Wunderschöner American Staffordshire Terrier Rüde

American Staffordshire Terrier

Wachsame, dominante und vielseitige Kraftpakete mit Herz

AmStaffs sind sehr starke Kraftpakete, die dabei wendig und ausgesprochen wach sind. Die intelligenten Hunde wurden vielseitig eingesetzt und können sowohl einen ausgeprägten Jagd- als auch Wachtrieb besitzen. Da sie dominant und selbständig sein können, benötigen sie sehr erfahrene und gelassene Halter, die wissen, wie sie ihren AmStaff artgerecht auslasten, sozialisieren und erziehen. Aus einer seriösen Zucht sind American Staffordshire Terrier gute Begleit- und auch Familienhunde, die ihre Menschen über alles lieben, verschmust und auch verspielt sind.
In vielen Ländern, so auch in den meisten Bundesländern von Deutschland, Österreich und den Kantonen der Schweiz sind AmStaffs auf der Liste der gefährlichen Hunde, so dass ihre Haltung Auflagen unterliegt.

Top Facts

  • Listenhund, als "Kampfhund" geächtet = Erfahrene, verantwortungsvolle und entspannte Halter gesucht
  • Unbedingt auf seriöse VDH-Zucht achten = ausgeglichener und freundlicher Hund
  • Selbstbewusst, wachsam, eigenständig = konsequentes Training und gute Bindung notwendig
  • Bewegungsfreudiger Hund, vielseitiger Arbeiter = artgerechte und sportliche Auslastung ein Muss
  • Relativ gesunde und sehr robuste Hunde, die pflegeleicht sind
  • Jagdtrieb kann vorhanden sein = viel Training erforderlich

Steckbrief American Staffordshire Terrier

Größe
41,0 - 50,0 cm
Gewicht
17,0 - 33,0 kg
Lebenserwartung
12 - 16 Jahre
Verwendung
Begleit- und Wachhund
Herkunft
USA
Fell
kurzes, hartes Haarkleid in vielen Farben und Markierungen
Wesen
wachsam, selbstbewusst, dominant, gutmütig

Charakter

Wachsam, dominant, selbstbewusst und loyal

Als "gefährliche Listenhunde" und "Kampfhunde" müssen American Staffordshire Terrier besonders gut sozialisiert und erzogen werden und sollten alle Umweltsituationen sehr früh gut kennenlernen. Ein gutes Gehorsamstraining mit positiver Bestärkung, eine sehr gute Impulskontrolle zu jeder Zeit, Kommunikation und Konsequenz sind der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben mit einem American Staffordshire Terrier.

Konsequenz und keine Vermenschlichung

In der Erziehung aller Hunde ist eine liebevolle aber beharrliche Konsequenz das wichtigste Element. Dabei solltet ihr eine Sicherheit und Ruhe ausstrahlen, aber beharrlich auf Regeln und Kommandos bestehen und diese wiederholen. Ein AmStaff benötigt sehr feste Regeln ("Nein" heißt "Nein" und "Ja" heißt "Ja") und auch Strukturen seines Tages.

Wachsamkeit und territoriales Verhalten

Wachsamkeit liegt American Staffordshire Terriern im Blut. Wenn ihr nicht die Aufgabe des Rudelführers übernehmt, der alles im Blick hat und Gefahren von der Familie abwendet, dann wird es sehr wahrscheinlich euer AmStaff tun. Und das ist genau die Situation, die ihr mit eurem Hund grundsätzlich – aber mit einem AmStaff im Besonderen – vermeiden solltet.

 Artgerechte Auslastung des American Staffordshire Terriers

American Staffordshire Terrier sind schon lange in den USA für ihre Vielseitigkeit beliebt. Sie sind sowohl stark als auch schnell und dabei intelligent. Sie arbeiten selbständig und ehrgeizig wie die Terrier.  

American Staffordshire Terrier besitzen eine sehr gute Nase und sind hervorragende Spür- und Suchhunde. American Staffordshire Terrier werden in den USA erfolgreich als Spürhunde für Drogen und Sprengstoff eingesetzt. Sie sind auch sehr gute Sanitäts- oder Katastrophenhunde.

Mit „Nasenarbeit“, Gehorsamstraining und sportlichen Betätigungen könnt ihr einen AmStaff sehr gut auslasten. Um die Hundenase zu beschäftigen, eignen sich einfache Suchspiele, Dummytraining und Futter-Dummytraining. Aber auch Fährtenarbeit, Mantrailing oder gar Spürhundetraining. Lange Spaziergänge, Joggen und auch am Rad laufen, kann AmStaffs körperlich auslasten. Auch Zughundesport kann etwas für die starken Vertreter sein. Für das gemeinsames Gehorsamstraining eignen sich Obedience, Begleithundetraining, Rally Obedience, Apportieren und eventuell auch Anti-Jagdtrainings.

