Staffordshire Bullterrier

Loyale und selbstbewusste Powerpakete für verantwortungsbewusste Hundekenne

Staffordshire Bullterrier werden seit langer Zeit in seriösen Zuchten als Begleit- und Familienhunde gezüchtet und Hundekämpfe sind verboten. Trotzdem sind Staffordshire Bullterrier aufgrund von unseriösen Haltern und Züchtern häufig als gefährliche Kampfhunde verschrien. Dabei sind sie sehr liebevolle und loyale Begleiter, die ausgesprochen geduldige und freundliche Familienhunde sein können. Grundvoraussetzungen sind eine seriöse Zucht und Sozialisierung, sowie ein erfahrener und verantwortungsbewusster Halter, der den selbstbewussten und sportlichen Hund artgerecht auslasten kann.

Top Facts

  • Listenhund in vielen Ländern = Auflagen zur Haltung möglich
  • Kriminelle Vermehrer = auf seriöse VDH-Zucht achten
  • Selbstbewusstes Kraftpaket mit Schutztrieb = kein Anfängerhund
  • Sportlich, intelligent = Artgerechte Auslastung ein Muss
  • Loyal, freundlich, wenn aus seriöser Zucht und gut erzogen
  • Pflegeleicht und robust = Mehr Zeit für Training

Steckbrief Staffordshire Bullterrier

Größe
35,0 - 41,0 cm
Gewicht
11,0 - 17,0 kg
Lebenserwartung
0 Jahre
Verwendung
Begleit- und Familienhund
Herkunft
UK
Fell
Glatt, kurz, dicht in vielen Farben
Wesen
kräftig, hartnäckig, intelligent, liebevoll

Charakter

Kleines, loyales Kraftpaket mit Power und Selbstbewusstsein

Die FCI beschreibt das Wesen der Staffordshire Bullterrier wie folgt: "Traditionell von unbeugsamem Mut und Hartnäckigkeit. Hochintelligent und liebevoll, besonders zu Kindern. Tapfer, furchtlos und absolut zuverlässig."

Ein Hund ist, was der Mensch aus ihm macht

Das Image als gefährlicher Kampfhund eilt dem Staffordshire Bullterrier mit einigen anderen bullartigen Terrier-Rassen voraus. Dabei werden die Staffies in England bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Begleit- und Familienhunde gezüchtet. Mit dem Verbot der Hundekämpfe in England 1835 fanden diese zwar illegal weiterhin statt, aber es gab bereits zu dieser Zeit Zuchtbemühungen als Begleit- und Familienhund. Staffordshire Bullterrier können genau wie viele andere Hunderassen auch, in den Händen von falschen Züchtern und Haltern aggressiv auf Menschen oder Tiere gemacht werden. Unseriöse Vermehrer und Welpenhändler, sowie kriminelle Halter haben insbesondere in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts viele Staffordshire Bullterrier oder ihre Mixe als aggressive Waffen oder für brutale Hundekämpfe und lukrative Wetten missbraucht. Dabei weisen Staffordshire Bullterrier definitiv keine höhere Aggression als andere Hunderassen auf, wie eine ausführliche Studie erst 2020 aufzeigen konnte.

Selbstbewusstsein gepaart mit Wach- und Schutztrieb erfordern konsequente Erziehung

Tatsächlich sind Staffis sehr selbstbewusste Kraftpakete, deren relativ geringe Größe nicht unterschätzt werden sollte. Die sehr aufmerksamen und intelligenten Staffordshire Bullterrier können einen nicht geringen Schutz- und Wachtrieb mit sich bringen.

Deshalb ist es eine Grundvoraussetzung, einen Staffordshire Bullterrier aus einer seriösen Zucht zu wählen, die ausgeglichene und wesensfeste Hunde züchten, die in unsere heutige Zeit passen. Seriöse Züchter werden auf eine frühe Sozialisierung des Welpen mit anderen Menschen und Hunderassen Wert legen. Und genau dies ist für die spätere Verträglichkeit so wichtig. Erfahrene Halter können dem Staffie weiterhin eine gute Sozialisierung, eine konsequente Erziehung und eine artgerechte Auslastung bieten. All dies zusammen sind die besten Voraussetzungen für ein gelungenes und friedliches Zusammenleben mit einem Staffordshire Bullterrier.

Konsequenz bedeutet in der Erziehung nicht eine harte Hand, sondern "nein heißt nein und ja heißt ja". Andernfalls können die selbstbewussten und intelligenten Staffordshire Bullterrier selbst das Zepter in die Pfote nehmen und das gilt es grundsätzlich zu vermeiden. Eine Vermenschlichung des S.B.T.‘s, wie er auch genannt wird, kann schnell zu einem dominanten und auch unerwünschtem Verhalten führen. Deshalb sind Staffies auch keine Hunde für Anfänger.

