Cavalier King Charles Spaniel

Zauberhafte Wesen in überzüchteten Körpern

Die kleinen Toy-Spaniels blicken auf eine lange und adlige Geschichte zurück und sind doch eine relativ junge Hunderasse. Cavalier King Charles Spaniel (CKCS) sind als fröhliche, ausgeglichene und verschmuste Gesellschaftshunde seit Jahrhunderten beliebt. Ihre großen ausdrucksvollen Augen, ihr seidiges Haar in vier unterschiedlichen Farbvarianten lassen die handlichen Hunde auch heutzutage sehr gefragt sein. Doch leider haben Cavaliers aufgrund einer kleinen Zuchtbasis mit sehr vielen ernsthaften Erberkrankungen, die auch in seriösen Zuchten vorkommen können, sehr zu kämpfen.

Top Facts

  • Qualzucht mit Herzfehlern und schweren Schädelmissbildungen
  • Hunderasse mit den meisten Erbschäden, auch bei offizieller Zucht
  • Liebevolles und sehr verschmustes Wesen
  • Sehr verträgliche, freundliche und fröhliche Hunde
  • Intelligente kleine Spaniels, die auf Tricks, Nasenarbeit und Apportieren stehen
  • Kein reiner Schoßhund: liebt lange Spaziergänge

Steckbrief Cavalier King Charles Spaniel

Größe
30,0 - 35,0 cm
Gewicht
5,5 - 8,5 kg
Lebenserwartung
9 - 12 Jahre
Verwendung
Gesellschaftshund
Herkunft
UK
Fell
langes, seidiges Haar, leicht gewellt, haarend
Wesen
freundlich, sanft, intelligent, verspielt, verschmust

Charakter

Reiner Schoß- oder noch etwas Stöberhund?

Cavalier King Charles Spaniels (CKCS) werden in den Zuchtstandards als sehr unkomplizierte, anpassungsfähige und verschmuste Hunde beschrieben. Laut FCI ist der Cavalier King Charles Spaniel: "Unternehmungslustig, liebevoll, absolut furchtlos. Fröhlich, freundlich, nicht streitsüchtig, keinerlei Neigung zu Nervosität."

Die kleinen Cavaliers sind tatsächlich ausgesprochen freundliche Hunde, die von Natur aus nicht zu Aggressionen oder zu Stress neigen. Gesund sind sie sehr verspielte und lebhafte Begleiter, doch ihre Vitalität kann leider sehr unter den starken Erbkrankheiten leiden.

Für Anfänger geeignet – erzieht sich nicht von selbst

Die handlichen und freundlichen Hunde sind zwar für Anfänger sicherlich besser geeignet als viele andere Hunderassen, aber von allein erzieht sich auch ein Cavalier King Charles Spaniel nicht. Er sollte früh an alle Umweltreize gewöhnt werden und mit einer konsequenten und liebevollen Erziehung seine Grenzen erfahren.

Reiner Schoß- oder noch etwas Stöberhund?

Die Cavaliers stammen ursprünglich von den Jagd-Spaniels ab, die als Stöber- und Apportierhunde eingesetzt wurden. Wenn auch die Zeiten, in denen die kleinen Zwergspaniels zur Jagd eingesetzt wurden, schon seit langem vorbei sind, so haben sie doch entsprechende Bedürfnisse nach Bewegung, Nähe und geistiger Beschäftigung.

Intelligenter Nasen- und Apportierhund mit Spieltrieb

Die kleinen Spaniels sind intelligent und mögen sowohl Nasenarbeit als auch Auslauf. Sie möchten sowohl geistig als auch körperlich etwas gefordert werden. Geistig könnt ihr sie sehr gut mit Suchspielen, Dummy-Arbeit oder mit Futter-Dummy-Training beschäftigen und beglücken. Auf Clicker-Training und kleine Aufgaben reagieren Cavaliers ebenfalls sehr motiviert. Trick-Training wäre so gesehen auch eine sinnvolle Beschäftigung mit viel Spaß. Wer Spaß an Hundesport hat, kann es mit Agility und Obedience versuchen.

Die kleinen Cavaliers sind sehr verspielt und lieben es, hinter etwas hinterher zu laufen, das sich bewegt. Das kann ihr Mensch sein, aber einige laufen auch hinter Fahrrädern oder gar Autos hinterher. Ein guter Rückruf, den ihr von Anfang an trainiert, zahlt sich später sehr gut im Freilauf aus.

Cavaliers lieben das Apportieren. Ihr solltet aber besser keine dauerhaften Bällchenspiele mit ihnen machen, sondern sie etwas suchen und/oder Apportieren lassen. Denn Ballspiele gehen auf Dauer auf die Gelenke und können einen unausgelasteten Cavalier zum Ball-Junkie machen.

Bewegungsfreudig, sofern gesund

Als ehemalige Stöberhunde sind gesunde Cavaliers bewegungsfreudiger als viele Menschen glauben. Sie gehen leidenschaftlich gern spazieren und sind sehr verträglich mit anderen Hunden. Gesunde Cavaliers können euch auch beim Joggen oder auf Wanderungen begleiten. Langweilige kurze Runden um den Block reichen ihnen eigentlich nicht aus, nur beschweren sich Cavaliers selten oder werden nervös. Für ihr Gemüt und ihre Gesundheit solltet ihr mit ihnen regelmäßig auch längere Spaziergänge einplanen.