Verspielt und verschmust können sie auch

American Staffordshire Terrier hängen an ihren Menschen und freuen sich über gemeinsame Beschäftigungen. Dabei können sie sehr verschmust und auch ein Leben lang verspielt sein. Beim Spiel geht es eher ruppig zu und ihr solltet dabei alle Spiele vermeiden, die den Beute- und Hetztrieb eures Hundes verstärken könnte. Dazu gehören beispielsweise Ball- und Zerrspiele. Such- und Versteckspiele sind dagegen immer willkommen.

Spaß bringen vielen AmStaffs auch Dock Diving oder Flyball-Training. Schaut einfach, was eurem Hund liegt und Spaß bringt.

Ist der Amstaff ein Familienhund?

Ein gut sozialisierter, erzogener, artgerecht beschäftigter AmStaff, der aus einer seriösen Zucht stammt, ist absolut ein guter Familienhund. American Staffordshire Terrier bauen eine starke Bindung zu ihrem menschlichen Rudel aus und sind häufig sehr freundlich und geduldig mit den Kindern der Familie. American Staffordshire Terrier wurden seit Beginn des 20.Jahrhunderts und spätestens mit Anerkennung der Rasse im American Kennel Club (AKC) auf Familienfreundlichkeit und Gelassenheit in ihrer Familie gezüchtet. Ein American Staffordshire Terrier, der die Möglichkeit hatte, alle Umwelteindrücke kennenzulernen und gut erzogen ist, wird entspannt und freundlich sein. Trotzdem sollten Hunde grundsätzlich niemals mit kleinen Kindern allein gelassen werden. Das gilt sowohl für den Dackel und noch mehr für große Hunde wie Rottweiler, Schäferhunde oder eben auch American Staffordshire Terrier. Manche sind sehr freundlich gegenüber allen Menschen, andere reagieren zunächst Fremden erst mit Misstrauen. Das gilt natürlich auch für Kinderbesuch in der Familie. Hier ist ein verantwortungsvoller Halter gefragt.

American Staffordshire Terrier und andere Hunde

AmStaffs können sich ganz wunderbar mit anderen Hunden vertragen, doch erwachsene American Staffordshire Terrier können gegenüber anderen Hunden ein sehr dominantes und ruppiges Verhalten an den Tag legen. Eine frühe und gute Sozialisierung und ein exzellentes Gehorsamstraining sind die Voraussetzung, dass es nicht zu Problemen kommt.

Intelligenz

American Staffordshire Terrier sind intelligente Hunde, die schnell lernen können. 

Energie

Die sportlichen Kraftpakete benötigen ausreichend Auslauf. Der "Gang um den Block" reicht einem American Staffordshire Terrier absolut nicht aus und der benötigt sehr viel mehr Bewegung. 

Zeitaufwand

American Staffordshire Terrier müssen sehr gut sozialisiert und erzogen werden. Da sie von vielen Menschen als "gefährliche Kampfmaschinen" angesehen werden und ein sehr schlechtes Image haben und als Listenhunde ständig unter Beobachtung stehen und viele Anforderungen und Auflagen erfüllen müssen, müsst ihr in ihre Erziehung besonders viel Zeit investieren. Eine artgerechte Beschäftigung und Auslastung, eine gute Sozialisierung und Kontrolle über euren Hund zu jeder Zeit erfordert souveräne Halter, die viel Zeit und Herzblut in ihre Hunde stecken. Aber das ist es wert! 

Die Pflege des AmStaffs ist dafür gar absolut nicht zeitintensiv. 

Training

AmStaffs lassen sich relativ gut erziehen, doch damit solltet ihr von Welpe auf an beginnen. Es ist wichtig, dass sie euch als Rudelführer akzeptieren. Die Kraftpakete möchten gefallen, doch sind sie durchaus selbstbewusst und können sehr eigenwillig werden. Dass sie gleichzeitig sensibel sind, übersieht man leicht aufgrund ihres robusten Äußeren. 

Im Training sind Konsequenz und positive Bestärkung der Schlüssel zum Erfolg, denn AmStaffs möchten gefallen und Aufgaben erfüllen. 

Das unerwünschte Kauen auf Gegenständen und das Umgraben deines Gartens können teilweise ärgerlich und schwer abzutrainieren sein. 

Hundesportarten, die American Staffordshire Terriern gut liegen:

  • Obedience
  • Rally ObedienceAgility
  • Apportieren
  • Suchspiele, Dummy-Training, Futter-Dummytraining
  • Rettungshunde
  • Wach- und Sicherheitshunde
  • Therapiehunde
  • Zughundesport
  • Dock Diving/Dock Jumping
  • Spürhunde für Drogen und Sprengstoff (Einsatz in den USA)

Wohnungstauglichkeit

American Staffordshire Terrier können eigentlich wunderbar in einer Wohnung gehalten werden, sofern ihr sie außerhalb der Wohnung artgerecht auslastet. 

