen, sofern sie eine schwarze Nase haben oder bernsteinfarbene Augen zu einer hellbraunen ("leberfarbenen") Nase. Es gibt Abweichungen wie eine schwarze Schnauze und dunkle Ohren, oder auch weiße Behaarung an der Brust oder an den Zehen.

Die Ohren sind am Kopf dicht anliegend, hoch angesetzt und mittelgroß.

Der Ridge ist das Markenzeichen: es bezeichnet einen Haarkamm auf dem Rücken der Hunde, bei dem das Fell entgegen der normalen Haarwuchsrichtung wächst.

Augenfarbe

Die Augenfarbe von Ridgebacks ist hellbraun bis braun und soll mit der Fellfarbe harmonieren

Fell

Das Haarkleid des Rhodesian Ridgebacks (RRs) ist kurz, dicht und glatt und sollte glänzen. Der Rhodesian Ridgeback unterliegt dem Haarwechsel und verliert seine Haare das ganze Jahr, insbesondere aber zum Fellwechsel im Frühjahr. Viele Ridgeback-Halter sind nicht ganz erfreut darüber, dass sich die Haare in der Kleidung oder in Teppichen und anderen Stoffen fast nadelartig festsetzen. Einige RRs haaren sehr stark. Das Haarkleid besitzt keine Unterwolle, was die Hunde Kälte und Nässe gegenüber teils sehr empfindlich werden lässt.

Farbe

Es gibt nur eine offiziell zugelassene Grundfarbe bei Rhodesian Ridgebacks, diese kommt aber in einer großen Spanne vor: beige-braun, offiziell weizenfarben genannt. Die Farbvariationen gehen von Hellweizen bis braun, über dunkelbraun bis hin zu einer satten Rotfärbung.

Weiße Flecken sind an Brust und Zehen laut Zuchtordnung erlaubt, sollen aber nicht zu ausgeprägt sein und nicht am Bauch und oberhalb der Zehen vorkommen.

Die Nase kann schwarz oder braun sein.

Auch ein dunkles bis schwarzes Maul ist erlaubt, aber zu viele schwarze Haare sind im Fell nicht erwünscht.

Geschichte und Herkunft

Rhodesian Ridgeback: Missionare, Großwildjäger und Kolonialisten

FCI Norm

Nummer: 146

Herkunft

Südliches Afrika (Südafrika, Namibia, Simbabwe)

Geschichte

Die Geschichte der Rhodesian Ridgebacks ist eng verbunden mit der Geschichte des afrikanischen Kolonialismus, mit britischen Missionaren und holländischen Großwildjägern, die auf den afrikanischen Kontinent drängten. Bereits der Name von Rhodesien geht auf den britischen Unternehmer und Kolonialpolitiker Cecil Rhodes zurück, der große Ländereien im Süden Afrikas aufkaufte und nach dem Rhodesien benannt wurde. Ridgehunde, also Hunde mit dem für "RRs" berühmten Fellkamm auf dem Rücken, gab es dagegen bereits lange vor ihm in Afrika. 

Zu den Urahnen der heutigen Rhodesian Ridgebacks gehörten Pariahunde, die mit den Stämmen der Khoikhoi überwiegend im heutigen Südafrika und Namibia lebten. Diese Pariahunde, auch Khoikhoi-Hunde genannt, lebten in der Nähe der Menschen, aber nicht wie wir es heutzutage verstehen, mit ihnen. Sie waren sehr viel unabhängiger und kleiner als heutige Rhodesian Ridgebacks, besaßen aber bereits das herausragende Merkmal, den "Ridge" auf dem Rücken. Damit ist ein Haarkamm gemeint, dessen Haare gegen den Strich gehen, ein umgekehrter Aalstrich. Erste Berichte dieser Hunde stammen von den Portugiesen um 1480.

Eine weitere Theorie besagt, dass die Ridge-Hunde Afrikas und der Thai Ridgeback von denselben Urahnen stammen, nämlich auf den als ausgestorben geltenden Phu Quo Doc-Hund aus Thailand. Man vermutet, dass diese Hunde mit phönizischen Handelsschiffen auch an die afrikanische Westküste kamen.

