Steckbrief Chow Chow
46,0 - 56,0 cm
20,0 - 32,0 kg
9 - 14 Jahre
Begleit- und Wachhund
China
Sehr dichtes Haarkleid, kurz- und langhaarig
Selbstbewusst, reserviert, klug, unabhängig, wachsam, ruhig
Top Facts
- Unabhängiger und selbstbewusster Hund - sehr konsequente Erziehung
- Sehr wachsam und mit Jagdtrieb - nicht für Anfänger
- Erkennungsmerkmal: blaue Zunge, dichtes Fell, grimmiger Blick
- Dichtes Haarkleid = Pflegeintensiv, hitzeempfindlich
- Starke Überzüchtung = schwer, gesunde Zucht zu finden
- Bindet sich an eine Person, sofern diese konsequent und liebevoll führt
Charakter
Unabhängige und wachsame Hundepersönlichkeit
In dem Rassestandard der Fédération Cynologique Internationale (FCI) steht zum Charakter des Chow Chows nicht sehr viel: „Ein ruhiger Hund, sehr wachsam. Eigenwillig, treu, jedoch zurückhaltend.“ Dies sagt uns leider nicht allzu viel darüber aus, wie das Zusammenleben mit einem Chow aussehen könnte und für wen der Chow gut geeignet ist.
Chow Chows sind anders
Man muss das Wesen des Chow Chows verstehen und mögen, denn er ist anders als viele uns bekannte Hunderassen. Viele vergleichen ihn aufgrund seines ruhigen und unabhängigen Wesens mit dem einer Katze.
Seine Erziehung erfordert daher sehr viel Geduld, Liebe und eine gehörige Portion Konsequenz. Man sieht wenige Chow Chows beim Hundesport, denn sie sehen sich nicht als Kommando-Empfänger, die ihrem Menschen jeden Wunsch von den Lippen lesen. Ein "Will to please", wie man ihn vom Retriever, Pudel oder von Hütehunden kennt, die darauf brennen, mit ihren Menschen zu arbeiten, wird man beim Chow Chow vermissen. Reiner Gehorsam ist ihm fremd, denn Chows verfügen über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, haben ihren eigenen Kopf und sind recht freiheitsliebend.
Nicht falsch verstehen, der Chow ist durchaus intelligent und kann gut lernen, aber er hinterfragt Kommandos sehr gern und hält viele einfach für überflüssig. Wenn ein Chow Chow etwas nicht möchte, kann es sehr gut vorkommen, dass er sich auf den Boden legt und sich keinen Zentimeter weiterbewegt. Dies mag man stur oder eigenwillig nennen oder es als Hundepersönlichkeit akzeptieren.
Von Horst Stern (1922-2019), dem Wissenschaftsjournalisten, der viel über Hunde geschrieben hat wird der folgende Satz über den Chow Chow gern zitiert: „Der Chow ist ein Hund, der ein Herr ist, auf der Suche nach seinem Herrn, der kein Hund ist.“
Sind Chow Chows wirklich ruhige Hunde?
Chow Chows wirken meist tiefenentspannt und häufig etwas desinteressiert und leicht stoisch. Die meisten verabscheuen Hektik und viel Lärm in Form von vielen fremden Menschen, kreischenden Kindern und Eile. Doch ihr leicht stoischer und etwas griesgrämiger Ausdruck sollte nicht unterschätzt werden. Chow Chows sind durchaus sensibel und können Ungerechtigkeiten und Grobheit nicht vertragen.
Ihre Menschen sollten ausgeglichen, ruhig und selbstbewusst und dabei liebevoll und äußerst konsequent sein. Dann werden sie von dem Chow anerkannt und geliebt. Und das ist notwendig, da Chows sowohl über einen starken Jagd- als auch Wachtrieb verfügen und ausgesprochen territorial sein können.
Gar nicht schläfrig: Starker Jagdtrieb möglich
Auch wenn Chows desinteressiert und gelangweilt in die Welt blicken können, so kann sich das blitzartig ändern, wenn ihnen Wildgeruch in die Nase kommt oder der Beutetrieb geweckt wird. Chows können eine erstaunlich ausgeprägten Jagdtrieb besitzen, wurden sie doch früher in Polargegenden zur Jagd verwendet. Sie sind sehr passionierte Jäger und haben sich in China auch als gute Rattenfänger beliebt gemacht. Deshalb ist bei ihnen eine gute Erziehung mit einem früh und konsequent geübten Rückruf besonders notwendig.
Ein geborener Wächter und Bodyguard
Viele Züchter und Halter des Chows lieben den sogenannten „Scowl“, den finsteren Blick, der Fremde und Eindringlinge zurückschrecken lassen kann. Chows sind sehr wachsam und verfügen über ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Dabei bellen sie kaum und sind Fremden gegenüber sehr reserviert bis ablehnend. Insbesondere in der Dunkelheit können sie abwehrend bis aggressiv gegenüber Fremden reagieren, wenn ihr Mensch nicht die Kontrolle übernimmt.