Verschmust, freundlich, ausgeglichen

Gleichzeitig sind CKCS verschmust und anhänglich und lieben ihre Menschen. Gut erzogen sind die kleinen Spaniels keine Kläffer, aber dazu ist bei euch eine gewisse Konsequenz notwendig. Sie können sehr gut mit euch den Sonntag-Nachmittag schmusend auf der Couch verbringen.  Das Alleinsein will jedoch mit ihnen sehr liebevoll und konsequent geübt werden, denn sie sind es eher gewohnt, den ganzen Tag ihren Menschen um sich zu haben.

Intelligenz

Einige Cavalier King Charles Spaniels (CKCS) sind sehr intelligent und gute Hundesportler, während manche wenig agil und schnell denkend wirken. Vielleicht liegt es an den unterschiedlichen Zuchtlinien, vielleicht aber auch an der Gesundheit. Mit bösen Kopfschmerzen ist kein Hund schnell im Denken. 

Aufmerksamkeit

CKCSs versuchen, die Wünsche ihrer Halter zu erfüllen und können sehr aufmerksame Hunde sein. 

Energie

Die kleinen Spaniels stammen von sehr lauffreudigen Spaniels ab, doch werden sie seit Jahrhunderten als Gesellschafts- bzw. Schoßhunde gezüchtet. Es kommt stark auf die Gesundheit und auf die jeweilige Zuchtlinie an, ob der Cavalier bewegungsfreudig ist. Gesunde Cavaliers begleiten euch sogar beim Joggen, während manche - vielleicht auch aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen - wenig vital wirken. In jedem Fall tut dem Hund Bewegung in Form von Spaziergängen gut, die bei ca. 1 Stunde pro Tag liegen sollten. 

Zeitaufwand

Cavalier King Charles Spaniels möchten am liebsten immer in der Begleitung ihrer Menschen sein. Ihr Bewegungsdrang ist nicht allzu hoch und sie können zwar im Hundesport durchaus brillieren, benötigen ihn aber nicht, um glücklich zu sein. Gern arbeiten sie für euch oder schmusen mit euch. 

Die Pflege bezieht sich auf das Fell, das täglich gebürstet werden sollte und auf die Ohren- und Augenpflege. 

Training

Cavalier King Charles Spaniels lieben Bewegung und haben eine natürliche Veranlagung für Nasen- und Apportierarbeit. Die meisten spielen gern mit anderen Hunden ihrer Gewichtsklasse. Wenn sie gesund sind, können sie sogar gute Partner beim Joggen sein. 

Cavaliers könnt ihr sehr gut beschäftigen mit: 

Cavaliers können auch im Hundesport aktiv sein:

Aufgrund ihrer Sanftmütigkeit und ihrer Ausgeglichenheit werden Cavalier King Charles Spaniels als Therapie-Hunde eingesetzt. 

Wohnungstauglichkeit

Da Cavalier King Charles Spaniels kleine und ruhige Hunde sind, sind sie für ein Leben in der Wohnung gut geeignet. Die handlichen Hunde könnt ihr als Welpen oder bei Krankheit sehr gut ein paar Treppen zur Wohnung tragen. 

Grundsätzlich solltet ihr von eurem Vermieter oder von der Eigentümergemeinschaft eine schriftliche Genehmigung zur Haltung von Hunden haben. 

Treue & Ergebenheit

Die verschmusten und freundlichen Cavaliers sind sehr loyal gegenüber ihren Haltern. 

Jagdtrieb

Auch wenn ihre Vorfahren als Spaniels reine Stöber- und Jagdhunde sind, so ist der Jagdtrieb bei den kleinen Cavaliers doch sehr zurück gezüchtet worden und kaum vorhanden. Allerdings jagen sie gern beispielsweise Fahrrädern hinterher. 

Alleinsein

Die sehr anhänglichen und liebebedürftigen Hunde möchten am liebsten immer bei ihren Haltern sein. Das Alleinsein muss mit ihnen früh und sehr behutsam trainiert werden. 

Bellen

Cavalier King Charles Spaniels sind sehr ruhige kleine Hunde, die nicht zum Bellen oder gar Kläffen neigen. Sie sind sehr freundlich und wenig wachsam. Allerdings ist es immer eine Sache der Erziehung, ob euer Cavalier häufiger bellt. 

Wachsamkeit

Im Gegensatz zu einigen anderen kleinen Hunderassen, die schon lange als Gesellschafts- oder Schoßhunde gezüchtet wurden, ist der Cavalier King Charles Spaniel absolut kein Wachhund. Manche kündigen Fremde kurz an, sind dann aber schnell wieder ruhig. 

Beschützer

Ein Cavalier ist allein aufgrund seiner geringen Größe kein guter Schutzhund, doch obendrein ist er zu allen Fremden sehr freundlich. 

