Drei kräftige American Bulldogs

American Bulldog

Selbstbewusster und gesunder Allrounder, Bodyguard und Begleiter

Der American Bulldog ist ein vielseitig einsetzbarer, starker und sportlicher Hund, der das Selbstbewusstsein und den Eigensinn der alten Englischen Bulldoggen besitzt. Er ist für das Leben auf dem Land wie gemacht und liebt seine Familie über alles. Aufgrund seines Schutztriebs und der nicht immer guten Verträglichkeit mit anderen Hunden benötigt er erfahrene und konsequente Halter. Kriminelle und unseriöse Halter und Vermehrer brachten die Rasse in Verruf. Sie steht in einigen Ländern auf der Liste der gefährlichen Hunde. Deshalb ist es besonders wichtig, auf seriöse Züchter zu achten. Die robusten und pflegeleichten Hunde sind meist sehr gesund und lieben ihre Familie über alles.

Top Facts

  • Starker Hund mit Wachtrieb = konsequentes Training, kein Anfängerhund
  • Jagdtrieb kann vorhanden sein = gutes Gehorsamstraining notwendig
  • Frühe Sozialisierung und gute Erziehung entscheiden über Hundeverträglichkeit
  • Bewegungsfreudig = Zeit für genügend Auslastung
  • Intelligenter Hund, der eigenständige Entscheidungen trifft = geistige Auslastung notwendig
  • Loyal, anhänglich und freundlich zu seinen Menschen

Steckbrief American Bulldog

Größe
50,0 - 68,0 cm
Gewicht
30,0 - 55,0 kg
Lebenserwartung
10 - 12 Jahre
Verwendung
Begleit-, Wach-, Jagd- und Familienhund
Herkunft
USA
Fell
Kurzes Haarkleid in vielen Farben
Wesen
Ausgeglichen, loyal, wachsam, selbstbewusst

Charakter

Selbstbewusster, loyaler und sensibler Dickschädel mit Schutz- und Jagdtrieb

Vielseitiger Arbeitshund und All-Rounder auf amerikanischen Farmen

American Bulldogs wurden und werden auch heute noch auf amerikanischen Farmen für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt. Es ist ihre Aufgabe, die Farmen zu bewachen und als Teil der Farmerfamilie ein guter Begleiter und Familienhund zu sein. Früher wurden die American Bulldogs verstärkt zum Treiben von Vieh oder zum Bändigen von halbverwildertem Vieh eingesetzt. Doch vereinzelt wurden und werden sie auch heute noch für die Jagd eingesetzt. 

Jagd- und Hütetrieb bei Standard-Typ vorhanden

Nicht jede American Bulldog muss einen Jagdtrieb besitzen, aber insbesondere der Standard-Type wurde schon seit Beginn der Zucht sportlicher gezüchtet, damit er auch zur Jagd eingesetzt werden kann. Die American Bulldogs werden auch heute noch zur Jagd in den USA auf Waschbären, Eichhörnchen oder Wildschweine und Bären eingesetzt. Dabei sollen und müssen sie mutig eigene Entscheidungen treffen und dürfen nicht zimperlich sein. Deshalb kann je nach Zucht und Vorfahren durchaus ein Jagd- oder Hütetrieb bei American Bulldogs aufkommen. Selbstbewusst, mutig und durchsetzungsstark kann der American Bulldog daher das Vieh verfolgen. Ihr solltet sie gerade in der Natur oder auch in der Nähe von Pferde-, Rinder- oder Schafweiden gut kontrollieren können. Ein Anti-Jagdtraining oder mindestens eine sehr gute Impulskontrolle, Abbruchsignale und der Rückruf sollten sehr gut trainiert werden. 

 

Sozialisierung ist alles? American Bulldogs und andere Hunde

Viele Faktoren entscheiden darüber, ob ein Hund sich gut mit anderen Hunden versteht. Bei dem American Bulldog ist es ganz sicherlich von der Zucht und der Selektion ihrer Ahnen abhängig, ob sie sich gut mit anderen Hunden verstehen. Unseriöse Zuchten auf Aggression gegenüber Hunden, da sie für Hundekämpfe missbraucht werden, bringen streitbarere Hunde hervor.