Körperliche Raufbolde, die nicht zimperlich im Spiel sind

Staffordshire Bullterrier sind sehr verspielt und dabei setzen viele auch gern recht grob ihren Körper ein. Dies kann beim Spiel mit ihren Menschen zu Kratzern führen und anderen Hunderassen schnell zu viel werden. Deshalb ist es sehr wichtig, konsequent Grenzen zu setzen und ein zu wildes Spiel jederzeit mit einem entsprechenden Signalwort abbrechen zu können. Es hilft, wenn ihr eurem Staffi frühzeitig beibringt, dass ein rüpeliges Spiel einfach unerwünscht ist.

Hohe Reizschwelle, doch Impulskontrolle sollte gut trainiert sein

Staffordshire Bullterrier haben eine sehr hohe Reizschwelle und sind Menschen gegenüber bei guter Sozialisierung sehr freundlich. Sie kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen und sie sind sehr geduldig und gutmütig gegenüber Kindern.

Doch wenn ihre hohe Reizschwelle überschritten ist, zeigen sie dies nicht wie viele andere Hunderassen mit ersten Warnungen an, sondern gehen direkt und auch aggressiv in Aktion über. Das kann für Hunde als auch für Menschen sehr überraschend sein. Deshalb ist es besonders wichtig, mit den Staffis von Welpe auf an die Impulskontrolle zu üben und zu belohnen. Sie müssen lernen, höflich zu Warten, dass ihr Spiele abbrecht und wieder beginnt, dass sie niemals zu wild spielen sollen. Dieses Training hilft, euren Staffordshire Bullterrier auch in heiklen Situationen gut unter Kontrolle zu halten. Und das ist absolut wichtig.

Sportlich und blitzgescheit: Artgerechte Auslastung

Staffordshire Bullterrier sind sehr bewegungsfreudige und fitte kleine Kraftpakete. Die intelligenten und aufmerksamen Hunde möchten gefordert und trainiert werden. Wenn sie körperlich als auch geistig unterfordert sind, nehmen sie gern selbst ihre Freizeitgestaltung in die Pfote und das solltet ihr verhindern. Ein Auspowern ist auf Spaziergängen mit vielen Aufgaben oder auch im Agility oder Zughundesport möglich. Durch Obedience, Nasenarbeit und Fun-Hundesportarten wie Treibball fördert ihr die Staffis geistig. 

Dickes Fell bei Hund und Halter

Als Listenhund in vielen Ländern benötigen die Hunde und ihr als Halter vor allem eines: ein dickes Fell gegenüber all den Auflagen und Ausgeglichenheit, wenn euch auf der Straße mal wieder Vorurteile entgegenkommen. Spaziergänge sind in den meisten Bundesländern mit Auflagen verbunden. Reisen, die Erlaubnis der Haltung des Hundes in der Wohnung, das Abschließen von Hundekrankenversicherungen können mit einem Listenhund grundsätzlich schwieriger sein. Und natürlich wird das Verhalten von einem Listenhund mit besonderem Argwohn betrachtet und meist kann er sich keinen noch so kleinen Fehltritt erlauben. Deshalb ist ein ausgesprochen gutes und andauerndes Training so wichtig. Doch es lohnt sich für diese bei seriöser Haltung sehr liebenswürdige Hunderasse.

Intelligenz

Staffordshire Bullterrier sind sehr intelligente Hunde. Deshalb ist es wichtig, erfahrene Hundehalter zu haben, da sie auch sehr schnell das falsche Verhalten lernen könnten. 

Aufmerksamkeit

Staffis sind sehr aufmerksam und lernen gern und schnell. 

Energie

Staffordshire Bullterrier (S.B.T.'s) haben trotz ihrer kompakten Form einen hohen Bewegungsdrang, den sie auch ausleben können sollten. Ein Gang um den Block reicht ihnen definitiv nicht aus. 

Zeitaufwand

Da in den meisten Ländern hohe Auflagen zur Haltung des Hundes erfüllt sein müssen und die Anforderungen an das Training und die Erziehung hoch sind, benötigt ihr für die Haltung von einem Staffordshire Bullterrier viel Zeit. Tägliches Training, viel artgerechte Bewegung fordern eure Zeit. Dafür ist der S.B.T. ansonsten sehr pflegeleicht. 

Training

Die folgenden Aktivitäten eignen sich gut für den bewegungsfreudigen Staffordshire Bullterrier:

In Großbritannien werden Staffordshire Bullterrier oft als Rettungshunde und sogar als Therapiehunde eingesetzt. 