Allerdings benötigt ihr die schriftliche Genehmigung der Haltung von eurem Vermieter oder - im Falle einer Eigentumswohnung - von der Eigentümerversammlung. Und das kann aufgrund des gefährlichen Images der AmStaffs schwierig werden.

Die Wohnung sollte möglichst ebenerdig liegen oder über einen Fahrstuhl erreichbar sein, denn als Welpe, Junghund oder Senior müsstet ihr euren Staffie die Treppen tragen, was schwer werden kann. All zu viele Treppen sollten nicht zu der Wohnung führen, damit ihr die Gelenke eures Hundes nicht täglich zu stark belastet. 

Treue & Ergebenheit

American Staffordshire Terrier lieben ihr menschliches Rudel und sind gegenüber ihren Bezugspersonen ausgesprochen loyal und freundlich. 

Jagdtrieb

American Staffordshire Terrier können einen starken Jagdtrieb haben. 

Bellen

American Staffordshire Terrier bellen wenig, sofern sie ausgelastet und zufrieden sind. 

Wachsamkeit

American Staffordshire Terrier sind zwar keine typischen Wachhunde, können aber einen hohen Wach- und Verteidigungsinstinkt mitbringen. Auf den amerikanischen Farmen haben sie sowohl das Vieh, als auch den Besitz und die Menschen bewacht. Deshalb ist es wichtig, das territorialen Verhalten des AmStaffs durch konsequentes Training und eine ruhige und konsequente Führung immer im Griff zu haben. 

Beschützer

American Staffordshire Terrier sind beeindruckende Kraftpakete und haben leider einen sehr gefährlichen Ruf. Daher sind sie als Beschützer sehr gut geeignet. 

Verträglich mit Hunden

AmStaffs können sehr dominant und auch streitbar mit anderen Hunden sein. Bei erwachsenen Hunden entscheidet häufig die Sympathie. Es ist sehr wichtig, sie von Welpe an und auch als Junghunde mit möglichst vielen anderen freundlichen Hunden sorgfältig zu sozialisieren. 

Auch bei gut sozialisierten American Staffordshires kann sich eine Aggression gegenüber anderen Hunden entwickeln. Deshalb sollten American Staffordshire Terrier niemals mit anderen Hunden unbeaufsichtigt allein gelassen werden. 

Verträglich mit Tieren

Aufgrund ihres Jagdtriebes und auch aufgrund ihrer Dominanz anderen Tieren gegenüber, sollten sie nicht mit anderen Haustieren allein gelassen werden. 

Kinderfreundlich

American Staffordshire Terrier aus seriöser Zucht und mit einer guten Erziehung und Sozialisierung können ausgesprochen gute Familienhunde sein, die sehr freundlich und geduldig mit den Kindern ihrer Familie umgehen.

Hunde sollten mit Kindern jedoch niemals allein gelassen werden, denn es kann schnell zu Fehlkommunikation und Missverständnissen kommen. 

Verträglich mit Fremden

American Staffordshire Terrier können sehr wachsam sein und Fremden gegenüber gleichgültig bis misstrauisch. Deshalb solltet ihr Besuch von Fremden von Welpe an üben und gut trainieren. 

Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick

Charakter
Intelligenz
Aufmerksamkeit
Energie
Training
Loyalität
Bellen
Wachsamkeit
Geeignet für
Wohnung
Jagd
Alleinsein
Beschützer
Anfänger
Verträglich mit ...
Hunden
anderen Tieren
Kindern
Fremden

Gesundheit und Pflege

Robuste und gesunde Hunderassen mit wenigen Schwächen

American Staffordshire Terrier sind eine ausgesprochen robuste Hunderasse, die gesundheitlich einige wenige Schwächen mit sich bringt. Allerdings sind in der Rasse Gelenkerkrankungen wie HD und ED bekannt, deren Auftreten durch zuvor getestete Elterntiere jedoch stark vermindert werden kann. 

Auch für eine relativ häufige Erkrankung des Bewegungsapparates gibt es einen DNA-Test der Elterntiere. Außerdem können Augenerkrankungen oder auch Probleme der Haut etwas häufiger vorkommen. 

 

Robustheit

American Staffordshire Terrier sind sehr robuste Hunde, die auch mal recht ruppig und schmerzunempfindlich sein können. Sie sind sehr ehrgeizig und ausdauernd, dabei ausgesprochen sportlich. 