Eine seriöse Zucht, die Wert auf eine frühe Sozialisierung mit anderen Hunderassen legen, ist deshalb eine wichtige Voraussetzung. Ein weiteres Kriterium ist eine Erziehung, die ein grobes und zu übermütig-dominantes Spiel mit anderen Hunden unterbricht. Gegenüber anderen Hunden können American Bulldogs dominant und streitbar sein, insbesondere wenn es sich um gleichgeschlechtliche Hunde handelt. Sie sind zwar keine aggressiven Raufbolde, aber es kann zu Problemen mit anderen Hunden kommen. Deshalb müsst ihr in der Lage sein, euren American Bulldog gut einschätzen und kontrollieren zu können.

Sportlicher Hund, der geistig und körperlich ausgelastet werden muss

Im Gegensatz zu den Englischen Bulldoggen haben American Bulldogs sehr viel Power und sind kraftvoll, ohne dabei plump zu sein. Sie sind trotz ihrer Stärke schnell und ausdauernd. Sie möchten körperlich und auch geistig ausgelastet werden und brauchen sportliche Besitzer. Lange Wanderungen, Joggen, Radfahren können schöne Beschäftigungen für ausgewachsene und gesunde American Bulldogs sein. Für Zughundesport oder auch Nasenarbeit lassen sie sich ebenfalls begeistern. 

Starker Hund mit ausgeprägtem Wachtrieb: konsequentes Gehorsamstraining & Sozialisierung

American Bulldogs sind sehr starke und selbstbewusste Hunde, die über einen ausgeprägten Wach- und Schutzinstinkt verfügen. Deshalb ist eine frühe und sehr gute Sozialisierung mit Menschen, Hunden und Umweltreizen bereits beim Züchter so wichtig. Der Züchter sollte seine Hunde in der Familie halten und auf positive und familiennahe Charaktereigenschaften auswählen. Denn American Bulldogs sind sehr territorial und beschützen Haus und Hof gegen Fremde.  Hier sind eine sehr gute Prägung und eine konsequente Erziehung der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben. 

Sensibler Dickschädel mit eigenem Willen

Bulldoggen sind für ihre Sturheit und für ihren Eigensinn bekannt. Dabei sind sie es einfach gewohnt, auch selbstbewusst und eigenständig Entscheidungen zu treffen. Sie können sehr albern und auch lustig sein, wenn sie sich gerade Unsinn in den Kopf gesetzt haben. Und das kommt nicht selten vor, zumal American Bulldogs erst sehr spät erwachsen werden. Sie spielen für ihr Leben gern, doch hier solltet ihr Grenzen setzen und Abbruchsignale üben, denn sonst kann es zu körperbetont und ruppig zugehen. Auch wenn der American Bulldog so verfressen wie der Labrador ist, so werdet ihr einen vergleichbaren „Will to please“ bei ihm nicht finden. Doch er lässt sich gut erziehen, sofern ihr sehr konsequent seid. Konsequenz sollte nicht mit Härte verwechselt werden, es geht darum, sehr eindeutig zu sein und „Ja heißt Ja“ und „Nein heißt Nein“. Auch wenn es immer wieder geübt werden muss. Denn die Dickschädel sind sehr sensibel und eine „harte“ Erziehung ist absolut kontraproduktiv.

Fressmaschine mit Erfindungsreichtum

American Bulldoggen sind ausgesprochen verfressen und sehr erfinderisch, wenn es darum geht, sich etwas Fressbares zu besorgen. Da wird gern mal der Tisch abgeräumt oder der Mülleimer ausgeplündert. Essbares sollte daher immer für den Hund nicht zugänglich sein. Dafür arbeiten American Bulldogs gut für Leckerlis.

Loyaler Begleit- und Familienhund mit Humor und Eigensinn

American Bulldogs haben eine hohe Reizschwelle und sind in der Regel schwer aus der Ruhe zu bringen. Insbesondere Kindern der eigenen Familie gegenüber zeigen sie sich sehr geduldig und freundlich. Voraussetzung sind immer eine seriöse Zucht, die von Beginn an auf Familienanschluss Wert legt und eine gute Sozialisierung und Erziehung des Hundes. Aufgrund der Größe der Hunde sollten Kinder besser schon etwas größer sein und natürlich grundsätzlich nicht mit dem Hund allein gelassen werden. Charmant, albern, lustig, Clown, bringt einen zum Lachen Verkuschelt, sensibel, lassen sich gut erziehen, sofern du konsequent bist.