Unverträglichkeit mit anderen Hunden nicht selten
Ähnlich können Chows fremden Hunden gegenüber reagieren, die nicht zu ihrem Rudel gezählt werden. Insbesondere Rüden können unangenehm reagieren, wenn sie fremde Rüden in ihrem Territorium wähnen. Viele Chows begegnen anderen meist mit Desinteresse oder auch mit Abneigung und sind unverträglich mit anderen Hunden, sofern sie nicht früh genug gut sozialisiert werden. Daher ist der Besuch einer erfahrenen Welpenschule mit vielen anderen Hunderassen für eine Chow Chow sehr sinnvoll. Dann hat er die Möglichkeit gelassen auf fremde Hunde zu reagieren und zeigt auch freundliche Neugierde.
Sind Chow Chows Familienhunde?
Die Frage kann man getrost mit Jein beantworten. Ein Chow Chow wird Kinder als Welpen seines Rudels lieben, aber er wird sich von ihnen nichts gefallen lassen. Auch wenn Chows wie Kuschelteddies aussehen, so schätzen die meisten es gar nicht, gekuschelt und geherzt zu werden. Sie sind ernsthafte Hunde, die für Spiel, Spaß und Neckereien wenig Verständnis haben. Deshalb sind sie für Familien mit kleinen Kindern nicht gut geeignet, denn die Kinder sollten den respektvollen Umgang mit dem Hund gelernt haben. Doch auch für ältere Kinder sind sie keine geeigneten Spielkameraden und werden vermutlich nicht auf sie hören.
Kein Hund für Anfänger
Allerdings sollte der Chow dich als seinen Hundeführer anerkennen, sonst kann es zu unangenehmen Situationen kommen, wenn er meint, die Führung übernehmen zu müssen. Besonders ist an ihm auch, dass er sich meistens sehr an einer Person orientiert und auch auf diese nur hört. Er wird nicht umsonst „Einmannhund“ oder sagen wir besser "Einpersonenhund" genannt.
Chows müssen aufgrund ihres starken Willens und ihrer erhöhten Wachsamkeit, die mit einem nicht unerheblichen Jagdtrieb gepaart ist, sehr früh gut sozialisiert und erzogen werden. Dies gelingt Anfänger in der Regel nicht so gut und ein erwachsener Chow entschuldigt Fehler nicht so gut wie andere Hunderassen.
Hundepersönlichkeit mit Charakter
Konrad Lorenz (1903-1989), der bekannte Zoologe, der für seine Verhaltensforschung den Nobelpreis für Medizin erhielt, besaß Chow Chows und war fasziniert von ihrer Selbständigkeit und ihrer Bindung an ihren einen Menschen.
Wer den Chow zu nehmen weiß, findet schnell heraus, dass er im Gegensatz zu seinem oft grimmigen Ausdruck ein sehr liebenswerter Hund ist. Er bewahrt fast immer eine würdevolle Haltung und ist ruhig, aber nicht faul. Er bleibt unabhängig, ist aber seiner Familie und besonders seinem Menschen gegenüber sehr loyal und treu. Gut erzogen und sozialisiert sind sie sehr angenehme, ruhige und treue Hunde, die euch gern auf Spaziergängen begleiten. Eigentlich sind sie auch für sportliche Wanderungen zu haben, sofern sie gesund sind.
Intelligenz
Chow Chows sind sehr intelligente und unabhängige Hunde. Das heißt allerdings nicht, dass sie leicht trainierbar sind.
Aufmerksamkeit
Chow Chows besitzen nicht den "Will to please" und gelten daher nicht als besonders aufmerksam. Das stimmt aus ihrer Sicht allerdings nicht, denn sie bekommen sehr genau alles mit, was um sie herum passiert.
Energie
Ursprünglich sind Chow Chows sehr bewegungsfreudige Hunde, die gejagt haben und Schlitten gezogen haben. Sie sind auch heute noch sehr gern draußen unterwegs und durchaus ausdauernd, sofern sie gesund sind.
Für schnelle oder hektische Aktivitäten wie Joggen und Radfahren sind sie aber eher nicht gemacht.
Zeitaufwand
Die Fellpflege des Chow Chows ist sehr aufwändig und er braucht seinen regelmäßigen Auslauf. Außerdem solltet ihr viel Geduld bei der Erziehung des Welpen und Junghundes mitbringen.
Training
Chows trainieren eher ungern im eigentlichen Sinne mit euch und die meisten Hundesportarten sind nicht ihr Ding. Sie lieben lange Spaziergänge und ihr könnt es aufgrund ihres Jagdtriebes und ihrer guten Nase einmal mit Dummytraining versuchen.
Definitiv solltet ihr aber früh eine Welpenschule besuchen, damit sich euer Chow an andere Hunde früh gewöhnt. Ebenso sollte ein Rückruf gut trainiert werden und die wesentlichen Kommandos sehr geduldig trainiert werden. Obedience ist daher durchaus sinnvoll, aber wird dem Chow wahrscheinlich nicht wirklich Spaß bringen.