Wohnungstauglichkeit

Einem Staffordshire Bullterrier reicht eine Wohnung aus, sofern ihr ihn geistig und auch körperlich artgerecht auslastet. Dafür ist ein großer Garten im Grunde nicht notwendig. Allerdings kann ein gut eingezäunter Garten bei all den Auflagen als Listenhund ein willkommener Ort für den Freilauf ohne Maulkorb und Leine sein.

Die Erlaubnis zur Haltung eines Staffordshire Bullterriers in der Wohnung solltet ihr euch von eurem Vermieter oder von der Eigentümergesellschaft schriftlich geben lassen. 

Treue & Ergebenheit

Staffis lieben ihre Menschen und sind ihnen gegenüber ausgesprochen loyal und freundlich. 

Jagdtrieb

Staffordshire Bullterrier können eine Jagdtrieb haben, wurden sie doch früher auch als Rattenfänger und Rattentöter eingesetzt. Bei manchen ist dieser Jagdtrieb stark, bei anderen weniger ausgeprägt. 

Alleinsein

Ein gut ausgelasteter Staffi kann, sofern ihr es mit ihm zuvor langsam und gut trainiert habt, ein paar Stunden allein zuhause sein. Allerdings mögen die anhänglichen Hunde ungern allein bleiben und ihr solltet es behutsam trainieren.

Kein Hund sollte länger als vier Stunden am Stück allein bleiben müssen. 

Bellen

Auch wenn sie Terrier im Blut haben, so sind Staffordshire Bullterrier meist keine Kläffer und bellen nur in wenigen Situationen. 

Wachsamkeit

Staffordshire Bullterrier können sehr wachsam und territorial sein. Deshalb ist ein konsequentes Gehorsamstraining unabdingbar. 

Beschützer

Die kleinen Kraftpakete würden euch im Notfall sicherlich verteidigen und sind als Beschützer gut geeignet. 

Verträglich mit Hunden

Staffordshire Bullterrier vertragen sich nicht immer gut mit anderen Hunderassen. Es gibt natürlich Staffis, die sich glänzend mit anderen Hunden vertragen. Doch es gibt auch die raubeinigen und weniger freundlichen Exemplare. Der Schlüssel zu einer Verträglichkeit sind eine frühe Sozialisierung und ein kontinuierliches Training, in dem grobes Spiel abgebrochen wird und der Staffi jederzeit seinem Halter gehorcht. 

Verträglich mit Tieren

Es kommt sehr individuell auf den Jagdtrieb und die frühe Sozialisierung eures Staffis an, ob er später mit anderen Haustieren harmonisch zusammenleben kann. Manche Staffis leben sehr gut mit Katzen in einem Haushalt, andere sehen sie als Beute an. 

Kinderfreundlich

Ein gut sozialisierter Staffordshire Bullterrier ist ein sehr freundliches Familienmitglied, das bei Kindern eine große Liebe und Geduld zeigen kann. In Großbritannien und in den USA werden sie daher auch "Nanny Dogs" oder "Babysitter Dogs" genannt. Soweit würde ich allerdings nicht gehen, und Kinder sollten grundsätzlich nicht mit Hunden allein gelassen werden. 

Die Kinder im Haushalt sollten bestenfalls auch nicht zu klein sein.

 

Verträglich mit Fremden

Aufgrund ihrer Wachsamkeit können Staffordshire Bullterrier Fremden gegenüber misstrauisch sein. Allerdings gibt es auch Exemplare, die sich über jeden Besuch sehr freuen. Hier kommt es auf den Typ und auf die frühe Sozialisierung an. 

Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick

Charakter
Intelligenz
Aufmerksamkeit
Energie
Training
Loyalität
Bellen
Wachsamkeit
Geeignet für
Wohnung
Jagd
Alleinsein
Beschützer
Anfänger
Verträglich mit ...
Hunden
anderen Tieren
Kindern
Fremden

Gesundheit und Pflege

Auf seriöse Zucht achten - robuste Hunde mit einigen Schwächen

Die Staffordshire Bullterrier wurden in England schon seit den 1930er Jahren verstärkt auf Aussehen und weniger auf Leistung und körperliche Fitness gezüchtet. Deshalb haben sie auch mit einigen gesundheitlichen Schwächen zu kämpfen, obgleich sie zu den sehr robusten und pflegeleichten Hunderassen zählen. 

Robustheit

Staffordshire Bullterrier gehören zu den sehr robusten und eher schmerzunempfindlichen Hunderassen. 

Krankheiten

Die folgenden Krankheiten kommen bei Staffordshire Bullterriern häufiger als bei anderen Hunderassen vor:

Eher selten:

Hier erhaltet ihr einen seriös gezüchteten Staffordshire Bullterrier

Dann solltet ihr unbedingt einen Hund aus einer seriösen und im VDH anerkannten Zucht nehmen oder euch im Tierschutz umsehen und dort genau beraten lassen. Auf keinen Fall solltet ihr euch auf private Inserate im Internet oder in Zeitschriften einlassen. Hier steckt sehr häufig illegaler Welpenhandel mit Hunden, die unseriös gezüchtet und sehr schlecht gehalten wurden dahinter. Das solltet ihr auf keinen Fall unterstützen, zumal die Hunde häufig leider zu früh von dem Muttertier getrennt werden und daher krank und schlecht sozialisiert und gezüchtet wurden.