Intelligenz

American Bulldogs sind intelligent und können schnell lernen. Allerdings lernen sie auch schnell, wie sie selbständig ihren Kopf durchsetzen können. Und American Bulldogs können manchmal etwas eigensinnig sein. 

Aufmerksamkeit

American Bulldogs können sehr aufmerksam sein, wenn ihnen die gestellte Aufgabe liegt. 

Energie

American Bulldogs sind sehr sportlich und beweglich. Sie sind es gewohnt, ausdauernd lange Strecken zurück zu legen. Deshalb sind sie eigentlich mehr für das Land gemacht und freuen sich über sportliche Halter, die mit ihnen Joggen gehen oder Radfahren. Für einen ausgeglichenen American Bulldog ist es wichtig, dass er körperlich ausgelastet wird.

Das bedeutet natürlich nicht, dass er nicht auch gern mal als Couch-Potatoe mit euch an einem regnerischen Tag faulenzt oder nicht auch Ruhe benötigt. Doch die verfressenen und muskulösen Kraftpakete sind temperamentvoll und brauchen Bewegung. 

Zeitaufwand

Da American Bulldogs erst mit 2-3 Jahren erwachsen werden, benötigen sie eine lange Ausbildungszeit. Aufgrund ihres ausgeprägten Schutz- und oft auch Jagdtriebes ist ein konsequentes und andauerndes Training der Hunde notwendig. Nicht zuletzt auch der hohe Bewegungsdrang und die geistige Auslastung brauchen täglich Zeit. Der American Bulldog ist gern bei seiner Familie und genießt die Zeit mit seinen Menschen. 

Training

Der American Bulldog ist - sofern er ausgewachsen und die Gelenke gesund sind - geeignet für:

  • Begleiter beim Joggen 
  • Begleiter beim Radfahren 
  • Obedience, Unterordnung
  • Fährtenarbeit
  • Rettungshund
  • Man-Trailing
  • Therapiehunde
  • Zughundesport
  • Gebrauchshundesport

Je nach Zucht-Typ und Individuum kann ein Anti-Jagdtraining sinnvoll sein, da der Jagdtrieb ausgeprägt sein kann.

Die Leinenführigkeit ist bei American Bulldogs kein Selbstgänger, denn sie verwechseln das an der Leine gehen auch gern mal mit Zughundesport. 

Wohnungstauglichkeit

Die großen, bewegungsfreudigen und selbstbewussten American Bulldogs sind für das Leben auf amerikanischen Farmen gemacht. Hier bewachen sie gern Haus und Hof und haben eine Aufgabe und viel Auslauf.

Sicherlich kann der American Bulldog bei artgerechter Auslastung auch in einer Wohnung gehalten werden, aber für ein Leben in der Stadt ist er nicht sonderlich geeignet. 

Eine Wohnung sollte für den schweren Hund ebenerdig liegen oder mit dem Fahrstuhl erreichbar sein. Tägliches Treppensteigen ist für die Gelenke nicht gut und den schweren Hund möchtest du sicherlich nicht die Treppen tragen, bis er ausgewachsen ist oder wenn er mal krank oder alt ist.

Für die Haltung in der Wohnung sollte immer eine schriftliche Genehmigung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft vorliegen. 

Treue & Ergebenheit

American Bulldogs sind gegenüber ihren Menschen ausgesprochen loyal und freundlich. Sie brauchen ihre Menschen und den täglichen Familienanschluss und ihre Kuscheleinheiten. 

Jagdtrieb

American Bulldogs können je nach Zuchtlinie einen ausgeprägten Jagdtrieb besitzen. Insbesondere die Standard-Typen wurden und werden nicht nur zum Viehtreiben, sondern auch zur Jagd eingesetzt. Deshalb kann bei ihnen der Jagdtrieb entweder sehr ausgeprägt oder auch fast gar nicht vorhanden sein. Hier kann ein Anti-Jagdtraining nötig werden und auch der Rückruf sollte gut funktionieren, damit er nicht die Kühe, Schafe oder Pferde auf der Weide beginnt zusammen zu treiben. 

Alleinsein

American Bulldogs sind sehr menschenbezogen und würden am liebsten den ganzen Tag mit ihren Menschen verbringen. Welcher Hund möchte das nicht? Das Alleinsein muss mit ihnen von Welpe an behutsam geübt werden, dann klappt es auch später. Es ist aber bei American Bulldogs nicht selbstverständlich. 