Wohnungstauglichkeit
Der Chow Chow ist ein ruhiger Hund der nicht viel bellt. Allerdings ist er Fremden gegenüber eher skeptisch eingestellt und muss daher früh sozialisiert und erzogen werden, damit es mit den Nachbarn im Haus gut klappt.
Er ist für die Haltung in der Wohnung geeignet, sofern er keine Treppen zu der Wohnung steigen muss. Ein tägliches Treppensteigen ist bei Welpen und Junghunden ohnehin untersagt, da es sehr schädlich für die wachsenden Knochen und Gelenke ist. Ihr solltet also einen Fahrstuhl zur Wohnung haben oder im Erdgeschoss wohnen. Mit 20-32Kg ist Tragen auch keine Option.
Der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft des Hauses sollten euch eine schriftliche Genehmigung zur Haltung des Hundes gegeben haben.
Treue & Ergebenheit
Chow Chows sind sehr auf ihren Menschen bezogen und suchen sich oft eine Person aus, der sie absolut loyal gegenüber sind.
Jagdtrieb
Die Vorfahren unserer Chow Chows wurden als nordische Jagd- und Schlittenhunde verwendet. Bei den meisten Chows kommt daher ein nicht geringer Jagdtrieb zum Vorschein.
Alleinsein
Ihr könnt einem Chow bei frühem Training sicher beibringen, ein paar Stunden allein im Haus zu bleiben. Kein Hund sollte jedoch länger als vier Stunden am Stück allein bleiben müssen.
Bellen
Chow Chows sind sehr ruhige Hunde, die kaum bellen.
Wachsamkeit
Chow Chows sind sehr wachsam.
Beschützer
Chow Chows sind sehr wachsam und würden ihre Menschen in Gefahrensituationen auch sehr verteidigen.
Verträglich mit Hunden
Chow Chows sind an anderen Hunden meist desinteressiert, doch sie können auch sehr schwierig mit anderen Hunden werden.
Verträglich mit Tieren
Aufgrund des Jagdtriebes sind Chow Chows mit anderen Haustieren wie Nagern, Vögeln und Katzen eher nicht so gut verträglich. Dies hängt aber immer von einer frühen Sozialisierung und Gewöhnung ab und ist daher nicht unmöglich.
Kinderfreundlich
Chow Chows sehen zwar wie kuschelige Teddies aus, aber sie sind weder Spielzeuge noch spielen und kuscheln sie gern. Sie lieben eher Ruhe als Hektik.
Sie sollten besser nicht in Familien mit noch kleinen Kindern kommen, die einen respektvollen Umgang mit Hunden noch nicht gelernt haben.
Hunde sollten generell niemals mit kleinen Kindern allein gelassen werden.
Verträglich mit Fremden
Chow Chows sind sehr wachsam und verhalten sich Fremden gegenüber eher reserviert bis misstrauisch gegenüber.
Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick
Gesundheit und Pflege
Starke Überzüchtung führt zu Krankheiten
Leider wurde der Chow Chow seit Ende des 20.Jahrhunderts immer extremer überzüchtet. Man wünschte sich immer dichteres und längeres Fell, die Gesichter bekamen immer mehr Falten im Gesicht, so dass sie kaum noch sehen können. Augen- und Atemprobleme sind die Folge. Die Knochen wurden immer schwerer und die Hinterbeine immer steiler, was es ihnen schwer macht zu laufen.
Es ist im Grunde so schlimm, dass selbst der internationale Zuchtverband (FCI) Änderungen zugunsten der Gesundheit der Zucht angemahnt hat.
Robustheit
Aus ursprünglich sehr robusten Hunden, die für die Jagd oder auch zum Ziehen von Schlitten geeignet waren, sind leider mit der modernen Extrem- und Qualzucht sehr wenig robuste Hunde geworden.
Krankheiten
Die folgenden Krankheiten treten insbesondere bei der Show-Zuchtlinie des Chow Chows sehr viel häufiger auf als bei anderen Hunderassen auf:
- Chow Chows neigen leider zu Gelenkproblemen
Deshalb sollten die Elterntiere auf HD, ED und OCD getestet worden sein.
- Hüftgelenksdysplasie (HD)
- Ellenbogendysplasie (ED)
- Osteochondrosis Dissecans
- Augenerkrankungen sind nicht selten bei Chow Chows
Es kommt aufgrund der kleinen und oft hinter Fell und Hautfalten versteckten Augen leicht zu Reizungen und Entzündungen. Obendrein gibt es einige weitere ernste Augenerkrankungen. Daher sollten die Elterntiere auf Augenerkrankungen vom Spezialisten untersucht worden sein und der Kopf des Chows nicht extreme Falten besitzen.
