Gesundheit

Grauer Star (die Katarakt) – Augenerkrankung, die zum Erblinden des Hundes führen kann

"Grauer Star" ist fast jedem als gefürchtete Augenerkrankung bekannt. Medizinisch wird die  krankhafte Veränderung der Augenlinse von Hunden, die häufig zum Erblinden führen kann, die Katarakt genannt. Die Erkrankung bezeichnet eine Trübung der Augenlinse, die zunächst grau-blau erscheint und daher den umgangssprachlichen Namen "Grauer Star" erhalten hat, und im späteren Stadium zu einer schneeweißen Einfärbung der Augenlinse führt.

Grauer Star lässt sich zu Beginn äußerlich nicht erkennen, später tritt eine Linsentrübung ein

Beschreibung, Definition

Was ist ein Grauer Star (eine Katarakt) beim Hund?

Die Katarakt wird umgangssprachlich Grauer Star genannt und ist eine krankhafte Veränderung der Augenlinse von Hunden, die häufig zum Erblinden führen kann. Die Erkrankung bezeichnet eine Trübung der Augenlinse, die zunächst grau-blau erscheint und daher den umgangssprachlichen Namen "Grauer Star" erhalten hat,  und im späteren Stadium zu einer schneeweißen Einfärbung der Augenlinse führt.

Neben der Hornhaut und dem Glaskörper gehört die Augenlinse zu den durchsichtigen Teilen des Auges, in die das Licht einfällt. Die Aufgabe der Linse ist es, das einfallende Licht im Auge zu brechen und die Information von Formen weiterzugeben. Eine Trübung kann zu Beginn der Augenerkrankung nur in kleinen Bereichen der Linse auftreten und später auch die gesamte Linse erfassen. Ein Katarakt im Endstadium auf beiden Augen führt zur vollständigen Erblindung, während milde und langsam fortschreitende Katarakte die Sicht nicht immer stark beeinflussen müssen. Es kann sowohl nur ein Auge an dem Grauen Star erkranken als  auch beide Augen des Hundes.

Arten und Formen des Grauen Stars beim Hund

Es gibt mehrere Formen des Grauen Stars (der Katarakt) bei Hunden, denen  jeweils unterschiedliche Ursachen und Ausprägungen in Form und Schnelligkeit des Ablaufs der Erkrankung zu Grunde liegen. Diese erfordern entsprechend auch unterschiedliche Behandlungsarten. Grob vereinfacht gibt es folgende Arten des Grauen Stars beim Hund:

1. Primäre Katarakt

Von einer primären Katarakt bzw. von einem primären Grauen Star spricht man, wenn es für diese Augenerkrankung keine auslösende Vorerkrankung gibt.

So z.B. in folgenden Fällen:

  • Altersbedingte Katarakt - Bei älteren Hunden kann sich die Linse aufgrund einer Verhärtung der Linse altersbedingt leicht eintrüben. Diese Form wird auch Kernsklerose genannt. Diese altersbedingte Katarakt muss nicht schnell fortschreiten und führt häufig auch nicht zur vollständigen Erblindung des Hundes.

  • Genetisch bedingte Katarakt - Die genetisch bedingte Katarakt (Hereditäre Katarakt) kann auch bei jüngeren Hunden bereits auftreten. Dies ist eine erbliche Form, die z.B. aufgrund einer Mutation im HSF4 Gen beim Australian Shepherd entsteht. Erste Symptome einer Linsentrübung treten bei der genetisch bedingten Katarakt häufig schon in jungen Jahren auf, können aber durchaus auch in späteren Jahren erst beginnen.

  • Verletzung, Trauma - Die Katarakt entsteht aufgrund von unglücklichen, äußeren Einflüssen wie einer vorangegangenen Verletzung (Trauma), aufgrund giftiger oder säurehaltiger Substanzen die an die Linse gelangen, aufgrund von Strahlenschäden oder gar elektrischen Schocks oder aufgrund einer anderen Art der Infektion und/oder Vergiftung.