Verträglich mit Hunden

Cavaliers verstehen sich mit Artgenossen sehr gut und lieben es mit anderen Hunden zu spielen. Dazu sollten die Spielkameraden am besten in einer ähnlichen Gewichtsklasse liegen.

Die kleinen Cavaliers neigen nicht zu Aggression und Streitereien mit anderen Hunden. 

Verträglich mit Tieren

Viele Cavaliers können sehr gut mit anderen Haustieren wie beispielsweise Katzen gemeinsam gehalten werden. Ihr Jagdtrieb ist sehr gering und ihre Freundlichkeit ist groß. Doch setzt dies eine frühe Sozialisierung und eine langsame Gewöhnung beider Tierarten voraus. 

Kinderfreundlich

Die fröhlichen kleinen Cavaliers sind sehr gut verträglich mit Kindern, da sie nicht zu Aggression neigen und sehr geduldig und freundlich sind. Die Kinder sollten aber gelernt haben, mit kleinen Hunden umzugehen. Ein Spielzeug für Kinder sind sie allerdings genauso wenig wie andere Hunde. 

Kleine Kinder sollten grundsätzlich nicht mit Hunden allein gelassen werden. 

Verträglich mit Fremden

Die meisten Cavaliers lieben Menschen, auch Fremde, und freuen sich über Streicheleinheiten von ihnen. 

Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick

Charakter
Intelligenz
Aufmerksamkeit
Energie
Training
Loyalität
Bellen
Wachsamkeit
Geeignet für
Wohnung
Jagd
Alleinsein
Beschützer
Anfänger
Verträglich mit ...
Hunden
anderen Tieren
Kindern
Fremden

Gesundheit und Pflege

Qual- und Inzucht führen zu viel Leid und gesundheitlichen Problemen

Sowohl der Cavalier King Charles Spaniel, als auch der King Charles Spaniel gehören aufgrund von jahrzehntelanger Fehlzucht zu den Hunderassen, mit starken gesundheitlichen Problemen. Wie der King Charles Spaniel wurden sie jahrhundertelang nach dem Kindchenschema ohne Rücksicht auf Gesundheit gezüchtet. Der kleine Kopf, die großen Augen, die immer kürzere Schnauze und der immer kleinere Körper führten zu vielen ernsthaften Erbkrankheiten. Die Rückzucht auf den "ursprünglicheren" Spaniel hat dem Cavalier leider obendrein noch weitere Erkrankungen aufgrund von Inzucht beschert. 

Im September 2021 wurde von der Universität Uppsala eine Studie veröffentlicht, die leider herausfand, dass der Cavalier die Hunderasse ist, die die meisten Erbschäden trägt.

Sie weisen die Chiari Malformation, eine starke Missbildung des Schädels, die zu sehr starken neurologischen Erkrankungen führt am häufigsten von allen Hunderassen auf. Hierzu gehören erschütternde Anfälle und Juckattacken, die zu erheblichen Einschränkungen der Hunde führen. Die Rasse hat leider aufgrund von In- und Fehlzucht sehr häufig erhebliche Schädelmissbildungen, die zu starken Problemen führen kann. 

Die Kurzköpfigkeit führt auch zu Atemproblemen, wie dem Brachyzephalischen Atemnotsyndrom (BAS).

In dem Film "Rassereine Krüppel - Hunde zu Tode gezüchtet" von 2008 werden Beispiele der Erkrankungen bei Cavalier King Charles Spaniels gezeigt. Leider ein sehr erschütternder Bericht, was Überzüchtung unseren Hunden antun kann. 

Wie finde ich einen gesunden Cavalier King Charles Spaniel-Welpen?

Leider können auch Cavaliers von seriösen Züchtern von Erbkrankheiten betroffen sein, da ein großer Anteil der Cavaliers leider von einigen sehr ernsten Erkrankungen betroffen ist. So gesehen ist es eigentlich nicht empfehlenswert, sich einen Cavalier King Charles Spaniel anzuschaffen. Wenn ihr dies aber möchtet, solltet ihr euch auf eine längere Suche einstellen, denn ein Großteil der Hunde ist leider sehr krank. Ein kranker Hund bedeutet viel Leid für euch und euren Hund und ist auch sehr kostspielig.

Ihr könnt das Risiko, einen kranken Welpen zu kaufen nur eingrenzen, indem ihr auf die Gesundheitstests des Züchters von sowohl der Hündin als auch des Rüden und ihrer Elterntiere genaue Einsicht bekommt. Diese sollten nicht nur "bestanden" sein, sondern möglichst frei von den Erkrankungen. Leider tun dies nur wenige Züchter in dem erforderlichen Maß. Aber es gibt einige wenige. Sie achten beispielsweise auf Folgendes:

  1. Kardiologische Untersuchungen (Herzultraschall) auf Herzklappeninsuffizienz. Als Züchter-Regel gilt: wenn die Elterntiere mindestens 2,5 Jahre alt sind und ihr Herz einwandfrei funktioniert und die Eltern der Elterntiere mindestens 5 Jahre alt sind und frei von Herzerkrankungen, dann besteht eine sehr gute Chance (ca. 90%), dass die Welpen frei von Herzerkrankungen sind.
  2. Augenuntersuchungen der Hunde ab 2 Jahren und auch der Elterntiere der Eltern. Die Untersuchungen insbesondere auf Katarakt und Retinal Dysplasie sollten jährlich wiederholt werden.
  3. HD-Röntgen der Hüften mit ca. 2 Jahren und einem guten Ergebnis. Hier gibt es leider unterschiedliche Röntgen-Methoden, die zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Hier solltet ihr genau nachfragen. Infos findet ihr hier: Hüftgelenksdysplasie (HD).
  4. Untersuchung durch Tierarzt auf Patella Luxation: Jährliche Untersuchung auf Patella Luxation durch einen geeigneten Tierarzt.
  5. DNA-Tests auf die sehr gefährlichen Erkrankungen wie Episodic Falling Syndrome, Dry Eye Curly Coat Syndrom sollten bei beiden Elterntieren vorliegen.
  6. Chiari-Fehlbildung und Syringomyelie können ausschließlich mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) nachgewiesen werden. Es wird eine genetisch bedingte Erkrankung vermutet, aber es gibt (noch) keinen Gentest. Die Krankheit zeigt sich noch nicht bei Welpen und Junghunden, deshalb müssen Züchter die Elterntiere und frühere Würfe auch im Alter auf die Krankheit beobachten. 

Robustheit

Ein gesunder Cavalier King Charles Spaniel ist für seine Größe ein sehr robuster Hund, nur leider gibt es nur wenige wirklich vitale und gesunde Cavalier King Charles Spaniels. 

Krankheiten

Erkrankungen, die beim Cavalier King Charles Spaniel häufiger vorkommen

Die folgenden Erkrankungen kommen beim Cavalier King Charles Spaniel häufiger als bei anderen Hunderassen vor:

  • Mitralklappeninsuffizienz (Herzultraschall) - eine der häufigsten Herz-Erkrankungen bei Hunden. Ultraschalluntersuchungen der Eltern und Großeltern wichtig. 
  • Chiari-Fehlbildung und Syringomyelie - hierbei handelt es sich um eine schwere Schädelmissbildung aufgrund des Rundkopfes, bei der die Hirnflüssigkeit nicht sauber abfließen kann. Der Stau des Hirnwassers führt zu einem erhöhten Druck im Schädel. Die Flüssigkeit schädigt das Nervengewebe und es kommt zu starken Schmerzen. Die Symptome treten meist erst nach dem 6. Lebensmonat auf wie das Phantomkratzen und Störungen des Bewegungsapparates. (Diagnose mit MRT)
  • Episodic Falling Syndrom (EFS) - neurologische Erkrankung bisher nur bei Cavalier King Charles Spaniels vorkommend mit der Epilepsie ähnlichen Krämpfen. (DNA-Test der Elterntiere möglich)
  • Dry Eye Curly Coat Syndrom (CCS) - die Welpen haben ein lockiges und raues Fell, trockene Augen und Veränderungen der Haut, Pfotenballen und Krallen. Die Lebenserwartung kann durch die Erkrankung stark verkürzt werden. (DNA-Test der Elterntiere möglich)
  • Makrothrombozytopenie (MTC) - Cavalier King Charles Spaniels haben alle aufgrund einer Genmutation sehr wenige und dafür sehr große Thrombozyten, was im Blutbild schnell sichtbar wird, die Hunde aber nicht beeinträchtigen soll. MTC wird von den Zuchtverbänden nicht als Krankheit, sondern als Besonderheit dargestellt. (DNA-Test der Elterntiere möglich)
  • Augenerkrankungen
  • Brachycephales Syndrom - Atemnotsyndrom bei zu kurzen Nasen
  • Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Degenerative Myelopathie - Absterben des Rückenmarks
  • Muskeldystrophie (MD) - betroffene Hunde können sich immer schwerer bewegen und sterben sehr früh. (DNA-Test der Elterntiere möglich)
  • Urolithiasis (Harn- und Blasensteine) - Bildung von Xanthinsteinen. 
  • Gelenkerkrankungen

Weitere Erkrankungen

Weitere Erkrankungen, die bei Cavalier King Charles Spaniels häufiger als bei anderen Hunderassen auftreten:

  • Diabetes mellitus
  • Idiopathische Epilepsie
  • Ichthyose - seltene Haut-Erkrankung, bei sich die äußere Schicht der Haut und der Pfoten verdickt. Häufig auch in Kombination mit lockigem Haar (curly coat) bei Cavalier King Charles Spaniels. 
  • Urolithiasis (Harn- und Blasensteine)

Verträgt Hitze

Cavalier King Charles Spaniel können Wärme noch gut vertragen, Hitze aber weniger. Dies ist jedoch von der Länge ihrer Schnauze abhängig, ist sie besonders kurz oder sind die Atemwege verengt, so ist Hitze für sie nicht gut verträglich. 