- Chow Chows sind aufgrund des dichten Fells anfälliger für Hauterkrankungen
- Dermatose
- Hot Spots
- Kurzatmigkeit
- Extreme Hitzeempfindlichkeit
- Futterunverträglichkeiten/Allergien
- Schilddrüsenunterfunktion
Wo kann ich einen gesunden Chow Chow kaufen?
Leider wurde der Chow Chow im Showring sehr stark überzüchtet. Chows aus den Show-Zuchtlinien leiden meist auch als reine Rassehunde unter starken gesundheitlichen Einschränkungen.
Es gibt (noch) sehr wenige Züchter, die sich wieder auf die Zucht von ursprünglicheren und schlankeren Chow Chows konzentrieren. Denn die Vorfahren der Chows waren sehr vital, hatten weniger Fell, waren leichter und hatten weniger Falten und gesundheitliche Probleme.
Leider gibt es bei den beliebten Chow Chows auch sehr viele unseriöse Welpenhändler und Hundevermehrer, die ihr unbedingt meiden solltet. Sie vermehren Hunde auf Kosten der Gesundheit unter furchtbaren Haltungsbedingungen, die ihr nicht unterstützen solltet. Oft behaupten auch sie, dem Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) anzugehören, obgleich dies eine glatte Lüge ist. Ihre Zucht ist definitiv nicht kontrolliert. Hier haben wir Tipps für den Hundekauf ohne böses Erwachen.
Innerhalb des Verbandes für das deutsche Hundewesen (VDH) gibt es zwei Vereine, die sich ausschließlich der Zucht des Chow Chows widmen:
Bei den beiden Vereinen oder auch im VDH findet ihr Züchter mit Welpen. Achtet bei ihnen sehr genau auf die Gesundheitstests und Ergebnisse. Fragt sehr genau danach, wie die Elterntiere abgeschnitten haben und schaut euch an, ob sie von Fachleuten ausgestellt wurden. Ein Show-Champion hilft euch im Hinblick auf die Gesundheit nicht weiter, wenn er nur nach Aussehen und nicht nach Gesundheit bewertet wurde.
Verträgt Hitze
Die häufig stark überzüchteten Chow Chows kommen mit Wärme und höheren Temperaturen überhaupt nicht gut zurecht und müssen bei Temperaturen über 20 Grad bereits geschont werden.
Verträgt Kälte
Die Vorfahren der Chow Chows sind nordische Jagd- und Schlittenhunde. Sie wurden asiatische Spitze genannt und kommen sehr gut mit sehr kalten Temperaturen zurecht.
Allerdings können überzüchtetet Show-Linien Atemprobleme haben, die sich bei starker Kälte noch verstärken können.
Pflege
Die regelmäßige Pflege des dichten Haarkleides ist bei Chow Chows ein absolutes Muss, damit das Fell gut aussieht und die Haut gesund bleibt. Diese ist relativ zeitaufwändig, aber eben unbedingt notwendig. Wenn ihr diese Arbeit scheut, solltet ihr euch besser einen kurzhaarigen Chow Chow anschaffen.
Wichtig ist ein sehr regelmäßiges Bürsten des Fells. Die dichte Unterwolle muss regelmäßig herausgekämmt oder gebürstet werden, da sie sonst verfilzt und die Haut nicht genug durchlüftet wird.
Pflege-Rituale für den Chow Chow:
- Pfoten- und Krallenpflege
Ihr solltet beim Chow regelmäßig die Krallen schneiden und das dichte Fell unter den Pfoten einkürzen. Tipps: Pfotenpflege beim Hund. - Augenpflege beim Chow
Der Chow Chow hat sehr empfindliche Augen, die leicht einmal gereizt sind. Ihr solltet sie täglich ansehen und bei Bedarf reinigen und von Haaren frei halten. Tipps: Augenpflege beim Hund. - Habt auch einen Blick auf den Anus und reinigt ihn bei Bedarf mit einem feuchten Tuch und schneidet ggf. Haare ab, die verklebt oder verunreinigt sind.
Baden
Ein Chow muss im Grunde ebenso selten wie andere Hunderassen gebadet werden. Da Chows sehr reinliche Hunde sind und keinen ausgeprägten Hundegeruch haben, ist ein Bad auch selten notwendig aus Sicht der Halter.
Allerdings kann ein Bad die Haarpflege insbesondere bei langhaarigen Chows vereinfachen und kann auch für die Haut gesünder sein. Besonders wichtig ist es bei der empfindlichen Haut der Chow Chows auf ein mildes, natürliches Hundeshampoo zu achten, das an den pH-Wert der Hundehaut angepasst ist. Hunde haben nämlich einen anderen pH-Wert auf der Haut als wir Menschen. Unsere Shampoos würden ihre Haut stark austrocknen und damit Krankheiten und Parasiten einladen. Achtet darauf, dass das Fell bis auf die Haut durchnässt ist (gar nicht so einfach bei Chows!) und beginnt dann zu shampoonieren. Danach solltet ihr das Fell gründlich spülen. Züchter empfehlen einen Hunde-Conditioner zu verwenden, da sich das Haar danach besser behandeln lässt. Auch hier ist es notwendig, einen speziellen Hunde-Conditioner zu verwenden.