Kein Hund sollte länger als vier Stunden am Stück allein bleiben. 

Bellen

Obgleich American Bulldogs sehr gute Wachhunde sind, so neigen sie nicht zum Bellen. 

Wachsamkeit

American Bulldogs sind sehr wachsam und haben ein ausgeprägtes Territorial-Verhalten. Sie sind exzellente Wächter, die Haus und Hof sehr erfolgreich bewachen. Dabei werden sie selten laut. 

Beschützer

American Bulldogs haben einen beeindruckend starken Körper und eignen sich sehr gut als Wachhunde. Dies ist und war auf den amerikanischen Farmen auch eine ihrer wichtigsten Aufgaben. 

Verträglich mit Hunden

American Bulldogs sind nicht immer sehr verträglich mit anderen Hunden oder Hunderassen. Hier zählt eine sehr frühe Sozialisierung und Gewöhnung von Welpe auf an andere Hunde. Dann können American Bulldogs mit ihnen bekannten Hunden sehr gut verträglich sein. 

Bei Provokationen von anderen Hunden kann der American Bulldog sehr dominant und stark reagieren. Insbesondere bei gleichgeschlechtlichen Hunden kann der American Bulldog sehr dominant auftreten, was anstrengend werden kann. Hier hilft nur eine sehr gute Erziehung. 

American Bulldogs spielen wie die meisten Bullies sehr körperbetont und ruppig. Das muss noch nicht einmal böse gemeint sein, kann aber schnell zu Blessuren und Missverständnissen führen. Sie sind selten höfliche Mitspieler. 

Verträglich mit Tieren

Ob sich der American Bulldog mit anderen Tieren im Haushalt verträgt ist immer Frage einer frühen Sozialisierung und Gewöhnung an andere Tiere. Manche leben wunderbar mit Katzen in einem Haushalt, andere sehen sie als Beute an. Dies ist auch abhängig von dem Jagdtrieb und damit von dem Zuchttyp des American Bulldogs. 

Kinderfreundlich

American Bulldogs aus einer seriösen und familiären Zucht sind sehr geduldig und tolerant mit den Kindern ihres Haushalts. Allerdings sollten Kinder am besten etwas älter sein, damit sie von dem großen Hund nicht umgerannt werden.

Kinder sollten grundsätzlich nicht mit Hunden allein gelassen werden. 

Verträglich mit Fremden

American Bulldogs haben ein ausgeprägtes Territorial-Verhalten und sind ausgesprochen gute Wächter. Haus und Hof werden von ihnen sehr erfolgreich bewacht und Fremden gegenüber sind sie folglich sehr distanziert bis misstrauisch gegenüber.

Sobald ihre Menschen die Fremden aber als Freunde begrüßen, sollten sie freundlich und neutral reagieren. 

Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick

Charakter
Intelligenz
Aufmerksamkeit
Energie
Training
Loyalität
Bellen
Wachsamkeit
Geeignet für
Wohnung
Jagd
Alleinsein
Beschützer
Anfänger
Verträglich mit ...
Hunden
anderen Tieren
Kindern
Fremden

Gesundheit und Pflege

Robuste und gesunde Hunderasse, sofern aus seriöser Zucht

American Bulldogs sind eine noch relativ gesunde Hunderasse, wurden sie doch sehr lange Zeit auf ihre Fähigkeiten und Gesundheit und weniger auf Aussehen gezüchtet. 

Je nach Zuchtlinie kann jedoch auch Inzucht vorliegen. Manche Linien sind ausgesprochen gesund, andere können insbesondere ähnlich den Bulldoggen Gelenkprobleme aufweisen. 

Für die meisten Krankheiten gibt es entweder Gen-Tests oder Gesundheitsuntersuchungen, auf die ihr die Züchter ansprechen solltet. Ein seriöser Züchter lässt diese Gen-Tests und Gesundheitsuntersuchungen bei den Elterntieren vornehmen und kann euch die Gesundheitszeugnisse zeigen. 

Robustheit

Ein gesunder American Bulldog ist ein ausgesprochen robuster Hund, der sehr sportlich und mutig ist. 