Verträgt Kälte

Cavaliers können mit Kälte gut umgehen, sofern sie sich draußen in der Kälte gut bewegen. Ansonsten kann es sinnvoll werden, sie mit einem Mantel bei starker Kälte und Nässe zu schützen. 

Pflege

Cavalier King Charles Spaniel benötigen etwas mehr Haarpflege und insbesondere auf die Augen und Ohren solltet ihr täglich achten, da sie anfällig sein können. 

Regelmäßige Pflege-Routinen beim Cavalier King Charles Spaniel:

Am besten täglich solltet ihr das seidige und lange Haarkleid des Cavalier King Charles Spaniels kämmen und bürsten, damit es nicht verfilzt. 

Augenpflege: Besonders die Augen sollten beim Cavalier von euch täglich angesehen und bei Bedarf gereinigt werden. Die großen und teilweise exponierten Augen tränen häufig und sind anfällig gegenüber Bindehautentzündungen, Verletzungen und Erkrankungen. Solltet ihr Veränderungen oder Entzündungen sehen, ist dies ein Fall für den Tierarzt. Lese-Tipp: Augenpflege beim Hund

Ohrenpflege: Die Ohren des Cavaliers sind hängend und lang behaart, was sie leider besonders anfällig für Entzündungen macht. Deshalb solltet ihr sie regelmäßig untersuchen und pflegen. Nach einem Bad solltet ihr sie trocknen. Lese-Tipp: Ohrenpflege beim Hund

Zahnpflege: Bei einigen Cavaliers stehen die Zähne enger, was sie besonders anfällig gegenüber Plaque macht. Deshalb solltet ihr Wert auf eine Zahnpflege legen. Hier unsere Tipps: Zahnpflege beim Hund.

Pfotenpflege: Zu lange Krallen sollten beim Cavalier gekürzt werden, ebenso das Haar unter den Pfoten, damit der Cavie nicht ausrutscht. Lese-Tipp: Pfotenpflege beim Hund.

Schutz vor Zecken und Flöhen: Ihr solltet euren Cavalier vor Parasiten wie Zecken und Flöhen schützen, da sie nicht nur lästig sein können, sondern auch gefährliche Krankheiten mit sich bringen können. Lese-Tipp: Zeckenschutz: So schützt du deinen Hund vor Zecken.

Wurm-Check, gegen Würmer benötigt ihr keine Prophylaxe, besser ist eine regelmäßige Kot-Kontrolle.

Baden

Cavaliers müssen im Grunde nicht regelmäßig gebadet werden. Sollten sie aber zu riechen beginnen, weil sie sich beispielsweise in Aas oder in einem toten Fisch gewälzt haben, ist ein Bad aus Sicht ihrer Menschen einfach fällig. 

Verwendet dazu bitte immer ein Hunde-Shampoo, das rückfettend ist und an den speziellen pH-Wert der Hunde angepasst ist. Am besten verwendet ihr ein natürliches Shampoo ohne chemische Konservierungs- und Duftstoffe. 

Kämmen & Bürsten

Das seidige und etwas längere Haarkleid der Cavaliers sollte am besten täglich gekämmt und gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Dies sieht nicht nur gut aus, sondern es sorgt auch für eine bessere Durchlüftung der Haut. 

Haaren

Cavalier King Charles Spaniels unterliegen dem saisonalen Fellwechsel und haaren insbesondere im Frühjahr und Herbst stärker. Da ihr Haarkleid mehrere Haarfarben hat, fallen die Haare auch auf. 

Schneiden & Trimmen

Das seidige Haarkleid des Cavalier King Charles Spaniels sollte niemals getrimmt oder geschoren werden. 

Für Allergiker geeignet

Cavaliers unterliegen dem saisonalen Fellwechsel und haaren entsprechend. Deshalb gehören sie nicht zu den Hunderassen, die besser für Allergiker geeignet sind als andere Hunderassen.

Wenn ihr trotz Allergie einen Hund halten möchtet, dann interessiert euch sicherlich dieser Artikel: Hunde für Allergiker: Leben mit Hund trotz Allergie.

Sabbern

Cavalier King Charles Spaniels haben eine längere Schnauze und sabbern entsprechend kaum. Sollte der Cavalier allerdings eine kürzere Schnauze haben, so können die verfressenen kleinen Spaniels auch zum Sabbern neigen. 

Gesundheit & Pflege auf einen Blick

Gesundheit
Robustheit
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte
Krankheiten
Allergiker geeignet
Pflege
Baden
Bürsten
Haaren
Schneiden
Sabbern

Ernährung

Natürliche Ernährung und auf schlanke Linie achten

Die Gesundheit des Hundes kann mit einer gesunden und natürlichen Ernährung positiv beeinflusst werden. Auch für den Hund gilt: Er ist, was er frisst. Deshalb ist es grundsätzlich gut, auf eine artgerechte und möglichst natürliche Ernährung deines Hundes wert zu legen. 

CKCS (Cavalier King Charles Spaniels) sind recht verfressen, weshalb ihr auf eine schlanke Linie achten solltet. Denn Übergewicht schadet den Gelenken und den Organen. 