2. Sekundäre Katarakt

Von einer sekundären Katarakt/von einem sekundären Grauen Star spricht man, wenn es für die Katarakt eine auslösende Vorerkrankung gibt. So z.B. in folgenden Fällen:

  • Progressive Retinaatrophie - Es liegt eine Progressive Retinaatrophie (PRA), also eine krankhafte Rückbildung der Netzhaut vor. Diese führt häufig später auch zu Grauem Star beim Hund.

  • Glaukom - Es liegt, evtl. auch nach einer Progressiven Retinaatrophie, ein Glaukom (Grüner Star) vor.

  • Uveites - Die innere Augenhaut (Uvea) ist entzündet, es liegt eine sogenannte Uveitis vor.

  • Fehlbildung der Netzhaut - Es liegt eine Fehlbildung der Netzhaut vor, also eine Retinale Dysplasie.

  • Diabetes - Auch eine Erkrankung des Stoffwechsels, wie z.B. eine Zuckererkrankung (Diabetes Mellitus), kann zur Entstehung des Grauen Stars führen.

Symptome

So äußert sich eine Katarakt beim Hund 

Die Symptome einer Katarakt  sind meistens bei allen Formen der Katarakt ähnlich, aber der Zeitpunkt des Auftretens und die Geschwindigkeit, in der sich die Erkrankung ausbreitet, unterscheidet sich nach Hunderasse und nach der Form des Grauen Stars.

Die wichtigsten Symptome des Grauen Stars sind auf der einen Seite erste Sehschwierigkeiten des Hundes und/oder erste Einfärbungen bzw. Trübungen der Augenlinse und der Pupillen des Hundes.

Der Graue Star ist nicht schmerzhaft und der Hund wird meist erst Symptome des Sehverlustes zeigen, wenn bereits beide Augen des Hundes vom Grauen Star stärker betroffen sind. Hunde können sich aufgrund ihrer stark ausgeprägten Riech- und Hörsinne meist auch mit eingeschränkter Sehkraft noch gut zurechtfinden, so dass es uns als Besitzer nicht gleich auffallen muss.

Wann treten die ersten Symptome des Grauen Stars (der Katarakt) beim Hund auf? Welche Stadien der Erkrankung gibt es?

Erste Symptome können je nach Art des Grauen Stars sowohl in jungen als auch in alten Jahren des Hundes auftreten. Das Fortschreiten der Augenerkrankung kann sehr langsam oder auch sehr schnell erfolgen. So kann sich die Linse innerhalb weniger Wochen nach Beginn der Erkrankung komplett trüben oder aber erst nach Monaten oder gar Jahren.

Die Stadien des Grauen Stars (der Katarakt) lassen sich wie folgt beschreiben. Wichtig ist dabei, dass diese nicht auf beiden Augen gleich verlaufen müssen. Es kann auch nur ein Auge betroffen sein und das andere nicht:

  1. Anfangsstadium

    Zu Beginn der Erkrankung gibt es nur kleine getrübte Bereiche der Augenlinse meist auch nur auf einem Auge. Der Hund kann in diesem Stadium der Erkrankung noch normal sehen.

  2. Immature Katarakt

    Die Trübung der Augenlinse wird deutlicher, der Augenhintergrund wird z.T. verdeckt. Die erste Färbung der Linse wird grau-bläulich sichtbar.

  3. Mature Katarakt

    Die Augenlinse oder die Augenlinsen sind eingetrübt, der Augenhintergrund ist verdeckt und die Färbung ist bläulich bis weiß. Der Hund kann kaum noch sehen.

  4. Endstadium (Hypermature Katarakt)

    Die Augenlinse des Hundes ist schneeweiß. Meist erst im Endstadium, aber in einigen Fällen auch früher, kann sich die Augenlinse auflösen, da die Linse porös wird. Das Auge entzündet sich, da das Linseneiweiß austritt. In schweren Fällen kann sich die Linse vom Auge lösen.

Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt gehen?

In jedem Fall solltest Du bei den ersten Symptomen einer Augenerkrankung wie eingeschränkte Sicht, Augenentzündungen mit geröteten Augen oder gar einer Trübung und Färbung der Augenlinse des Hundes einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann dann entscheiden, ob es sich um eine harmlose Erkrankung wie z.B. eine leichte Bindehautentzündung handelt oder ob es sinnvoll ist, einen auf Augenheilkunde spezialisierten Tierarzt aufzusuchen.