In Deutschland sind die Gesellschaft der Bullterrier-Freunde (GBF) und der Deutsche Club für Bullterrier e.V. (DCBT) zuständig für die Zucht. Züchter aus diesen Vereinen sind im VDH anerkannt und unterliegen entsprechenden Kontrollen. Hier solltet ihr nach einem Welpen suchen. Alternativ gibt es auch viele Staffordshire Bullterrier in Not: Wendet euch an offiziell anerkannte Tierheime, die Mitarbeiter können euch genaue Auskunft über ihre Hunde geben.

Verträgt Hitze

Mit hohen Temperaturen kommen die meisten Hunde nicht gut zurecht. Auch Staffordshire Bullterrier solltet ihr bei Temperaturen ab 24 Grad spätestens schonen. Sollte ein Staffi eine sehr kurze Schnauze haben, so verträgt er meist Wärme bzw. Hitze besonders schlecht, da er die Temperaturen mit der verkürzten Schnauze nicht so gut ausgleichen kann und die Atmung verschlechtert ist. 

Verträgt Kälte

Solange sich Staffordshire Bullterrier in der Kälte gut bewegen können, kommen sie mit niedrigeren Temperaturen gut klar. Regen mögen sie zwar nicht so gern, aber Kälte ist nur dann ein Problem, wenn sich der Staffie nicht durch Bewegung warm halten kann. 

Bei einem Staffordshire Bullterrier mit verkürzter Schnauze kann es bei starker Kälter zu Atemproblemen kommen. Dies ist jedoch sehr selten der Fall. 

Pflege

Die Pflege eines Staffis ist aufgrund des kurzen glatten Haarkleids sehr einfach. Sie müssen nur wöchentlich gebürstet werden. 

Regelmäßige Pflege-Rituale:

  • Pfoten- und Krallenpflege
    Es ist sinnvoll, die Pfoten auf kleine Wunden oder Risse regelmäßig zu kontrollieren. Die Krallen sollten regelmäßig gekürzt werden. Sie sollten nicht zu lang werden, da dies schmerzhaft für den Hund sein kann. 

    Lese-Tipp: Pfotenpflege beim Hund

  • Ohrenpflege
    Die Ohren sollten bei jedem Hund regelmäßig auf Schmutz, Entzündungen und Fremdkörper untersucht werden. Die Ohren der Staffis sind zwar nicht so anfällig wie lange Hängeohren, aber eine regelmäßige und sanfte Reinigung kann Entzündungen vorbeugen.

    Lese-Tipp: Ohrenpflege beim Hund

  • Augenpflege
    Die Augen solltet ihr ebenfalls regelmäßig auf Entzündungen oder Ausfluss und Veränderungen ansehen. Schlaf könnt ihr am besten mit einem feuchten Tuch auswischen. Wenn die Augen entzündet sind oder Ausfluss haben, solltet ihr euren Tierarzt aufsuchen. Es kann sich auch um den Beginn einer Augenerkrankung handeln. 

  • Zecken- und Flohprophylaxe
    Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen und sind in Deutschland bei milden Wintern fast das ganze Jahr aktiv. Ein Zeckenschutz ist daher sinnvoll: Zeckenschutz: So schützt du deinen Hund vor Zecken. Auch Flöhe können sehr lästig werden. Deshalb solltet ihr hier vorbeugen. 

Baden

Staffordshire Bullterrier müssen nicht regelmäßig gebadet. Sobald ihr Haarkleid jedoch für euch übel riecht, weil sie sich beispielsweise in Aas oder Kot gewälzt haben, ist ein Bad fällig. Achtet bei der Wahl des Shampoos auf ein gutes Hundeshampoo mit natürlichen Zutaten. Hundeshampoos haben einen anderen pH-Wert als unsere Shampoos und sollten rückfettend für die Haut sein. Natürliche Inhaltsstoffe sind sinnvoll, da eurer Hund sich durch Lecken selbst putzt und mit dem Shampoo in Berührung kommt. 

Kämmen & Bürsten

Das kurze und glatte Haar des Staffordshire Bullterrier sollte am besten einmal wöchentlich mit einem Fellpflegehandschuh oder mit einem Rosshaar-Handschuh gebürstet werden. Auf diese Weise wird totes Haar entfernt und die Haut etwas besser durchblutet. Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst kann es sinnvoll sein, dies auch mehrmals die Woche durchzuführen. 