Manche Cavaliers neigen zu Diabetes mellitus und benötigen eine möglichst natürliche und fleischhaltige Nahrung mit wenig Zucker und Kohlenhydraten (Verzicht auf Getreide). Einige neigen zu Harn- und Blasensteinen, dann sollte ihre Nahrung möglichst frei von Oxalsäure sein. 

Verfressenheit

Die meisten Cavaliers sind sehr verfressen und viele Halter können ihrem Blick einfach nicht widerstehen. Doch Übergewicht ist für die kleinen Hunde absolut ungesund. Deshalb solltet ihr auf eine schlanke Linie achten und Leckerlis von den täglichen Futtermahlzeiten abziehen. 

Aussehen

Kompakter kleiner Spaniel mit großen Augen

Cavalier King Charles Spaniel sind kleine Hunde, die ca. 30-35 cm hoch sind und 5,5-8,5 Kg Gewicht haben. Sie haben das seidige lange Fell der typischen Spaniels und einen ähnlichen Körperbau, allerdings wesentlich kleiner, da die ursprünglichen Spaniels verzwergt wurden. Die Augen sind sehr groß und manchmal hervortretend, die Hängeohren sind hoch angesetzt und haben lange Haare. 

Die Rute ist hoch angesetzt, wird aber nicht hoch getragen. Bei Cavaliers war das Kupieren der Rute schon immer laut Zuchtstandard verboten, während es bei King Charles Spaniels erlaubt war. 

 

Augenfarbe

Dunkelbraune Augen

Fell

Das Haarkleid des Cavalier King Charles Spaniel ist lang und fühlt sich seidig an. Es darf laut Zuchtstandard leichte Wellen haben, aber keine Locken. An den Ohren und an der Rute gibt es eine lange Haare (Befederung). 

Farbe

Die folgenden Haarfarben sind sind beim Cavalier King Charles Spaniel offiziell anerkannt. Abweichende Farben bergen grundsätzlich das Risiko einer mit der Farbe verbundenen Erbkrankheit:

  • black and tan (schwarz-lohfarben, King Charles) - schwarzes Fell mit lohfarbenen (braunen) Abzeichen über den Augen, an den Wangen, an der Innenseite der Ohren, an der Brust, an den Läufen und unter der Rute. Weiße Flecken sind nicht erwünscht. 
  • tricolour (Prince Charles) - schwarz-weiße Hunde mit lohfarbenen Abzeichen über den Augen, an den Wangen, an der Innenseite der Ohren, an der Innenseite der Beine und unter der Rute. 
  • kastanienrot (Ruby) - einfarbige Hunde, deren Fell einen tiefen und satten kastanienbraunen Ton hat. Auch hier sind weiße Flecken unerwünscht. 
  • rot und weiß (Blenheim) - Weißes Fell mit kastanienbraun-roten Abzeichen am Kopf. Besonderes Merkmal ist ein ca. daumengroßer kastanienrot-brauner Fleck auf der weißen Blesse oben auf dem Kopf, der sich "Blenheim Spot" oder auch "Lozenge-Fleck" nennt. 

Geschichte und Herkunft

Zwergspaniel-Mania bei Hofe im Mittelalter und eine bewegte Geschichte

FCI Norm

Nummer: 136

Herkunft

Großbritannien

Geschichte

Spaniels gehören zu den sehr alten Hunderassen, die es bereits im Mittelalter in England in unterschiedlichen Größen gab. Sie wurden häufig auf Gemälden dargestellt und waren beliebte Begleithunde des Adels am Hofe als auch bei der Jagd. Die höfische Damenwelt hielt die kleinen Spaniels begeistert als Schoßhunde. Die Zwergspaniels unterhielten die Damen, spielten mit den Kindern und wärmten die Damen in den kalten Schlössern oder auf Kutschfahrten. Das wichtigste Merkmal der Hunde war, dass sie möglichst klein waren, damit die Damen sie den ganzen Tag tragen konnten. Man nannte sie "Comforter", da sie bei Magenschmerzen zum Wärmen auf den Bauch gelegt wurden. 

Bereits in der Antike wurden sehr kleine Hunde dargestellt und erwähnt, allerdings waren es noch keine Hunderassen, wie wir sie heute kennen.  

Spaniels am Hofe von Heinrich VIII, Elisabeth I. und Maria Stuart

In England begleiteten Zwergspaniels bereits im 15.Jahrhundert den Adel. Sie wurden bereits am Hof von König James I. (1437-1460) gesehen und Heinrich der VIII. (1491-1547) hatte extra einen Hundehalter für die Spaniels am Hofe.

Sowohl Königin Elisabeth I. (1533-1603) als auch Maria Stuart (1542-1587) besaßen Zwergspaniels. Maria Stuart soll der Legende nach sogar ihren kleinen Zwergspaniel in ihrem Kleid versteckt mit zur Hinrichtung genommen haben.

Zwergspaniels – die große Liebe von König Charles I. und Charles II.