Ein Bad alle 4-8 Wochen kann daher sinnvoll sein und ggf. auch mal öfter während des Fellwechsels, sofern ihr milde Hundeshampoos und Hundeconditioner verwendet.
Nach dem Bad empfehlen Züchter die Verwendung eines speziellen Hundeföhn mit sehr niedrigen Temperaturen, um die Unterwolle zu trocknen und zu durchlüften. Dafür gehen sie mit dem Föhn bis auf die Haut und entfernen so Schmutzpartikel und durchlüften die Haut. Natürlich sollte mit dem Föhn sehr behutsam vorgegangen werden und Augen und Ohren ausgelassen werden.
Kämmen & Bürsten
Als Welpe sollte der Chow Chow an täglich gebürstet werden, da das Welpenhaarkleid sonst schnell verfilzt. Am besten, wenn er müde ist.
Erwachsene Chow Chows sollten mindestens einmal wöchentlich gründlich gebürstet werden. Chow Chows können sowohl glattes als auch raues Haar besitzen, wobei das glatte Haarkleid leichter zu pflegen ist.
Ihr benötigt dafür eine Hundebürste mit abgerundeten Metallstiften (Pin Brush) und eine "Slicker Brush" zum Entfernen der Unterwolle, sowie einen Kamm. Während des saisonalen Fellwechsel kann eine sogenannte Unterwollharke/Unterwollbürste sinnvoll werden, um besonders viel Unterwolle zu entfernen.
Ihr solltet das Haarkleid von der Schulter bis zum Schwanz gründlich und bis auf die Haut vorsichtig durchbürsten, damit auch die Unterwolle entfernt und durchlüftet wird.
Haaren
Chow Chows besitzen eine sehr dichte Unterwolle und ein dichtes Fell. Sie unterliegen dem saisonalen Haarwechsel und haaren zuweilen sehr stark.
Schneiden & Trimmen
Das Haarkleid der Chow Chows sollte niemals geschoren werden! Oft sind Halter von lang- und rauhaarigen Chow Chows versucht, das Fell zu scheren. Doch damit tun sie ihrem Chow Chow absolut keine Gefallen. Sie sollten besser einen glatt- und kurzhaarigen Chow Chow nehmen.
Bei zu viel Wärme verliert der Chow seine Unterwolle und das Deckhaar schützt seine helle Haut vor Sonnenbränden. Deshalb darf das Haarkleid niemals geschoren werden. Nach einer Schur wächst zunächst die Unterwolle nach und dem Hund wird besonders warm. Es kann ebenso sein, dass das wunderschöne Deckhaar nicht mehr nachwächst!
Lediglich die Haare unter den Pfoten sollten gekürzt werden. Zu lange Haare sollten unter den Pfoten entfernt werden, damit der Hund gut laufen kann und nicht ausrutscht.
Für Allergiker geeignet
Chow Chows haaren sehr stark und sind nicht für Menschen gut geeignet, die allergisch auf Hunde reagieren.
Solltest du auf Hunde allergisch reagieren, haben wir hier einen Lese-Tipp für dich: Hunde für Allergiker: Leben mit Hund trotz Allergie.
Sabbern
Ursprünglich sabbern Chow Chows eher wenig, aber viele Überzüchtungen haben sehr lange Lefzen, so dass sie zum Sabbern sehr neigen können.
Gesundheit & Pflege auf einen Blick
Ernährung
Aussehen
Mürrischer Gesichtsausdruck, stoische Gelassenheit und Stelzgang
Der Chow Chow ist ein mittelgroßer Hund, der zwischen 46-56cm hoch wird und zwischen 20-32 Kg schwer wird. Er ist ein sehr kompakter Hund mit relativ schweren Knochen. Seine Rute ist hoch angesetzt und wird über dem Rücken getragen. Die Ohren sind relativ klein und leicht abgerundet und werden aufrecht getragen. Sie stehen weit auseinander und sind leicht nach vorn gebeugt. Es gibt vier sehr charakteristische Merkmale für Chow Chows, die leider in der Zucht immer wieder übertrieben wurden.
Vier charakteristische äußerliche Merkmale für den Chow Chow:
- Mit dem "Double Hock" ist eine sehr steile Hinterhand gemeint, die zu dem besonderen und leicht staksigem Gang führt.
- Der leicht finstere und ernste Gesichtsausdruck wird "Scowl" genannt und soll nicht durch Hautfalten entstehen, sondern durch tiefliegende Augen und kleine, leicht nach vorn gestellt Ohren und eine vertikale Stirnfurche. Leider wurde dieses Aussehen grotesk übertrieben, so dass die Zucht betonen muss, dass eben keine Hautfalten im Gesicht entstehen sollen.