Krankheiten

Die folgenden Krankheiten kommen beim American Staffordshire Terrier häufiger als bei anderen Hunderassen vor: 

  • zerellebäre Ataxie (genetisch bedingte Störungen des Bewegungsapparates)
    Hierfür gibt es einen DNA-Test, der in seriösen Zuchten für die Elterntiere erstellt wird. Erlaubt sind die Verpaarung von zwei Hunden, die frei von Ataxie sind oder von einem Träger mit einem Hund, der frei von Ataxie ist. Nach groben Schätzungen sind rund ein Drittel der AmStaffs Träger dieses Gens. 
  • Hypothyreose (Fehlfunktion der Schilddrüse)

Hauterkrankungen sind bei AmStaffs relativ häufig:

Gelenkserkrankungen: 

Augenerkrankungen: 

Weitere mögliche Erkrankungen, die beim AmStaff etwas häufiger vorkommen können:

  • Probleme der sexuellen Entwicklung
  • Herz-Probleme

Kauf eines American Staffordshire Terriers nur bei seriösen Züchtern

Ihr solltet sehr viel Wert darauf legen, einen AmStaff ausschließlich aus einer vom VDH anerkannten und seriösen Zucht zu nehmen, die Wert auf die positiven charakterlichen Eigenschaften der Hunde legt und die Welpen von klein an gut sozialisiert. 

Auf keinen Fall solltet ihr AmStaffs aus Internet- oder Zeitungsinseraten kaufen. Hier ist die Gefahr von - meist gut getarnten - Welpenhändlern, die bei den Elterntieren weder auf Gesundheit noch auf charakterlich gute Eigenschaften Rücksicht nimmt. Die Hunde werden meist unter katastrophalen Bedingungen gehalten und die Welpen viel zu früh von der Mutter weg genommen. Dies solltet ihr niemals unterstützen und diese Hunde bringen leider keine guten Voraussetzungen für ein konfliktfreies Leben mit sich. 

Pflege

American Staffordshire Terrier sind sehr pflegeleicht. Um Hautprobleme oder Unterkühlung zu vermeiden, solltet ihr sie mit einem Tuch abtrocknen, wenn sie draußen dreckig oder nass geworden sind. 

Die Krallen sollten regelmäßig gekürzt werden. Die Ohren sind selten problematisch, doch ein regelmäßiger Ohren-Check sollte durchgeführt werden. 

Die Zähne müssen nicht gepflegt werden, wenn ihr euren Hunden regelmäßig etwas gesundes zum Kauen gebt. 

Baden

Hunde müssen nicht regelmäßig gebadet werden. Sollten sie jedoch unangenehm riechen, da sie sich beispielsweise in Aas oder Kot gewälzt haben, dann ist ein Bad fällig. 

Am besten verwendet ihr ein Shampoo, das speziell für Hunde hergestellt wurde, da es einen anderen pH-Wert hat, als unsere Shampoos. Wenn ihr dann noch auf natürliche und möglichst wenige Zutaten achtet, dann wird es eurem AmStaff gut bekommen, auch wenn er mit Hautproblemen manchmal zu kämpfen hat. 

Kämmen & Bürsten

Das kurze Fell der AmStaffs muss nur wöchentlich einmal mit einer weichen Bürste gebürstet werden. Das sorgt für eine verbesserte Durchblutung der Haut und verteilt das Fett der Haut auf dem Fell, was wiederum für Glanz und Schutz sorgt. 

Haaren

American Staffordshire Terrier haaren nicht besonders stark, aber saisonal zum Fellwechsel werdet ihr das Haaren definitiv bemerken. 

Schneiden & Trimmen

Das kurze Haarkleid der AmStaffs muss weder geschoren noch geschnitten oder getrimmt werden. 

Für Allergiker geeignet

American Staffordshire Terrier unterliegen dem saisonalen Haarwechsel und gehören nicht zu den Hunderassen, die bei Menschen weniger Allergien auslösen können. 

Wenn Du dich trotz einer Hundeallergie für einen Hund interessierst, solltest Du diesen Artikel nicht verpassen: Hunde für Allergiker: Leben mit Hund trotz Allergie.

Sabbern

American Staffordshire Terrier neigen nicht zum Sabbern. 

Gesundheit & Pflege auf einen Blick

Gesundheit
Robustheit
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte
Krankheiten
Allergiker geeignet
Pflege
Baden
Bürsten
Haaren
Schneiden
Sabbern

Ernährung

Verfressenheit

American Staffordshire Terrier fressen gern, sind aber nicht übermäßig gefräßig. Von den Bulldoggen können sie ein Verteidigen ihres Futters geerbt haben, das ihr unbedingt von klein auf an abtrainieren solltet. Es ist grundsätzlich ein guter Anfang, den Hund im Sitz auf das Hinstellen seines Futters warten zu lassen und erst dann auf dein "OK" zum Futter zu lassen. Gerade beim dominanten AmStaff ist dieses Training wichtig. 

Aussehen

Sportliches Kraftpaket mit breitem Kopf

American Staffordshire Terrier sehen vor allem kräftig und muskulös aus, der Körperbau wirkt immer ein wenig untersetzt und gedrungen. Die breite Brust ist stark bemuskelt, der Rücken ist recht kurz. Dabei bleiben die Kraftpakete aber immer beweglich und sportlich. Die kurze Rute läuft spitz und gerade zu. 