Haaren

Staffordshire Bullterrier unterliegen dem saisonalen Fellwechsel und haaren im Frühjahr und Herbst etwas mehr, aber den Rest des Jahres relativ moderat. 

Schneiden & Trimmen

Das kurze glatte Fell der Staffordshire Bullterrier muss weder geschnitten noch getrimmt werden. 

Für Allergiker geeignet

Staffordshire Bullterrier gehören nicht zu den Hunderassen, die bei Menschen weniger Allergien auslösen können (hypoallergene Hunderassen). Sie unterliegen dem saisonalen Fellwechsel und haaren im Frühjahr und Herbst teilweise stark. Es gibt auch keine Hunderassen, die generell beim Menschen keine Allergie auslösen. 

Wenn ihr euch trotz Hundeallergie einen Hund anschaffen möchtet, haben wir hier Tipps zum Zusammenleben und welche Hunderassen möglicherweise auch bei einer Allergie besser vertragen werden: Hunde für Allergiker: Leben mit Hund trotz Allergie.

Sabbern

Ob Staffordshire Bullterrier sabbern,  hängt davon ab wie kurz ihre Schnauze ist. Ist diese relativ kurz geraten, können sie zum Sabbern neigen, ist die Schnauze länger, ist das nicht der Fall. 

Gesundheit & Pflege auf einen Blick

Gesundheit
Robustheit
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte
Krankheiten
Allergiker geeignet
Pflege
Baden
Bürsten
Haaren
Schneiden
Sabbern

Ernährung

Fleischlastige, natürliche Ernährung - auf die schlanke Linie achten

Staffordshire Bullterrier sind ausgesprochen verfressen und gar nicht wählerisch was ihr Futter anbelangt. Die aktiven Muskelpakete sollten am besten eiweißreiches und natürliches Futter erhalten. BARF ist für sie eine gute Alternative. 

Ihr solltet unbedingt auf ihre Linie achten, denn Übergewicht bekommt ihren Gelenken gar nicht. 

Verfressenheit

Staffordshire Bullterrier sind verfressene kleine Staubsauger, die auch gern draußen Fressbares aufnehmen. Da solltet ihr immer ein Auge drauf haben und auch im Haus nichts Essbares herumliegen lassen. Denn das könnte für euren Hund entweder giftig sein oder schwer bekömmlich. 

Aussehen

Kleines, kurzhaariges und kompaktes Kraftpaket mit breitem Kopf

Staffordshire Bullterrier sind ausgesprochen kompakte, mittelgroße Hunde, die sehr muskulös und leicht untersetzt aussehen. Ihr Brustkorb ist ausgeprägt und stark, der Rücken ist eher kurz. Das kurze Haarkleid kann in vielen Farben und auch mit weiß oder gestromt vorkommen.

Mit 35-41 cm Höhe und 11-17 kg Gewicht gehören sie zu den sehr kräftigen mittelgroßen Hunden, deren Kraft nicht unterschätzt werden sollte. 

Der Kopf ist relativ groß und kurz mit einem deutlichen Stopp und einem starke Kiefer, der ausgeprägte Wangenmuskeln hat. Die Ohren stehen halb (Halbstehohr) oder sind leicht nach innen gefaltet, so dass der obere Rand nach vornüber gebogen ist und die innere Ohrmuschel teilweise sichtbar ist (Rosenohr). Die Rute ist nur von mittlerer Länge und läuft spitz zu. Sie wird tief getragen und soll nicht stark gebogen sein. 

Die Beine stehen weiter auseinander und sind stark bemuskelt. 

Augenfarbe

Die Augen sollen dunkel sein, dürfen sich aber der Haarfarbe etwas anpassen. Die Lidränder sollen dunkel sein.

Fell

Das Haarkleid der Staffordshire Bullterrier ist glatt und dabei kurz und dicht. 

Farbe

Das Haarkleid der Staffordshire Bullterrier kann in den folgenden Farben vorkommen:

  • Weiß
  • Falbfarben
  • Falbfarben mit weiß
  • Rotbraun
  • Rotbraun mit weiß
  • Schwarz
  • Schwarz mit weiß
  • Blau
  • Blau mit weiß
  • Gestromt in jeder Schattierung
  • Gestromt mit weiß

Ausgesprochen unerwünscht sind die folgenden Farben:

  • Leberfarben
  • Schwarz mit Loh (Black-and-tan)

Geschichte und Herkunft

Geschichte vom Dachse-Ziehen, Rattentöten und Hundekämpfen

FCI Norm

Nummer: 76

Herkunft

Großbritannien

Geschichte

Der Staffordshire Bullterrier teilt sich die Geschichte seiner Urahnen mit den anderen heutigen Bull Terrier-Rassen wie American Staffordshire Terrier, Bullterrier und auch American Pit Bullterrier. Ihr Vorfahre ist die Bulldogge, die für die Bull-Baitings gezüchtet wurde.