Diagnose

Wie wird der Graue Star beim Hund diagnostiziert?

Wenn Du bei deinem Hund Schwierigkeiten zu sehen vermutest, weil dieser z.B. beginnt, gegen Gegenstände zu laufen, die Leckerlies oder Bälle nicht mehr im Flug aus der Luft fängt oder sogar eine farbliche Veränderung in den Pupillen des Hundes feststellst, solltest Du deinen Tierarzt aufsuchen. Der Tierarzt kann den Grauen Star mithilfe einer Augenspiegelung (Ophthalmoskopie) schnell feststellen. Auch wenn noch keine Sehprobleme beim Hund bemerkbar sind, kann der Tierarzt während einer Routine-Untersuchung der Augen bereits relativ früh einen Grauen Star erkennen.

Zur Feststellung des Grauen Stars und auch zu Folge-Untersuchungen, zu Stadium und ggf. Ursache der Erkrankung sind unterschiedliche Untersuchungen sinnvoll. Ebenso sollte bei Feststellung des Grauen Stars genau abgeklärt werden, ob eine Linsen-Operation bei dem Hund Erfolg verspricht. Für die genauere Untersuchung ist ein auf Augenheilkunde spezialisierter Tierarzt oder eine auf Augenheilkunde spezialisierte Tierklinik empfehlenswert, die z.B. folgende Untersuchungen je nach Fall durchführen wird:

  1. Eine Augenspiegelung (Ophtalmoskopie)

    Diese wird mithilfe verschiedener Spiegel mit elektrischer Lichtquelle oder auch mit einer Spaltlampe durchgeführt. Hiermit können die Lider, die Bindehaut und die vorderen Augenbereiche wie Hornhaut, Linse und vordere Augenkammer untersucht werden. Zur Untersuchung der Linse wird die Pupille mit pupillenerweiternden Augentropfen vorab behandelt. Hierfür ist meist keine Narkose beim Hund nötig.
  2. Eine Messung des Augeninnendrucks (Tonometrie)

    Eine Erhöhung des Augeninnendrucks kann ursächlich für den Grünen Star (Glaukom) sein. Diese Erkrankung sollte vor einer OP geklärt werden.
  3. Eine Ultraschall-Untersuchung des Auges

  4. Ein Elektroretinogramm (ERG)

    Ein ERG eine Untersuchung der Netzhaut des Auges. Bei dieser Untersuchung werden elektrische Ströme gemessen, die die Netzhaut bei Lichteinfall über den Sehnerven das Gehirn weitergibt. Es gibt Aufschluss darüber, wie der Funktionszustand der Nervenzellen im Auge ist. Diese Untersuchung kann nur bei sehr ruhigen Hunden im wachen Zustand durchgeführt werden.
  5. Gonioskopie

    Eine Untersuchung des Kammerwinkels ist eine Gonioskopie. Diese erfolgt ebenfalls vor der Operation.

  6. Blutuntersuchung

    Eine Blutuntersuchung für den Ausschluss anderer Krankheiten, die für die sekundäre Katarakt ursächlich sein können, so z.B. eine Zuckererkrankung (Diabetis Mellitus) und die primär behandelt werden sollte.

  7. Allgemeinuntersuchung vor Narkose

    Der Hund sollte natürlich vor der OP auf Narkosefähigkeit und seinen Allgemeinzustand untersucht werden.

Therapie & Behandlung

Therapie und Behandlung des Grauen Stars

Es gibt keine Behandlungsmöglichkeiten mit Medikamenten wie z.B. Salben, Augentropfen, Tabletten, Injektionen oder ähnlichen Medikamenten, die die Katarakt, den Grauen Star aufhalten oder gar heilen können.

Augen-OP ist die einzige Therapie

Die einzige Therapie, die zur Heilung führen kann, ist eine Augen-OP, in der die krankhafte Linse ausgetauscht wird. Die Entscheidung darüber, ob eine Augen-OP bei dem Hund sinnvoll ist, hängt von vielen Faktoren ab, die zuvor gründlich vom Tierarzt untersucht und mit dem Tierbesitzer besprochen werden sollten. So sollte immer in Betracht gezogen, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet, ob andere Bereiche des Auges bereits in Mitleidenschaft gezogen wurden, ob die Katarakt schnell fortschreitet, ob andere Erkrankungen ursächlich sind (sekundäre Katarakt), wie stark die Erblindung des Hundes ist und nicht zuletzt auch das Temperament des Hundes. Gerade in den ersten Wochen nach der Operation muss der Hund stark betreut und möglichst ruhig gehalten werden.