Der breite und kräftige Kopf sieht immer ein wenig zu groß für den Körper aus. Der breite Kiefer ist stark und zeigt sehr ausgeprägte Wangenmuskeln. Die Nase soll immer schwarz sein (hellen Nasen gelten als Fehler), die dunklen Augen sind rund und sitzen tief im Kopf. Die Ohren sind recht kurz oder können halbaufgerichtete stehen, aber niemals hängen. 

Augenfarbe

Die Augen sollen dunkel sein und die Augenlider müssen pigmentiert sein. Die Augen sollen rund und tief im Kopf liegend sein. Helle Augen gelten als Fehler.

Fell

Das Haarkleid der AmStaffs ist sehr kurz und glatt und fühlt sich eher hart an. Dabei soll es glänzen. 

Farbe

American Staffordshire Terrier gibt es in sehr vielen Farben und Schattierungen

Beim American Staffordshire Terrier sind fast alle Farben offiziell im Rassestandard zugelassen. 

  • Schwarz
  • Schwarz gestromt
  • Blau-grau (blue fawn)
  • Blau
  • Blau gestromt
  • Braun
  • Braun gestromt
  • Beige
  • Beige gestromt
  • Rotbraun
  • Rotbraun gestromt
  • Rotbeige
  • Rotbeige gestromt
  • Weiß (sollte weniger als 80% ausmachen)

Markierungen

Die Farben können einfarbig, mehrfarbig oder auch gefleckt vorkommen. Erlaubt sind die folgenden Markierungen:

  • Schwarze Maske
  • Blaue Maske
  • Weiße Flecken
  • Weiße Maske
  • Farbige Flecken
  • Gestromte Flecken
  • Gestromte Punkte

Unerwünscht sind folgende Farben laut FCI-Rassestandard:

  • Über 80% Weiß
  • Black-and-Tan (Schwarz mit Brand)
  • Leberfarben

Geschichte und Herkunft

Geschichte der grausamen Tierkämpfe

FCI Norm

Nummer: 286

Herkunft

United States of America

Geschichte

Die Geschichte des American Staffordshire Terriers ist sehr eng mit der Geschichte der American Pit Bull Terrier verbunden, bis sich die Wege der beiden Rassen im letzten Jahrhundert trennten. Zu den Vorfahren des American Staffordshire Terriers gehören zwei Hunderassen, die aus England stammen: Die alten englischen Bulldoggen und die Terrier. Die alte englische Bulldogge sah zu Beginn des 19.Jahrhunderts den heutigen American Staffordshire Terriern wesentlich ähnlicher als den heutigen überzüchteten englischen Bulldoggen. Um die Bulldoggen wendiger und schneller werden zu lassen, wurden Terrier mit diesen Bulldogen zu den Bull and Terrier gekreuzt.

Tierkämpfe bereits im Altertum

Kynologen gehen davon aus, dass die Bulldoggen genau wie die englischen Mastiffs auf dieselbe Ursprungsrasse, einen doggenartigen Hund des Mittelalters, der zur Jagd auf Wildschweine und Bären verwendet wurde, zurückgehen. Dabei kann es sich um den Alaunt gehandelt haben. Sowohl Mastiffs als auch Bulldoggen wurden zur Jagd verwendet, doch während die größeren Mastiffs für die Jagd auf Bären verwendet wurden, wurden die kleineren Vorfahren der Bulldoggen für kleinere Tiere verwendet. Schon die alten Römer importierten starke und kämpferische britische Hunde für die Kämpfe in ihren Arenen.

Ab Mitte des 11.Jahrhunderts begannen um London herum erste Tierkämpfe von Hunden gegen Bären und Bullen. Dabei waren die Hunde, die gegen die Bullen kämpften, etwas wendiger und schmaler als die Bärenbeißer. Die kleineren wurden vermutlich die späteren englischen Bulldoggen, während die größeren die heutigen Mastiffs sind.

Das Verbeißen in den Kampfgegner war ein wesentliches Merkmal der Kampfhunde. Breite Kiefer und starke Beißkraft für das Festhalten der Bullen an der Schnauze waren neben Wendigkeit und Mut geforderte Merkmale der damaligen Bulldoggen. Das blutige Schauspiel war durch hohe Wetten immer begehrter geworden und die Grausamkeiten gegenüber Bullen als auch Hunden steigerten sich immer mehr. Ein sehr trauriges Kapitel der Menschheit mit unfassbaren Grausamkeiten, die bis in die heutige Zeit illegal andauern.