Zu den Vorfahren des Staffordshire Bullterriers gehören zwei Hunderassen, die aus England stammen: Die alten und noch wesentlich sportlicheren englischen Bulldoggen und die Terrier.

Vom Bull-Baiting zu Hundekämpfen und Bull and Terriern

Seitdem 13. Jahrhundert war das sogenannte "Bull-Baiting" eine populäre Volksbelustigung in England. Es war fast ein Nachfolger der römischen Gladiatoren-Kämpfe, nur dass Tiere gegeneinander kämpften. Beim "Bull-Baiting", kämpften die sportlicheren Vorfahren der "Old English Bulldogs" gegen angepflockte Bullen. Sie packten die Schnauze der Bullen und sollten sich so lange wie möglich festbeißen. Eine grausame Vorstellung.

Als 1835 die blutigen Tierkämpfe in England verboten wurden, waren die Bulldoggen arbeitslos geworden. Um sie wendiger und schneller werden zu lassen, wurden Terrier mit diesen Bulldogen zu den Bull and Terrier gekreuzt.  Mit ihnen konnten für die Wettenden spannende und illegale Wettkämpfe in der Pit heimlich stattfinden. Hier wurden entweder Hunde gegeneinander oder aber im Kampf gegen Ratten und Dachse eingesetzt.

Dachse-Ziehen, Rattentöten und Hundekämpfe

Bull and Terrier hatten damals noch kein einheitliches Aussehen und sie wurden ausschließlich nach Mut und Kampfeslust selektiert. Die größeren Exemplare wurden zum Dachse-Ziehen (badger-baiting) verwendet, bei dem ein Dachs in eine Holzröhre gesperrt wurde und der Hund sich in den Dachs verbeißen sollte. Es ging in den Wetten darum, welcher Hund es schaffte, den Dachs in der kürzesten Zeit aus der Röhre herauszuziehen. Der Hund musste sich innerhalb einer Minute so fest in den Dachs verbeißen, dass Dachs und Hunde ineinander verbissen aus der Röhre gezogen werden konnten. Die zweite beliebte Variante war das Rattentöten (rat-killing), für das vermutlich kleinere und mehr terrierartige Hunde eingesetzt wurden. Das Töten von rund 15 Ratten pro Minute galt als gut. Ein Rekord waren 60 Ratten in unter 3 Minuten. Man vermutet, dass die Rattenkämpfer mehr Terrierblut und vielleicht sogar Whippets im Blut hatten, da beide Rassen in den Arbeiterklassen beliebt waren.

Weiße Bullterrier wurden in England von dem Tierhändler und Züchter James Hinks um 1850 gezüchtet. Sie besaßen noch nicht das für die heutigen Bull Terrier typische "Down Face". Aber es gab parallel auch Bull Terrier in allen Farben bei den englischen Arbeitern. Seit 1810 gab es Hunde, die den heutigen Staffordshire Terrier bereits ähnlich sahen. Unterschiedliche Terrier wurden mit altenglischen Bulldoggen gekreuzt. Eine Vermutung ist, dass bei den Staffordshire Bullterriern auch Foxterrier eingekreuzt worden sein könnten, aber Zuchtbücher gab es zu jenen Zeiten nicht.

Bereits 1820 wurde das äußere Erscheinungsbild der Vorgänger der Staffordshire Bullterrier einheitlicher. Es gibt mehrere Theorien zu ihrer Entstehung. Es gilt als unwahrscheinlicher, dass der Staffordshire Bullterrier der direkte Nachfahre des Old English Bulldogs ist. Wahrscheinlicher ist er die Kreuzung aus Old English Bulldogs mit einem oder mehreren Terrier-Schlägen. 

Entstehung der Rasse in der Grafschaft Staffordshire

In jedem Fall wurden die meisten Hunde in der Grafschaft Staffordshire, dem damaligen Industriezentrum zwischen Birmingham und Manchester, nordwestlich von London gezüchtet. Es waren harte Zeiten für die Stahl- und Bergarbeiter und die Armut war sehr groß. Die Hundekämpfe boten die Möglichkeit, den Hungerlohn etwas aufzubessern.

Zwei Züchter beeinflussen den Staffordshire Bullterrier

Mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der stärkeren Verfolgung illegaler Hundekämpfe, versuchten Liebhaber der Rasse, den Staffordshire Bullterrier als Ausstellungshund zu züchten. Der Züchter Joseph (Joe) Dunn  setzte sich bereits in den 1930er Jahren dafür ein, den Staffordshire Bullterrier beim britischen Kennel Club anerkennen zu lassen. Er war gegen Kampfhundesport und setzte sich für den Tierschutz mit der Royal Society fort he Prevention of Cruelty to Animals ein. Andere fürchteten mit der Showzucht den Verlust der Leistung der Hunde.