- Die blaue Zunge, die den Chow Chow zum Exoten macht. Der Legende nach ist er dem Bären nah, da auch einige asiatische Bären und Eisbären blaue Zungen haben. Bei dem Chow Chow sind auch die Lefzen blau gefärbt. Die blaue Zunge beim Chow Chow ist bisher wissenschaftlich ungeklärt, sie könnte aber mit der Durchblutung und mit der Regulierung der Temperatur in Zusammenhang stehen.
- Das sehr dichte und abstehende löwenmähnenartige Fell mit dichter Unterwolle. Wenige wissen, dass es Chow Chows sowohl in lang- als auch in kurzhaarig gibt. Die langhaarigen sind noch reicher und etwas länger behaart und haben eine besonders dichte Unterwolle.
Fell
Chow Chows haben ein sehr auffälliges und dichtes Haarkleid. Das doppelte Haarkleid mit der dichten Unterwolle benötigt eine gute Ernährung und eine Fell- und Hautpflege.
Es gibt Chow Chows in den folgenden beiden Haarvarianten:
- Langhaar (rough coated)
Sehr üppiges und dichtes Haarkleid, das gerade ist und absteht und dabei nicht übermäßig lang ist. Das Deckhaar ist eher rau und die Unterwolle ist sehr weich und dicht. Sie schützt den Hund vor Kälte und Nässe. Häufig bildet sich um den Hals eine längere Mähne. - Kurzhaar (smooth coated)
Sehr üppiges und dichtes aber kurzes und glattes Haar, das absteht.
Farbe
Chow Chows kommen einfarbig vor, allerdings kann ihr Haarkleid schattiert sein, aber niemals gefleckt oder gescheckt.
Es gibt Chow Chows in den folgenden Farben:
- Schwarz
- rot
- Blau
- Rehfarben
- Creme
- Weiß
Geschichte und Herkunft
Sehr alte und ursprüngliche Hunderasse mit vielen Verwendungen
FCI Norm
Nummer: 205
Herkunft
China, das Patronat für die Zucht der Rasse hat in der FCI Großbritannien.
Geschichte
Der Chow Chow gehört zu den ältesten Hunderassen, doch die genaue Herkunft seiner Vorfahren ist nicht eindeutig geklärt. Aufgrund von ausführlichen genetischen Studien an Hunden konnte eine sehr enge Verwandtschaft des Chow Chows mit dem Wolf und mit den nordischen Hunderassen wie Alaskan Malamute, Grönland Schlittenhund und Siberian Husky aber auch mit anderen asiatischen Hunderassen wie dem tibetischen Mastiff, dem Shiba, dem Akita, dem Shar Pei und dem sehr unbekannten chinesischen Shanxi Xigoun nachgewiesen werden. Diese Nähe zu typisch nordischen Hunden legt auch seine frühere Funktion als Jagd- Schlitten- und Wachhund nahe.
Es gibt viele Theorien über den Ursprung der Chow Chows im Altertum und die Frage, wie der nordische Hund nach China kam, ist nicht wirklich geklärt. Die Vermutung liegt jedoch nahe, dass er aus den arktischen Gebieten über Sibirien und die Mongolei in den Nordosten von China kam.
Zucht in Tibet und im alten China
Es ist sehr gut möglich, dass es im Grenzgebiet zwischen China und Tibet zu einer Kreuzung zwischen Chow Chows und dem heutigen Do Khyi, dem Tibetischen Mastiff, der auch Tibetdogge genannt wird, gekommen ist. Es gab in China früher sowohl langhaarige Chows im Norden als auch kurzhaarige Chows im Süden.
Hunde, die dem heutigen Chow Chow ähnlich sehen, wurden in China bereits während der Han Dynastie (206 v. Chr-220 n. Chr.) als Terrakotta-Statuen geformt und auf Malereien abgebildet.
Die chinesischen Kaiser der Tang-Dynastie (617-907 n.Chr.) sollen Chows gezüchtet haben und hielten die Hunde wahrscheinlich zur Jagd und als Wachhunde.
In den tibetischen Klöstern wurden über Jahrhunderte blaue und sehr vitale Chow Chows gezüchtet. Diese Chow Chows wurden später legendär für ihre blaue Farbe, ihre Vitalität und Schönheit. Sie dienten und dienen bis heute in tibetischen Klöstern als Wächter, Viehtreiber und auch als Jagdhunde. Im 15.Jahrhundert wurde von tibetischen Buddhisten auch in der Mongolei ein Lamakloster gegründet, in dem diese blauen Chows gezüchtet wurden. Sie wurden nie mit anderen Hunderassen gekreuzt, sondern ausschließlich mit Chows aus anderen Klöstern.
Mit dem Ende der Tang-Dynastie kam es zu sehr viel Armut und die organisierte Zucht der Chows endete und wurde nur noch in den Klöstern und bei einigen wenigen noch reichen Chinesen fortgeführt.