Es soll bereits schon im alten Ägypten Abbildungen von Hunden mit einem Kamm (Ridge) auf dem Rücken gegeben haben. Ob und inwiefern diese Hunde Vorfahren der Ridgebacks sind, ist allerdings schwer wissenschaftlich nach zu vollziehen.

Kolonialisten und Siedler kreuzten Khoikhoi-Hunde mit europäischen Hunderassen

Mit der Besiedelung des südlichen Afrikas durch europäische Kolonialisten und Farmer Mitte des 17.Jahrhunderts brachten die Europäer ihre eigenen Hunde wie z.B. Mastiffs (darunter auch Deutsche Doggen) zur Bewachung der Farmen und Herden, sowie zum Jagen von Hirschen und Vögeln mit.

Für ihre Vorliebe zur Großwildjagd brachten sie eigens dafür importierte europäische Jagdhunde nach Afrika. Diese Jagdhunde kamen jedoch weder mit dem afrikanischen Großwild noch mit den klimatischen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit oder mit den Krankheiten, wie sie z.B. durch die Tsetse-Fliege übertragen werden, gut zurecht. Die afrikanischen Ridgehunde dagegen kamen mit diesen Bedingungen glänzend zurecht und waren zwar kleinere, aber sehr mutige Jagd- und Wachhunde.

Ein Missionar und ein Jäger sind Urväter der Rhodesian Ridgebacks

Um 1870 brachte der Missionar Charles Helm (1844-1915) zwei grau-schwarze Ridge-Hündinnen namens Powder und Lorna, aus Südafrika mit zu seiner Mission nach Rhodesien.

Viele Jäger und Großwildjäger wie Selons, Upcher und insbesondere Cornelius Johannes van Rooyen (1816-1915) wurden bei ihren Besuchen in der Mission auf die Hündinnen aufmerksam, die auch Ridgehunde oder Boer-Hunde genannt wurden. Diese Jäger machten zu Pferd Jagd auf Löwen und benötigten mutige, starke und ausdauernde Hunde mit gutem Riechvermögen für ihre Jagd.

Diese Hunderassen stecken in Rhodesian Ridgebacks: Vermutlich begannen bereits die Siedler, ihre Jagdhunde mit den afrikanischen Ridgehunden zu kreuzen. Welche Hunderassen genau eingekreuzt wurden ist nicht mehr genau nachvollziehbar, da keine offiziellen Zuchtbücher geführt wurden.

Bekannt ist aber, dass Cornelius Johannes van Rooyen seine Jagdhund-Meute mit diesen ursprünglichen Ridge-Hündinnen kreuzte und in über 35 Jahren hieraus Hunde züchtete, die für die Löwenjagd geeignet waren.

Die Jagdhunde van Rooyens waren selbst eine Mischung aus vielen Rassen, die ebenfalls nicht wirklich belegt sind, aber folgende Rassen waren aller Wahrscheinlichkeit nach dabei: Pointer, Irish Terrier, Bulldoggen, Greyhounds, Bluthunde, Collies und auch Deutsche Doggen, um die Hunde größer werden zu lassen.

Wieso werden Rhodesian Ridgebacks Löwenhunde genannt?

Da ihre Nachkommen sehr gut für die Großwildjagd geeignet waren und Löwen sehr gut aufspüren, verfolgen und stellen konnten, führte er die Zucht weiter. Zumal die Hunde sehr ausdauernd und gute Wächter waren: sie konnten den gesamten Tag neben Reitern herlaufen und bewachten diese gegen andere Wildtiere oder halfen bei der Verpflegung durch Antilopenjagd. Bis zum Ende des 19.Jahrhunderts waren diese Hunde als Löwenhunde oder auch als Van Rooyen-Hunde im Süden Afrikas bekannt geworden.