Vom Bull-Baiting zu Hundekämpfen und Bull and Terriern

Seitdem 13.Jahrhundert war das "Bull-Baiting" eine populäre Volksbelustigung, im Grunde ein "tierischer" Nachfolger der römischen Gladiatoren. Brot und Spiele für die verarmten, gedankenlosen und herzlosen Massen. Beim "Bull-Baiting", kämpften die sportlichen Vorfahren der "Old English Bulldogs" gegen angepflockte Bullen. Sie packten die Schnauze der Bullen und sollten sich so lange wie möglich festbeißen. Eine grausame Vorstellung.

1835 wurden Tierkämpfe in Großbritannien offiziell verboten, aber wo Geld im Spiel ist, da ist auch Erfindungsreichtum. In England, Irland und Schottland begannen Arbeiter um 1810 mit der Kreuzung von Bulldoggen und Terriern zu experimentieren. Sie waren auf der Suche nach einem Hund, der das Temperament und die Schnelligkeit des Terriers mit der Kraft der damaligen Bulldoggen vereint. Ziel war es, illegale Kämpfe in Form von Hundekämpfen im Untergrund stattfinden zu lassen. Heraus kam ein Hund, der als Kämpfer in den Arenen gut geeignet war: Stark, mutig und selbstbewusst, aber gutmütig zu seinen Menschen. Viele heutige Hunderassen haben in den "Bull-and-Terriern" der damaligen Zeit ihre Vorfahren. So auch die American Staffordshire Terrier. Die Kampf-Arenen, in denen heimlich die Kämpfe stattfanden, wurden Pits (Gruben) genannt. Fast alle Hunde, die in diesen Pits gegen Ratten, Dachse oder andere Hunde kämpften wurden damals jedoch noch Pit Bull genannt.

Viele Hunderassen bildeten die Bull and Terrier

Es ist unklar, welche Terrier wirklich in den Bull and Terrier gekreuzt wurden. Während die meisten Kynologen von den ausgestorbenen „White English Terrier“ oder von den Black-and-Tan Terriern ausgehen, nehmen viele amerikanische Zuchtorganisationen an, dass es sich um den Fox Terrier gehandelt haben kann, da dieser besonders schnell und kämpferisch gewesen sein soll.

Englische Zucht: Kämpfer und Begleiter

Mit der Industrialisierung und Verstädterung als auch mit der Verfolgung der illegalen Hundekämpfe waren auf einmal in England Hunderassen mit einem attraktiven Aussehen und weniger mit kämpferischen Leistungen gefragt. So entstand beispielsweise nach und nach auch der Bull Terrier aus dem ursprünglichen Bull and Terrier. Diese Hunde waren vermutlich für die Arbeiterklasse zu teuer und sie züchteten parallel und illegal noch lange Bull and Terrier auf Kampfleistung. Viele von ihnen wurden in die USA exportiert, wo Hundekämpfe noch bis 1900 legal waren. Aus ihnen entstand auch der heutige englische Staffordshire Terrier. 

Bull and Terrier: Mit Einwanderern in die USA

Mit den englischen, irischen und schottischen Einwanderern Mitte des 19.Jahrhunderts (Ende des amerikanischen Bürgerkriegs 1865) kamen diese Bull and Terrier-Kreuzungen auch in die USA.Sie kamen mit den verarmten Arbeitern aus der englischen Industrie, die sich eine bessere Existenz in den USA versprachen. Um Geld durch Wetten zu verdienen, begannen sie auch bald mit den Hundekämpfen in den USA. Hier wurden die Bull and Terrier weiter gezüchtet. Sie wurden etwas größer und schwerer als ihre Vorfahren in England. Die Hunde wurden zwar eigentlich Bull and Terrier oder Half and Half genannt, doch es kamen immer häufiger Namen wie Pit Dog, Pit Bull Terrier, American Bull Terrier oder auch Yankee Terrier auf.

Die Wege von Pit Bull Terrier und Staffordshire Terrier trennen sich

Diese Bulldoggen und Terrier-Mischlinge wurden sowohl vielseitig auf den amerikanischen Farmen als Wach-, Arbeits- und Familienhunde eingesetzt als auch für blutige Hundekämpfe gezüchtet. Die Interessen der Zucht begannen sich früh aufzuspalten. Während die einen scharfe Hunde für Wettkämpfe züchteten, schätzten die anderen spätestens nach Ende des ersten Weltkrieges 1918 einen starken und gleichzeitig gutmütigen Familien-, Farm- und auch Ausstellungshund.

Für die Kampfhunde-Zucht wurde weiterhin auf Leistung gesetzt und bekannte Züchter importierten Hunde aus England. Der Bekannteste von ihnen war C.C. Lloyd, der als Mitbegründer der amerikanischen Zucht der Staffordshire Terrier galt. Für die Bewachung der Farmen und des Viehs waren größere Hunde erwünscht und es ist unklar, ob dafür nur große Hunde selektiert wurden oder auch weitere Rassen eingekreuzt wurden. Man vermutet, dass beispielsweise Boxer, Airedale Terrier oder Irish Terrier eingekreuzt worden sein können.