Viele Verwendungen im chinesischen Volk
In China erfüllten die Vorfahren der Chow Chows zu dieser Zeit viele Funktionen: Neben Jagdhunden und Wächtern waren sie auch Delikatesse und Lieferant von Fellen. Hundefleisch galt bei den Chinesen auch damals als Leckerbissen und einige Kynologen dachten, die Hinterbeine wurden von den Chow Chows so steil und kräftig gezüchtet, damit es gute Keulen gab. Die Hunde wurden meist mit einer Vollkorn-Diät auf Farmen gemästet und mit einem knappen Jahr stranguliert, um ihr Fell nicht zu verletzen, das nach dem Schlachten verwendet wurde.
Der lange Weg nach England
Die ersten Chow Chows kamen durch Angehörige der Ostindien-Kompanie gegen Ende des 18.Jahrhunderts nach England. Es gibt sogar erste schriftliche Belege von dem Import der chinesischen Chows um 1780.
Der Name Chow Chow
Die Herkunft des Namens „Chow Chow“ ist nicht geklärt doch die gängigste Theorie erscheint mir auch gleichzeitig sehr einleuchtend zu sein. Vermutlich stammt der Name aus dem Pidgin-Englisch (der vereinfachten Handelssprache der Seeleute der damaligen Kolonie) und meint damit all die Kuriositäten, die per Schiff aus dem Orient kamen und so auch die wunderlichen Hunde mit den blauen Zungen.
Doch es gibt einige andere Theorien, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
- Das chinesische Wort „chou“ bedeutet übersetzt „essbar“, was auf die Verwendung des Hundes als Delikatesse hindeuten könnte.
- Im Pidgin-Englisch soll „tschau-tschau“ ebenfalls Leckerbissen heißen und auf die Tatsache anspielen, dass die Hunde gegessen wurden.
- Es gibt eine chinesische Grußformel „Tschau“, die ebenfalls Namensgeber sein könnte.
- Oder war Tschau-Tschau der scherzhafte Name für Chinesen? Chinesen handelten sehr viel mit Ingwer, der Tschau-Tschau genannt wurde.
- Eine weitere Möglichkeit wäre, das „Chow“ eine Umformung des chinesischen Wortes „Kou“ ist, das Hund bedeutet. In China wurde der Chow Chow häufig „Wonk“ genannt. Doch es gab viele Namen für die Chows in China: Lang Kou (Wolfshund), Hsiung Kou (Bärenhund), Hei she t‘ou (Schwarzzunge) und Kwantung Kou (Hund aus Canton).
Die ersten Chows galten als fremde Kuriositäten und wurden im Londoner Zoo gehalten und besichtigt. 1865 wurden Chows Königin Victoria gezeigt und sie wurden in den Zwingern in Windsor aufgenommen.
Beginn der Zucht in England
Ab Mitte des 19.Jahrhunderts begann das Interesse an exotischen Hunderassen in England und Chow Chows wurden auf Hundeausstellungen ausgestellt und gezüchtet. Gleichzeitig wurden viele Chows aus China importiert. Ein erster namentlich erwähnter Chow, der 1879 in London ausgestellt wurde, war "Chinese Puzzle". So gehörte auch ein Rüde, der 1881 ausgestellt wurde, dem Prinzen von Wales. Es gab viele adlige Züchter, so auch Lady Granville Gordon, die die erste Züchterin von blauen Chows in England war und sich um die Anerkennung der Rasse im Kennel Club bemühte. Erwähnenswert ist auch Lady Dunbar, die ebenfalls blaue Chow Chows züchtete und 1914 in London das Buch "The Chow Chow" veröffentlichte.
1895 wurde zu einem wichtigen Jahr für die Zucht des Chow Chows: Es wurde der erste Chow Chow Club gegründet, der Chow „Chow VIII“ wurde der erste Chow Champion, der Chow Peridot II wurde als Best in Show gekürt und der Rassestandard wurde am Model von „Chow VIII“, einem roten Langhaar-Rüden aufgestellt.
Kurzhaar-Chow Chow waren zu Beginn der Importe genauso oft vertreten wie der Langhaar-Chow. Als Varietät im Zuchtring waren sie Konkurrenten und Langhaar wurde immer vorgezogen, obgleich Kurzhaar vitaler und gesünder und ursprünglicher war.
Chows in der britischen Königsfamilie
1881 wurde ein Chow Chow namens Wang in England auf einer Hundeausstellung ausgestellt. Er gehörte dem Prinzen von Wales. Queen Victoria von England soll einen Chow-Welpen besessen und verehrt haben, von dem es allerdings keine Fotos zu geben scheint. Königin Alexandra von England (1844-1925) war von 1901-1910 Königin des Vereinigten Königreiches (sie war die Frau von King Edward VII, der auf Queen Victoria 1901 folgte) und es gibt ein Foto von ihr mit ihrem Chow Chow „Plumpie“.
Es gibt Fotos von George Duke of Kent mit seiner Tochter Princess Alexandra und seinem Sohn Edward, Duke of Kent, mit ihrem Chow Chow „Mouff“ 1938.