Ist die Katarakt Folge einer anderen Erkrankung wie z.B. einer Zuckerkrankheit, so muss diese natürlich zunächst behandelt werden. Handelt es sich um eine langsam fortschreitende altersbedingte Katarakt, ist eine Operation wahrscheinlich nicht nötig. Bei einer primären Katarakt dagegen, die nicht altersbedingt ist und bereits in jüngeren Jahren beginnt, ist eine Operation meist so früh wie möglich angesagt, um die größten Heilungschancen zu erhalten.

Was ist nach einer Operation des Grauen Stars bei dem Hund zu beachten?

Verläuft die Operation normal und es entstehen keine Komplikationen, so erfolgt eine Kontrolluntersuchung nach 2-3 Tagen. Die Hautfäden werden nach ca. 3 Wochen gezogen, weitere Fäden (Hornhautfäden) lösen sich von selbst auf.

Die ersten 2-3 Wochen nach der Operation bedürfen einer großen Sorgfalt und Pflege, damit eine komplikationslose Heilung möglich ist. Dein Hund darf nicht unbeaufsichtigt bleiben und muss zu Beginn stündlich Augentropfen erhalten. Der Hund muss immer beobachtet werden, denn er darf das Auge nicht berühren, andere Hunde ebenso wenig und es darf keinerlei Stößen ausgesetzt werden. Auch dürfen keine Fremdkörper in das Auge kommen, damit es nicht zu Entzündungen des Auges kommt. Dies kann man einem Menschen erklären, bei einem Hund muss man jedoch in den 2-3 Wochen nach der OP durchgehend aufpassen.

Es empfiehlt sich daher schon, für die Fahrt nach der Operation jemanden einzuplanen, damit eine Person während der Autofahrt darauf achtet, dass der Hund nicht sein Auge berührt oder Stößen aussetzt. Stündlich werden Augentropfen in den ersten Tagen nach Operation nötig sein. Aufregung, Toben, Bellen und alles was das Auge in Gefahr bringen kann sind in den ersten 2 Wochen nach der Operation unbedingt zu vermeiden. Es darf auch kein Wasser ins Auge kommen.

Was ist zu beachten, wenn der Graue Star beim Hund nicht operiert werden kann?

Sollte eine Operation nach eingehender Untersuchung nicht in Frage kommen, so sind regelmäßige und dauerhafte Behandlungen und Untersuchungen beim Tierarzt in jedem Fall nach der Diagnose Grauer Star/Glaukom dringend angeraten.

Das betroffene Auge wird sehr wahrscheinlich lebenslang mit entzündungshemmenden Augentropfen behandelt werden müssen, um einer Entzündung des inneren Auges, die wiederum ursächlich für den schmerzhaften Grünen Star (Glaukom) sein kann, vorzubeugen.

Die Untersuchungen beim Tierarzt sollten 3 - 4 Mal jährlich erfolgen, um Folge-Erkrankungen vorzubeugen. Es wäre fahrlässig, nach der Diagnose Grauer Star und ohne mögliche OP keine regelmäßigen Kontrollen beim TA durchführen zu lassen.

Prognose

Wie ist die Prognose beim Grauen Star?

Die Prognose bei der Katarakt hängt von der Form und dem Stadium der Erkrankung ab. Handelt es sich bei dem Grauen Star um eine Folgeerkrankung, so muss zunächst die auslösende Erkrankung behandelt werden. Ansonsten sind folgende Punkte für eine Heilung ausschlaggebend: Ist eine Operation nach Voruntersuchungen überhaupt möglich und sinnvoll? Bei dem altersbedingten Grauen Star kann es ratsam sein, den Hund nicht einer OP und der damit verbundenen Narkose auszusetzen, zumal ein langsames Voranschreiten der Erkrankung den Hund vielleicht nicht vollkommen Erblinden lässt.