Einer der berühmtesten Kampfhundezüchter der Grafschaft war Joe Mallen, ein Schmied, der 1921 Wirt des Lokals "Old Cross Guns" wurde. Parallel züchtete Mallen sehr erfolgreich bekannte kämpfende Staffordshire Bullterrier wie "Gentlemen Jim", "The Great Bomber" oder "Cross guns Johnson". In eben diesem Lokal sollen sich die Züchter von Staffordshire Bullterriern auch auf Veranlassung von Joe Dunn getroffen haben, um den ersten Club zu gründen "The Staffordshire Bullterrier Club". Parallel gab es bereits im  britischen The Kennel Club den "The Bull Terrier Club". Sie erarbeiteten den ersten Rassestandard anhand eines Staffordshire Bullterrier Rüdens namens "Jim the Dandy".

Unterschied Staffordshire Bullterrier und American Staffordshire Terrier

Der englische Staffordshire Bullterrier wurde im Gegensatz zum American Staffordshire Terrier nicht mehr nach Leistung, sondern nach Ausstellungskriterien selektiert. Die Beine der Rasse wurden kürzer, was aus gesundheitlicher Sicht nicht immer gut gewesen ist. Amerikanische Züchter dagegen hatten sehr lange Leistungskriterien und züchteten damit sportlichere und gesündere, allerdings auch größere und kräftigere Hunde.

Im Gegensatz zu den American Staffordshire Terriern sind  Staffordshire Bullterrier um 6-16 kg leichter und ca. 6-9 cm kleiner. Außerdem wurden den englischen Staffordshire Bullterriern nach Standard die Ohren nicht kupiert, während dies in Amerika noch heute erlaubt ist. 

In Deutschland sind die Gesellschaft der Bullterrier-Freunde (GBF) und der Deutsche Club für Bullterrier e.V. (DCBT) zuständig für die Zucht.

Maskottchen des Regiments in Staffordshire

Seit 1882 hat das Regiment von Staffordshire einen Staffordshire Bullterrier als Maskottchen. Seit dem zweiten Weltkrieg werden sie "Watchman" getauft. 

Meilensteine in der Zucht der Staffordshire Bullterrier

  • 1935 erste Registrierung des Staffordshire Bullterriers im The Kennel Club
  • 1937 Gründung der "Southern Counties Staffordshire Bull Terrier Society".
  • 1939 offizielle Anerkennung der Rasse im britischen The Kennel Club (TKC)
  • 1969 Anerkennung im American Kennel Club, Umbenennung des amerikanischen Staffordshire Terriers in American Staffordshire Terrier als Abgrenzung zum Staffordshire Bullterrier.
  • 1969 erster Staffordshire Terrier Wurf im Zuchtbuch des Deutschen Clubs für Bull Terrier (DCBT), der damals für Bull Terrier-Rassen zuständig war.

Staffordshire Bullterrier im Überblick

Verantwortungsbewusste, sportliche Halter für loyales, selbstbewusstes Kraftpaket

Staffordshire Bullterrier aus einer einer seriösen Zucht und Haltung sind sie sehr liebevolle und loyale Begleiter, die ausgesprochen geduldige und freundliche Familienhunde sein können. Aufgrund ihres Selbstbewusstseins, ihrer Wachsamkeit und ihres gelegentlichen Dickkopfes und Eigenwilligkeit benötigen die sportlichen Hunde erfahrene Halter. Die sehr anhänglichen und verschmusten Staffis sind intelligent und bewegen sich gern. Eine artgerechte Auslastung ist wichtig für ein harmonisches Zusammenleben. 

 

Auflagen

 

Auflagen als "gefährlicher Listenhund" in vielen Ländern

Keine Hunderasse ist per Geburt gefährlich, sondern sie werden durch eine falsche Sozialisierung bei Züchtern und Haltern und im schlimmsten Fall sogar durch eine Haltung, die absichtlich Aggressionen hervorruft, gefährlich. Doch dies spielt bei den Hundegesetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz leider selten eine Rolle. 

Die Staffordshire Bullterrier gehört zu den Hunderassen, die oft auf den Listen gefährlicher Hunderassen stehen. Für eine Einreise in andere Länder oder auch nur Bundesländer oder Kantone solltet ihr euch immer aktuell genau informieren. 

Derzeit (September 2021) bestehen für Staffordshire Bullterrier die folgenden Gesetze und Auflagen, bitte schaut aber jeweils aktuell in die bestehenden Gesetze eures Bundeslandes oder Kantons, da sich die Gesetze ändern können: 

Einfuhrverbot

Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts 2004 dürfen Staffordshire Bullterrier und ihre Kreuzungen nicht aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt werden. 