Nachdem 1898 der United Kennel Club (UKC) mit dem Ziel der Kampfhundezucht gegründet wurde, kam auch der Name American Pit Bull Terrier zum ersten Mal auf. Diese Vorgänger der American Staffordshire Terrier und der American Pit Bull Terrier wurden durch den damaligen US-Präsidenten Theodor Roosevelt bekannt, der einen dieser Hunde besaß.

Bis 1936 waren American Staffordshire Terrier und American Pit Bull Terrier eine Hunderasse. 1936 wurden die Bull and Terrier vom American Kennel Club (AKC) als Staffordshire Terrier anerkannt. Jedoch waren die Züchter und Liebhaber der Hundekämpfe weder mit dem Namen der Rasse noch mit der Anerkennung und Züchtung auf äußere Merkmale einverstanden. Sie wählten den Namen "Pit Bull Terrier" und organisierten sich weiter im UKC. Auf der einen Seite wurde die Zucht der Bull and Terrier als Gebrauchs- und Familienhundes gefördert, auf der anderen Seite ging die Zucht der Kampfhunde weiter.

Eine Trennung zwischen American Staffordshire Terriern und American Pit Bull Terriern ist zu dieser Zeit nicht immer leicht und eindeutig gewesen. Denn der UKC hat noch sehr lange AmStaffs des AKC akzeptiert und es nahmen einige Staffordshire Terrier im American Kennel Club (AKC) zu Beginn noch an Hundekämpfen teil. Mit der Präsidentschaft von W.M. Whitaker (1948-1964) im Staffordshire Club of America wurden dann jedoch Kampfhunde und ihre Halter aus dem Club geworfen.  

1972 erfolgte eine Umbenennung des Staffordshire Terriers in American Staffordshire Terrier, um sich gegen den englischen Staffordshire Bullterrier, der ebenfalls vom AKC anerkannt wurde. abzugrenzen.

Meilensteine in der Geschichte der American Staffordshire Terrier

  • 1835 Verbot von Tierkämpfen in England, illegale Kämpfe mit Bull and Terriern gehen weiter
  • Ab 1865 kommen viele Bull and Terrier mit Iren, Briten und Schotten in die USA, wo Hundekämpfe etabliert wurden
  • 1898 Gründung des United Kennel Clubs (UKC), der die damaligen Pit Bull Terrier als Rasse förderte und Hundekämpfe organisierte und Regeln aufstellte.
  • 1900 Verbot der Hundekämpfe in den USA (die illegal bis heute weiter gehen)
  • 1936 legte der American Kennel Club den Rassestandard des Staffordshire Terriers fest und eine seriöse Zucht mit Fokus auf familientaugliche Hunde begann. Der Staffordshire Terrier Club of America wurde gegründet. Durch die Vermeidung des Wortes "Pit" im Namen, wollte sich der AKC deutlich von Kampfhunden distanzieren. Spaltung der Rasse, da der UKC weiterhin an der Rassebezeichnung Pit Bull Terrier festhielt. Im UKC wurden Pit Bull Terrier und Staffordshire Terrier als dieselben Rassen eingetragen und auch gekreuzt.
  • 1969 Umbenennung in American Staffordshire Terrier als Abgrenzung zu den englischen Staffordshire Bull Terriern.
  • 1972 wird die Rasse American Staffordshire Terrier offiziell von der FCI anerkannt
  • 1988 Umwandlung des Staffordshire Terrier Club of America (STCA) in American Staffordshire Terrier Club (ASTC).

American Staffordshire Terrier im Überblick

Sportliche, erfahrene und ausgeglichene Halter mit Lust auf Hundesport gesucht

American Staffordshire Terrier aus einer seriösen Zucht sind sehr loyale und freundliche Begleiter und geduldige und liebevolle Familienhunde. Voraussetzung für eine harmonische Haltung der selbstbewussten und energiegeladenen Kraftpakete sind eine sehr konsequente und positive Erziehung und eine frühe Gewöhnung an alle Umweltfaktoren. Die intelligenten und sportlichen Hunde wollen artgerecht ausgelastet werden und benötigen einen erfahrenen und gelassenen Halter, der den AmStaff liebevoll und selbstbewusst führen kann. Staffies sind ausgesprochen liebebedürftig und sehr freundlich innerhalb ihrer Familie. 

Auflagen

 

Der American Staffordshire Terrier wird oft als gefährlicher Listenhund eingestuft

American Staffordshire Terrier sind auf vielen Listen als gefährliche Hunderasse eingestuft. Sie dürfen nach dem Gesetz des Bundesverfassungsgesetz nicht aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt werden und unterliegen je nach Bundesland starken Auflagen.