Die englischen Könige Charles I. (1600-1649) und sein Sohn Charles II. (1630-1685) waren große Liebhaber der kleinen Zwergspaniels. Sowohl Vater als auch Sohn waren stets von den kleinen Spaniels umgeben und wurden zum Namensgeber der Rasse, deren erste Variante "King Charles Spaniel" hieß. Charles I. züchtete die schwarzen Spaniels (black and tan) und sein Sohn Charles II. die schwarz-weißen Zwergspaniels mit black and tan-Zeichnung (tricolour). Charles II wurde von Geschichtsschreibern später nachgesagt, dass er sich mehr der Zucht der King Charles Spaniels als dem Regieren widmete.

Vorfahre von Winston Churchill ist Namensgeber für Blenheim-Spaniels

Ein Liebhaber und Züchter war John Churchill of Marlborough (1650-1722), der ein Vorfahre des berühmten Premierministers Winston Churchills (1874-1965) war. Blenheim Palace, das Anwesen von John Churchill wurde Namensgeber der noch heute so genannten Farbvariante der rot-weißen King Charles Spaniels, die Blenheim-Spaniels genannt werden.

Zwergspaniels blieben bei dem britischen Adel bis zum Beginn des 19.Jahrhunderts sehr beliebt. Bis Mitte des 19.Jahrhunderts wurden die etwas größeren Zwergspaniels sowohl zur Jagd als Stöber- und Apportierhunde auf Vögel und Kleinwild als auch als Haustiere verwendet. Die kleinere Variante wurden als Schoßhunde für die adligen Damen gehalten. 

Opfer der Mode: kurzköpfige Hunderassen kommen in Mode

Mit dem Ende des viktorianischen Zeitalters (1837-1901) kommen in England die asiatischen kurznasigen Hunderassen wie der Mops, der Japanese Chin und der Pekingese in Mode. Der alte King Charles Spaniel hatte langsam, aber sicher ausgedient. Da die Hunde ausschließlich als Begleithunde gezüchtet wurden, unterlag die Zucht der Zwergspaniels der Mode. Das so begehrte und niedliche "Kindchenschema" mit kurzer Schnauze, runden Köpfen und riesigen Augen wurde Ziel der Zucht der King Charles Spaniel. Experten gehen davon aus, dass Pekingesen, Japanese Chins oder Möpse mit King Charles Spaniels gekreuzt wurden, um die kurze Schnauze zu erzielen. Doch es ist ebenso möglich, dass die Zwergspaniels durch weitere Verzwergung die typischen Merkmale des rundlichen Kopfes, der kurzen Schnauzen und der großen Augen angenommen haben. In jedem Fall haben die Spaniels beispielsweise ihre lange Rute behalten und nicht die Kringelrute der Japan Chins und der Möpse angenommen.

1892 wurden die King Charles Spaniels erstmals im Zuchtbuch des Kennel Clubs eingetragen und mit kurzer Nase beschrieben.

Toy Spaniel oder King Charles Spaniel

Zu Beginn des 20.Jahrhunderts (um 1900) wollten die Züchter den Namen von King Charles Spaniel in Toy Spaniel ändern. Dies wurde jedoch von König Edward VII aktiv verhindert. Während die Hunde in England also weiter King Charles Spaniel hießen, wurden sie beispielsweise in den USA Toy Spaniel genannt. 

Revival des alten King Charles Spaniel Typs durch amerikanischen Multimillionär

Die ursprünglichen King Charles Spaniels mit einer längeren Schnauze wurden zwar gelegentlich noch als Welpen geboren, doch sie waren aus der Mode gekommen. Da sie nicht mehr dem Standard gemäß waren, wurden sie nicht mehr ausgestellt und entweder als Haustiere verkauft oder als Welpen "entsorgt".

Der reiche amerikanische Geschäftsmann, Jagdliebhaber und Hundefreund Roswell Eldridge (1857-1927) war sehr enttäuscht, dass auf der Crufts-Show (der weltgrößten Hundezucht-Show in England) der King Charles Spaniel des alten Typs mit der längeren Nase nicht mehr ausgestellt wurde. Um die Zucht anzuregen, setzte Roswell Eldridge 1926 ein Preisgeld bei der Crufts-Show für Rüden und Hündinnen aus, die den Hunden auf den Gemälden zur Zeit von Charles II. gleichen. Zu Beginn wurden nur wenige Hunde des ursprünglichen Schlages ausgestellt, aber Eldridge setzte die Preisgelder auch für die folgenden fünf Jahre. Leider sah er das Ergebnis seiner Bemühungen nicht mehr, da er 1927 verstarb.

Auch zu der Zeit von Charles II. gab es bereits sowohl die kleinen Spaniels für die Damen (Schoßhunde der Damen, carpet spaniels, sleeve spaniels) als auch die etwas größeren, sportlichen Spaniels, die sowohl als Haustiere, als auch für die Jagd und das Apportieren von Kleinwild eingesetzt wurden. Es wird vermutet, dass Eldridge, der ein passionierter Jäger war, eben diese größeren und sportlicheren King Charles Spaniels meinte.  