In Deutschland gibt es fünf "Wunsch-Bundesländer" für Staffordshire Bullterrier

In Deutschland stehen Staffordshire Bullterrier in den folgenden 10 Bundesländern auf den Listen der gefährlichen Hunden der Klasse 1:

  • Bayern
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen-Anhalt (Zuchtverbot seit 01.03.2016)

Hier gelten entsprechend strenge Auflagen für die Haltung von Staffordshire Bullterriern, die jedoch in jedem Bundesland unterschiedlich sein können. Häufig geht mit dieser Einstufung als gefährlicher Hund auch ein Zuchtverbot einher. 

Lediglich in einem Bundesland gelten Staffordshire Bullterrier als gefährliche Hunde der Liste 2, bei denen eine Gefährlichkeit dann vorliegt, wenn "Anhaltspunkte auf Aggressivität oder Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren hinweisen":

  • Baden Württemberg 

Fünf Bundesländer, die Gefährlichkeit bei Hunden nicht aufgrund der Rasse annehmen

In den folgenden drei Bundesländern bestehen keine Rasselisten. Das Halten von gefährlichen Hunden ist nicht rassespezifisch geregelt, sondern tritt in Kraft, wenn ein Hund durch Aggression auffällig geworden ist. Dann ist für das Halten dieser Hunde eine Sachkundeprüfung notwendig und der Halter wird auf Zuverlässigkeit und persönliche Eignung kontrolliert. Allerdings besteht nach Bundesrecht auch hier ein Einfuhrverbot von Staffordshire Bullterriern:  

  • Berlin
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Österreich: 3 von 9 Bundeländern haben Rasselisten 

In Österreich haben drei Bundesländer Auflagen für die Haltung von Staffordshire Bullterriern:

  • Niederösterreich (Es besteht ein Sachkundenachweis, die Haltung muss angezeigt werden, Maulkorb- und Leinenzwang an öffentlichen Orten)
  • Vorarlberg (Die Haltung muss angezeigt werden und ist bewilligungspflichtig. Maulkorb- und Leinzwang.)
  • Wien (Hundeführerscheinpflicht, Maulkorb- und Leinezwang an öffentlichen Orten außer eingezäunten Auslaufzonen). 

Schweiz - in 2 Kantonen gibt es keine Auflagen, 2 verbieten die Haltung, andere fordern Bewilligung

Der Erwerb, die Haltung, Einfuhr und Zucht von Staffordshire Bullterriern ist in den folgenden Kantonen ohne die Möglichkeit auf eine Bewilligung verboten:

  • Wallis (VS)
  • Zürich (ZH)

In den folgenden Schweizer Kantonen ist eine Kantonale Bewilligung notwendig, wobei die Bedingungen für diese Bewilligung von Kanton zu Kanton variieren kann:

  • Aargau (AG)
  • Basel-Landschaft (BL)
  • Basel-Stadt (BS)
  • Freiburg (FR)
  • Glarus (GL)
  • Schaffhausen (SH)
  • Solothurn (SO)
  • Thurgau (TG)
  • Tessin (TI) 

In den folgenden Schweizer Kantonen unterliegt die Haltung von Staffordshire Bullterriern keinen Auflagen. Der Sachkundenachweis ist für alle Hundehalter erforderlich:

  • Genf (GE)
  • Waadt (VD)

Niederlande - keine rassespezifischen Verbote seit 2009

2009 haben die Niederlande das 1993 erlassene Gesetz für aggressive Tiere (RAD) aufgehoben, nach dem Staffordshire Bullterrier und ihre Kreuzungen verboten wurden. Stattdessen wurde ein Gesetz erlassen, nach dem alle Hunde, die aggressives Verhalten zeigen, einen Verhaltens-Test und sofern nötig, ein Verhaltens-Training absolvieren müssen. Hunde, die diese nicht bestehen, können per Gesetz getötet werden. 

Italien ist seit 2009 das Traumland für Staffordshire Bullterrier

In Italien wurde die Listen für gefährliche Hunderassen 2009 abgeschafft. Man geht davon aus, dass diese Gesetze nicht zu weniger Beißunfällen geführt haben und dass eine Gefährlichkeit nicht rassespezifisch ist. Es besteht ein Register von Hunden, die durch Aggressionen aufgefallen sind, für die strenge Auflagen bestehen. 

 

Dänemark: strenges Gesetz

In Dänemark ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von 13 Hunderassen verboten. Zu diesen zählt der Staffordshire Bullterrier zwar glücklicher Weise nicht, aber da er einigen Listenhunden zum verwechseln ähnlich sehen kann, müsst ihr Dokumente für den Rassenachweis mit euch führen.  

 

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