Keine Hunderasse ist per Geburt gefährlich, sondern sie werden durch eine falsche Sozialisierung bei Züchtern und Haltern und im schlimmsten Fall sogar durch eine Haltung, die absichtlich Aggressionen hervorruft, gefährlich. Doch dies spielt bei den Hundegesetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leider selten eine Rolle. 

American Staffordshire Terrier gehören zu den Hunderassen, die sehr häufig auf den Listen gefährlicher Hunderassen stehen. Für eine Einreise in andere Länder oder auch nur in andere Bundesländer oder Kantone solltet ihr euch immer aktuell genau informieren. 

Derzeit (September 2021) bestehen für American Staffordshire Terrier die folgenden Gesetze und Auflagen: 

In Deutschland gibt es drei "Wunsch-Bundesländer" für AmStaffs

In Deutschland stehen American Staffordshire Terrier in 13 Bundesländern auf den Listen der gefährlichen Hunden der Klasse 1:

  • Bayern
  • Berlin
  • Baden-Württemberg
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt

Hier gelten entsprechend strenge Auflagen für die Haltung von American Staffordshire Terrier, die jedoch in jedem Bundesland unterschiedlich sein können. 

Drei Bundesländer, die Gefährlichkeit bei Hunden nicht aufgrund der Rasse annehmen

In den folgenden drei Bundesländern bestehen keine Rasselisten. Das Halten von gefährlichen Hunden ist nicht rassespezifisch geregelt, sondern tritt in Kraft, wenn ein Hund durch Aggression auffällig geworden ist. Dann ist für das Halten dieser Hunde eine Sachkundeprüfung notwendig und der Halter wird auf Zuverlässigkeit und persönliche Eignung kontrolliert. Allerdings besteht nach Bundesrecht auch hier das Einfuhrverbot von American Staffordshire Terriern. 

  • Niedersachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Österreich: 3 von 9 Bundeländern haben Rasselisten 

In Österreich haben drei Bundesländer Auflagen für die Haltung von American Staffordshire Terriern:

  • Niederösterreich (Es besteht ein Sachkundenachweis, die Haltung muss angezeigt werden, Maulkorb- und Leinenzwang an öffentlichen Orten)
  • Vorarlberg (Die Haltung muss angezeigt werden und ist bewilligungspflichtig. Maulkorb- und Leinzwang.)
  • Wien (Hundeführerscheinpflicht, Maulkorb- und Leinezwang an öffentlichen Orten außer eingezäunten Auslaufzonen). 

Schweiz - 3 Kantone verbieten die Haltung, alle anderen fordern eine Bewilligung

Der Erwerb, die Haltung, Einfuhr und Zucht von American Staffordshire Terriern ist in den folgenden Kantonen ohne die Möglichkeit auf eine Bewilligung verboten:

  • Genf (DE)
  • Wallis (VS)
  • Zürich (ZH)

In den folgenden Schweizer Kantonen ist eine Kantonale Bewilligung notwendig, wobei die Bedingungen für diese Bewilligung von Kanton zu Kanton variieren kann:

  • Aargau (AG)
  • Basel-Landschaft (BL)
  • Basel-Stadt (BS)
  • Glarus (GL)
  • Schaffhausen (SH)
  • Solothurn (SO)
  • Thurgau (TG)
  • Tessin (TI)
  • Waadt (VD) 

Niederlande - keine rassespezifischen Verbote seit 2009

2009 haben die Niederlande das 1993 erlassene Gesetz für aggressive Tiere (RAD) aufgehoben, nach dem American Staffordshire Terrier und ihre Kreuzungen verboten wurden. Stattdessen wurde ein Gesetz erlassen, nach dem alle Hunde, die aggressives Verhalten zeigen, einen Verhaltens-Test und sofern nötig, ein Verhaltens-Training absolvieren müssen. Hunde, die diese nicht bestehen, können per Gesetz getötet werden. 

Italien ist seit 2009 das Traumland für American Staffordshire Terrier

In Italien wurde die Listen für gefährliche Hunderassen 2009 abgeschafft. Man geht davon aus, dass diese Gesetze nicht zu weniger Beißunfällen geführt haben und dass eine Gefährlichkeit nicht rassespezifisch ist. Es besteht ein Register von Hunden, die durch Aggressionen aufgefallen sind, für die strenge Auflagen bestehen. 

Großbritannien lockerte 1997 den Dangerous Dog Act

In Großbritannien zählt der American Staffordshire zwar nicht zu den sehr gefährlichen Hunderassen wie der American Pit Bull und der Tosa Inu, doch auch Hunde, die diesen Rassen ähnlich sehen, können unter das Gesetz fallen. Im "Dangerous Dog Act" von 1991 wurde seine Haltung in England so gut wie verboten. Eine Lockerung des Gesetzes folgte 1997.

Dänemark: strenges Verbot

In Dänemark ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von American Staffordshire Terriern verboten. 

 

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