Und wieder ein Brite: Ein britischer Züchter definiert den Standard und den Namen Rhodesian Ridgeback

Francis Richard Barnes, bereits ein erfahrener Hundezüchter, züchtete mit Ridge-Hunden, die Nachfahren der Van Rooyen-Hunde waren, auf seiner Farm Eskdale. Er stellte eine erste professionelle Zucht auf und war Namensgeber für die Rasse der Rhodesian Ridgebacks. Diese sollten eigentlich "Rhodesian Lion Dog" heißen, was aber vom südafrikanischen Kennel Club abgelehnt wurde. 1922 gründete er den "Rhodesian Lion Dog Club" und stellte mit anderen den ersten Zuchtstandard der Rasse auf. Die Rasse stand kurz vor dem Aussterben, da die Großwildjagd abnahm. Die Größe der Hunde variierte noch stark von der Größe von Bullterriern bis zu der Größe von Doggen. Ein erster Zuchtstandard wurde auf Basis des Standards für Dalmatiner aufgestellt.

Meilensteine der Hunderasse Rhodesian Ridgeback in der Übersicht:

  • 1924 - Anerkennung der Rhodesian Ridgebacks vom Kennel Union South Africa (KUSA)
  • 1928 – Anerkennung desselben Zuchtstandards vom Britischen Kennel Club
  • 1955 - Offizielle Anerkennung des Rassestandards durch den FCI (Fédération Cynologique Internationale) und durch den AKC (American Kennel Club)
  • 2008 – Der britische Dokumentarfilm "Pedigree Dogs Exposed", in der deutschen Fassung: "Rassereine Krüppel – Hunde zu Tode gezüchtet" veröffentlichte auch die Euthanasie-Praxis der Rhodesian Ridgeback-Züchter, die sich auf die Zuchtordnung berufen. Fast jeder 20.Welpe wurde demnach getötet, da er keinen Ridge bei der Geburt besaß. Dabei ist der Ridge eigentlich eine milde Form einer genetischen Missbildung, nämlich des offenen Rückens, die auch in schwerer Form häufiger bei Rhodesian Ridgebacks als bei anderen Hunderassen auftritt. Erst dieser Film bewirkte eine Anpassung der Zuchtordnung.

Berühmte Rhodesian Ridgebacks und ihre Halter

Es gibt eine Reihe von berühmten Persönlichkeiten, die Fans dieser südafrikanischen Hunderasse sind und waren: 

  • Nelson Mandela besaß vor seiner langen Inhaftierungszeit einen Rhodesian Ridgeback-namens Gompo.
  • Kylie Minogue liebte die Ridgeback Hündin Sheeba ihres damaligen Freundes Olivier Martinez.
  • Eroll Flynn war einer der ersten US-Züchter von Rhodesien Ridgebacks auf seiner Farm bei Hollywood in den 1930ern. Leider ist diese Linie der Rhodesian Ridgebacks ausgestorben. 
  • 2007 gingen Bilder einer Rhodesian Ridgeback-Hündin viral, die ein Pantherbaby in ihrem Welpenwurf aufgenommen haben soll.

Rhodesian Ridgeback im Überblick

Sportlich-sensibler großer Löwenhund mit Jagd- und Schutztrieb sucht Familie

Rhodesian Ridgebacks sind keine Anfängerhunde. Sie erfordern in den ersten 2 Jahren ein konsequentes und liebevolles Training. Sie können sehr treue, verschmuste und liebevolle Familienhunde sein, sofern sich ihre Besitzer mit ihrer Kraft, ihrer Bewegungsfreude, ihrem Beute- und Wachtrieb als auch mit ihrer Sensibilität und ihrem Eigensinn konstruktiv auseinandersetzen.

Auflagen

Ist der Rhodesian Ridgeback ein Listenhund?

In Deutschland ist der RR derzeit (Februar 2021) kein Listenhund, der als gefährliche Hunderasse in einem Bundesland eingestuft wird. Dies kann in einzelnen Städten aber trotzdem der Fall sein. Der Rhodesian Ridgeback stand 1992-2002 auf der Hundeliste der als gefährlich eingestuften Hunde in Bayern und unterlag in dieser Zeit entsprechenden Auflagen.

In der Schweiz ist für die Haltung eines Rhodesian Ridgebacks im Kanton Glarus eine kantonale Bewilligung die Voraussetzung. 

In Österreich ist die Haltung von Ridgebacks im Bundesland Vorarlberg genehmigungspflichtig.

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