Der Chow war bei vielen Stars des 20.Jahrhunderts sehr beliebt
- Gloria Swanson
- James Cagney hatte einen Chow namens Reddy um 1936
- Clark Gable
- Die Frau von Walt Disney
Auch heute sind Chows noch bei Stars und in den sozialen Medien beliebt. Martha Stewart hält gleich mehrere und sie sind in ihrer TV-Show manchmal zu sehen. Der Chow Chow "Todd", erlangte eine eher traurige Berühmtheit. Er gehört einem Tänzer von Justin Bieber und musste mit sieben Monaten an der Hüfte operiert werden. Traurig genug, dass ein so junger Chow hüftkrank ist, doch viele Medien unterstellten, der Hund gehöre dem herzlosen Justin Bieber, der ihn loswerden wollte weil er krank war, was wohl nicht der Fall war.
Der Chow wurde sehr früh in den USA beliebt
Recht schnell nach den ersten Ausstellungen wurden Chows auch in die USA aus England exportiert. Sie nahmen in den 1890er Jahren bereits in den USA an Schauen teil und wurden bereits 1903 im American Kennel Club aufgenommen. Schnell bauten sich auch hier Zuchten und Vereine auf. 1906 wurde bereits der erste American Chow Club gegründet.
Hat der Chow Chow Bären als Vorfahren?
Lange schon hält sich die Legende, dass der Chow Chow vom Bären abstammt und das Bindeglied zwischen Bär und Wolf sei. Das ist genetisch gesehen natürlich Unsinn, allerdings gibt es einige Ähnlichkeiten zwischen Chow Chow und den Bären. Sie besitzen beide einen sehr großen Kopf mit einem ähnlichen Aussehen, ein dichtes Haarkleid und einen ähnlichen Gang und obendrein haben sowohl Bär als auch Chow eine blaue Zunge. Polarbären und auch einige asiatische Bären besitzen nämlich ebenfalls blaue Zungen. Insbesondere als Welpen sehen die kleinen Chows mit den kleinen und weit auseinanderliegenden Ohren den Bären sehr ähnlich.
Extreme Zucht führt zu kranken Chows
Der Import nach England hat den Chow zwar vor den Kochtöpfen der Chinesen und vor dem Aussterben gerettet, doch die Show-Zucht hat ihm leider gerade in letzter Zeit nicht immer gut getan. Im Gegenteil: Seit Ende des 20.Jahrhunderts wurde der Chow Chow leider immer mehr ins Extreme zum Plüsch-Teddy gezüchtet. Es wurde immer beliebter, längeres Fell und Mähnen zu züchten, der Gesichtsausdruck wurde durch eine unnatürliche Faltenbildung am Kopf und mit längeren Lefzen und kürzeren Schnauzen forciert, die Knochen wurden immer schwerer und der Hund größer. Dies ging stark auf Kosten der Gesundheit. Die Hunde können nicht mehr richtig sehen, laufen oder atmen und leiden unter dem dichten Fell und Hauterkrankungen und Allergien. Die Kurzhaar-Chows blieben verschont und gesünder, doch starben sie fast aus, da sie unbeliebt waren.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die Zuchtvereine es ernst meinen mit der Ankündigung einer gesünderen Zucht.
Meilensteine in der Zucht der Chow Chows in der Übersicht
- 1893 eigener Eintrag im The Kennel Club
- 1894 Anerkennung vom Kennel Club als Rasse
- 1895 Gründung des ersten Chow Chow Clubs, Aufstellung Rassestandard (Model: „Chow VIII“ von Mrs. Bagshaw, roter Langhaar-Rüde).
- 1896 erster Chow in der Schweiz als Chinesischer Spitz eingetragen
- 1905 erster Chow Chow-Club in den USA, US-Präsidenten: Calvin Cooolidge Tiny Tim und Blackberry
- 1906 Gründung des American Chow Clubs
- 1924 Gründung des Französischen Chow Chow Clubs
- 1930 Gründung des Chow-Chow-Clubs in Deutschland, später "Allgemeiner Chow-Chow-Club"
Chow Chow im Überblick
Geduldige, liebevolle und konsequente Menschen für selbstbewusste Hunde-Persönlichkeit gesucht
Der Chow Chow ist ein sehr ursprünglicher und eigenständiger Hund mit sehr viel Persönlichkeit und Selbstbewusstsein. Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Sollte aber jemand seine Familie oder ihren Besitz angreifen, wird er sie sehr ernsthaft verteidigen. Da Chows über einen nicht geringen Jagdtrieb verfügen und sehr wachsam und territorial sind, sollten ihre Halter sich bereits mit der Erziehung von Hunden auskennen. Dieser ernste und sehr loyale Hund verdient Menschen, die ihn liebevoll und konsequent behandeln.
Auflagen
Für den Chow Chow gibt es keine rassespezifischen Haltungsauflagen.
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