Natürlich ist in den meisten Fällen eine Operation mit Austausch der betroffenen Linse die Behandlung, die auch die größten Heilungschancen verspricht. Für den Erfolg einer Operation ist der Zustand der Augen vor der OP ebenfalls ausschlaggebend. Bei vorgeschädigten Augen kann auch eine OP des Grauen Stars nur Verbesserungen aber nicht immer eine 100%ige Wiederherstellung der Sehkraft bringen. Deshalb ist es wichtig, die Katarakt so früh wie möglich zu erkennen und sofern eine Operation sinnvoll ist, diese auch zeitnah durchführen zu lassen. Dies erhöht die Chancen auf eine 100%ige Sehkraft sehr.

Ist keine Operation möglich, wird die Sehkraft mit Sicherheit weiter abnehmen. Damit die Erkrankung nicht zu einem schmerzhaften Grünen Star oder als Folge gar zum Verlust des Augapfels führt, ist eine regelmäßige Untersuchung und Behandlung mit entzündungshemmenden Augentropfen fast immer nötig.

Ursachen & Vorbeugung

Ursachen des Grauen Stars beim Hund

In vielen Fällen ist der Graue Star genetisch bedingt. Zur Vorbeugung des Grauen Stars, sollte mit Hunden, die am Grauen Star erkrankt sind, bestenfalls nicht gezüchtet werden.

Erschwerend bei der Vorbeugung ist jedoch, dass er in seinen unterschiedlichen Formen durch mehrere genetische Defekte ausgelöst werden kann, so z.B. durch Defekte im Bereich des Stoffwechsels. Allerdings ist es beim Welpen meist nicht ersichtlich, ob er Träger des Grauen Stars ist und die Erkrankung kann sich erst in späteren Jahren entwickeln.

Die auslösenden Gene für einen Grauen Star sind derzeit bei den meisten Hunderassen (Stand Januar 2020) noch nicht erforscht und somit liegen keine Gentests vor. Die meisten Arten des Grauen Stars werden nach bisherigen Erkenntnissen autosomal rezessiv vererbt. Autosomal rezessiv bedeutet, dass auf beiden Chromosomen ein die Krankheit auslösendes, verändertes Gen vorhanden sein muss, damit die Krankheit auftritt. Hunde können also Träger des Gens auf einem Chromosom sein, ohne dass die Erkrankung bei ihnen ausbricht. Aber es gibt auch autosomal dominante Vererbung des Grauen Stars, bei dem die genetische Information für die Erkrankung nur auf einem Chromosom bereits zum Ausbruch der Erkrankung führt.

In weniger häufigen Fällen sind äußere Einflüsse ursächlich für den Grauen Star, so z.B. ein Trauma bzw. eine Verletzung, eine Infektion oder auch eine Vergiftung oder , die jeder Hundebesitzer sicherlich immer versucht, zu vermeiden.

Eine Vorerkrankung des Stoffwechsels, wie die Zuckererkrankung (Diabetis Mellitus) kann ebenso zum Grauen Star führen und um diese zu vermeiden – sofern sie nicht ererbt ist – sollte auf das Gewicht des Hundes und auf eine gesunde und zuckerfreie Ernährung geachtet werden.

Es können auch Vorerkrankungen wie z.B. die Progressive Retinaatrophie (PRA) und Entzündungen der Netzhaut im hinteren Teil des Auges zu einer Linsentrübung führen.

Verstärktes Auftreten bei folgenden Hunderassen

Bei welchen Hunderassen tritt eine Katarakt häufig auf? 

Eine sekundäre Form dieser Augenerkrankung kann im Grunde bei allen Hunderassen und ihren Mischlingen auftreten, auch die altersbedingte primäre Form der Katarakt kann bei fast allen Hunderassen und ihren Mischlingen auftreten.

Für die primäre und genetisch bedingte Form, die auch bereits in jüngeren Jahren auftreten kann, sind ebenfalls relativ viele Hunderassen empfänglich. Insbesondere aber neigen die folgende Hunderassen und ihre Mischlinge zu dieser Erkrankung:

Auch die folgenden Hunderassen, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, an Katarakt zu erkranken als andere Hunderassen:

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