1928 fanden sich auf der Crufts-Show Liebhaber der Rasse und es kam zu der Gründung des "Klub zur Förderung des Cavalier King Charles Spaniels". 1945 erfolgte die Anerkennung der neuen Rasse durch den The Kennel Club. Leider war dies aber eine zu kleine Zuchtbasis, in der sich Erbkrankheiten sehr verbreitet haben. Dabei sollte diese "neue" Rasse oder auch Rückzüchtung gerade gesünder als ihr Ursprung sein. 

Woher stammt der Zusatz "Cavalier"?

Die Rückkreuzung des King Charles Spaniels erhielt als eigenständige Rasse den Zusatz "Cavalier". Dies geschah in Anlehnung an die königstreuen Anhänger King Charles I., während des englischen Bürgerkriegs (1642-1649), die "Cavaliers" genannt wurden. Ihre Gegner und Anhänger des englischen Parlamentes, wurden wiederum als "Roundheads" verspottet. Charles I. wurde trotzdem zum Ende des Bürgerkrieges 1649 enthauptet. Später führten die Tories im Parlament die Politik der "Cavaliers" fort. 

Unterschiede zwischen King Charles Spaniel und Cavalier King Charles Spaniel

Es gibt zwei Varietäten des englischen Zwergspaniels: den King Charles Spaniel und den Cavalier King Charles Spaniel. Das sind die Unterschiede:

  1. Cavaliers haben einen flacheren Kopf und eine lange Nase
  2. Die Cavalier King Charles Spaniels sind etwas größer und schwerer als die King Charles Spaniels.
  3. Die Rute der Cavaliers wurde immer lang getragen und nie kupiert, während die King Charles Spaniels häufig leicht kupierte Ruten hatten.

Berühmte historische Halter der Zwergspaniel

  • König James I. (1437-1460)
  • Heinrich VIII. (1491-1547)
  • Königin Elisabeth I. (1533-1603)
  • Maria Stuart (1542-1587) 
  • König Charles I. (1600-1649) – erließ Gesetz, dass die King Charles Spaniel in alle öffentlichen Gebäude in Großbritannien mitgenommen werden dürfen.
  • König Charles II. (1630-1685) 
  • John Churchill of Marlbourough (1650-1722), ein Vorfahre Winston Churchills

Berühmte Halter des Cavalier King Charles Spaniels

Und auch im 20. und 21. Jahrhundert sind Cavalier King Charles Spaniels beliebt und haben sowohl adlige als auch bekannte Halter: 

  • Lauren Bacall besaß ebenfalls einen CKCS namens Blenheim.
  • Frank Sinatra
  • Präsident Ronald Reagan hatte einen Blenheim Cavalier King Charles Spaniel namens Rex.
  • Margaret Thatcher
  • Princess Margaret, Schwester von Elisabeth II. besaß einen Cavalier King Charles Spaniel namens Rowley.
  • Tom Selleck
  • Sylvester Stallone
  • Courteney Cox besaß gleich zwei Cavalier King Charles Spaniels namens Harley und Hooper.
  • Victoria Beckham
  • Jennifer Love Hewitt hatte einen CKCS namens Charlie
  • Michelle Williams
  • Michael Jackson
  • Liv Tylers Cavalier hieß Neal
  • In der Serie Sex and the City hatte Charlotte York eine Hündin namens Elizabeth Taylor.

Meilensteine in der Zucht der Cavalier King Charles Spaniel

  • 1928 erster Zuchtstandard aufgestellt
  • 1945 Offizielle Anerkennung durch den englischen Kennel Club

Cavalier King Charles Spaniel im Überblick

Cavaliers sind tolle Begleithunde, die häufig ernsthafte Erkrankungen haben

Cavalier King Charles Spaniel (CKCS) sind fröhliche, ausgeglichene und verschmuste Hunde. Die kleinen und kompakten Spaniels haben eine handliche Größe und sind auf ein sehr niedliches Äußeres gezüchtet worden. Ihre großen ausdrucksvollen Augen mit dem hinreißenden Blick und ihr seidiges Haar machen die Cavaliers sehr beliebt. Auch wenn sie für Anfänger geeignet sind, erziehen sie sich nicht von selbst. Als ursprüngliche Stöberhunde brauchen sie Bewegung und etwas Kopfarbeit in Form von Such- oder Apportierspielen. Auch Clicker- und Tricktraining motiviert die kleinen Hunde. 

Cavaliers kämpfen mit sehr vielen ernsthaften Erberkrankungen, die auch in seriösen Zuchten vorkommen können. Sie gehören zu der am stärksten von Erbkrankheiten befallenen Hunderasse. Es ist sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich, einen seriösen Züchter mit gesunden Welpen zu finden. Deshalb können wir derzeit nicht empfehlen, einen Cavalier King Charles Spaniel anzuschaffen. 

Auflagen

Es gibt keine rassespezifischen Auflagen für die Haltung eines Cavalier King Charles Spaniels. 

Flugzeug-Transport

Die meisten Fluglinien erlauben die Beförderung von Hunden im Passagierraum, sofern sie mit Transportbox nicht über 8 Kg wiegen. Dies kann für leichte Cavaliers möglich sein, für schwerere bereits nicht mehr.  

 

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