Krankheiten

Die folgenden Krankheiten kommen bei American Bulldogs häufiger als bei anderen Hunderassen vor:

  • Lysosomale Speicherkrankheit: Canine Ceroid-Lipofuszinose (CCL), auch Neuronale Ceroid-Lipofuszinose (NCL) genannt. Eine unheilbare und tödliche Erbkrankheit. 
  • Nemalin Myopathie (NM): Muskuläre Störungen, die genetisch bedingt sind. 
  • Ichthyose: Eine seltene Haut-Erkrankung, bei sich die äußere Hautschicht krankhaft verdickt. Es handelt sich um eine genetisch bedingte Erkrankung. 
  • Magendrehungen

Gelenk- und Skelett-Erkrankungen wie:

Im Alter kommen wie bei vielen anderen Hunderassen auch häufiger Krebserkrankungen vor. 

Beim Kauf auf Gesundheit und seriöse Zucht achten

Beim Kauf eines American Bulldog solltet ihr unbedingt auf eine seriöse Zucht achten und das ist leider gar nicht so leicht. American Bulldogs  sind weder von der FCI noch vom VDH anerkannt und daher unterliegen die Züchter keinen übergreifenden Kontrollen. In den USA wird der American Bulldog über den NKC (National Kennel Club) gezüchtet, doch auch hier wird die Gesundheit nicht überprüft und Ahnentafeln sagen nichts über die Gesundheit der Hunde aus. Die Einfuhr von American Bulldogs nach Deutschland ist erlaubt, auch wenn der American Bulldog in drei Bundesländern (Stand: Sept. 2021) auf der Liste der gefährlichen Hunde steht. 

Deshalb ist es wichtig, die Züchter nach den oben genannten rassespezifischen Krankheiten und deren Gesundheitsprüfungen der Elterntiere zu befragen. Ohne diese Gesundheits-Checks solltet ihr die Hände davon lassen. 

Leider gab und gibt es immer noch gewissenlose Vermehrer und kriminelle Hundehändler von American Bulldogs. Oft werden die Hunde auch mit anderen Rassen gekreuzt und für Hundekämpfe oder als Schutzhunde scharf gemacht. Deshalb solltet ihr euch einen Züchter sehr genau aussuchen und keine Mitleidskäufe über das Internet oder aus Anzeigen tätigen. Damit unterstützt ihr die Vermehrung von sowohl gesundheitlich als auch charakterlich schwachen Tieren, die keine Chance auf eine gute Sozialisierung oder Auswahl nach positiven charakterlichen Eigenschaften hatten. Schaut darauf, dass ihr die Elterntiere oder mindestens das Muttertier sehen könnt und dass die Haltung der Hunde nicht im Zwinger, sondern in der Familie erfolgt. Eine frühe Sozialisierung auf Menschen und andere Hunde ist wichtig, damit der Welpe einen guten Start in ein ausgeglichenes Leben haben wird.  

Verträgt Hitze

American Bulldogs können Hitze und Wärme nicht gut vertragen, insbesondere der Bully-Typus mit der kürzeren Schnauze ist hitzeempfindlicher. Bei höheren Temperaturen solltet ihr ihnen Ruhe gönnen und erst bei kühleren Temperaturen am Abend aktiver werden. 

Verträgt Kälte

American Bulldogs haben ein kurzes Haarkleid, dass sie nicht gut vor Kälte schützt. Sie können aber Kälte sehr gut vertragen, sofern sie sich bewegen und damit aufwärmen können. Im Auto oder in der Kälte angeleint zu warten ist dagegen keine gute Idee, da der American Bulldog dann frieren wird. Die Bully-Typen können mit Kälte manchmal aufgrund zu kurzer Schnauzen weniger gut umgehen als der Standard-Typ. 

Pflege

American Bulldogs sind sehr pflegeleicht. Ihr Haarkleid benötigt nur wenig Pflege und ansonsten benötigen sie die für alle Hunde wichtigen Pflege-Rituale:

  • Pfotenpflege: Die Pfoten sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gepflegt werden. Zu lange Krallen sollten gekürzt werden. 
  • Augenpflege: Schaut euch die Augen eures Hundes regelmäßig an und reinigt die Augen bei Bedarf mit einem feuchten Tuch. Solltet ihr Veränderungen oder Entzündungen sehen, ist dies ein Fall für den Tierarzt. 
  • Ohrenpflege: Zum Glück sind die Ohren des American Bulldog nicht besonders anfällig für Entzündungen wie lange Hängeohren. Doch ihr solltet sie regelmäßig auf Schmutz und Fremdkörper oder Entzündungen untersuchen. 
  • Schutz vor Zecken und Flöhen: Ihr solltet euren Hund vor Parasiten wie Zecken und Flöhen schützen, da sie nicht nur lästig sein können, sondern auch Krankheiten mit sich bringen können. 
    Lese-Tipp: Zeckenschutz: So schützt du deinen Hund vor Zecken

Baden

Kein Hund muss regelmäßig gebadet werden, es sei denn, er hat sich in etwas übel Riechendem gewälzt. Dann ist ein Bad fällig. Am besten verwendet ihr dafür ein natürliches Hundeshampoo, dass für den pH-Wert der Hundehaut gemacht ist und auch rückfettend wirkt. Ein Shampoo für Menschen oder für Babies erfüllt diese Zwecke leider nicht. Natürliche Zutaten sind sinnvoll, da sich euer Hund regelmäßig leckt und mit den Rückständen des Shampoos in Berührung kommen kann. 

Kämmen & Bürsten

Eure American Bulldog wird es genießen, wenn ihr das Fell 1-2 Mal die Woche mit einer weichen Bürste oder mit einem Tierhaarhandschuh (kann aus Rosshaar oder aus Gummi sein) abbürstet und dabei gleich die Haut etwas massiert. Dann ist sie besser durchblutet und abgestorbenes Haar wird schnell entfernt. Dann glänzt das Fell besonders gut. 

Während des Fellwechsels kann es sinnvoll sein, diese Prozedur etwas häufiger stattfinden zu lassen. 

Haaren

American Bulldogs haaren nicht besonders stark. Aber auch sie unterliegen dem saisonalen Fellwechsel, was bedeutet, dass sie im Frühjahr und Herbst schon einmal stärker haaren können. Die kurzen und festen Haare halten sich auch gern in Kleidung und Möbeln fest und bei Hunden mit mehreren Farben sieht man diese Haare dann natürlich auf fast jedem Untergrund. 

Schneiden & Trimmen

Das Haarkleid der American Bulldogs muss weder getrimmt noch gekürzt werden. Es ist sehr pflegeleicht. 

Für Allergiker geeignet

American Bulldogs gehören nicht zu den hypoallergenen Hunderassen, die weniger Allergien bei Menschen auslösen. Sie unterliegen dem Fellwechsel und haaren insbesondere im Frühjahr und Herbst stärker. 

Lese-Tipp zum Thema: Hunde für Allergiker: Leben mit Hund trotz Allergie

 

Sabbern

Es kommt auf die Schnauzenlänge an, ob ein American Bulldog zum Sabbern neigt. Bei dem Bulldog-Typus mit kürzerer Schnauze und größerem Unterbiss kann es zum verstärkten Sabbern kommen, während die Typen mit längerer Schnauze wenig Sabbern können. 

Gesundheit & Pflege auf einen Blick

Gesundheit
Robustheit
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte
Krankheiten
Allergiker geeignet
Pflege
Baden
Bürsten
Haaren
Schneiden
Sabbern

Ernährung

Natürliches Futter - auf Übergewicht und zu schnelles Wachstum achten

Die großen und sehr schweren American Bulldogs wachsen sehr schnell, deshalb müssen sie - ähnlich wie Doggen auch - als Welpen und Junghunde sehr kontrolliert gefüttert werden, damit sie nicht zu schnell wachsen und Gelenkprobleme gefördert werden. 

Die Mahlzeiten sollten am besten auf mehrere 2-3 Mahlzeiten am Tag verteilt werden und davor und danach sollte der Hund ruhen können, damit er keine Magendrehung bekommt. 

Es kann eine Unverträglichkeit von Getreide vorkommen, weshalb es besser ist, auf Getreide zu verzichten. 

Verfressenheit

Alle American Bulldogs sind ausgesprochen verfressen. Sie sind berühmt-berüchtigt für das Leeren von Mülleimern. American Bulldogs sind dafür bekannt, Essen leidenschaftlich gern zu klauen. Komposthaufen, Mülltüten, der Tisch sind für sie kein Problem und ihre Sturheit lässt sie trotz Verbot mehrfach Versuche starten. Wie kleine Staubsauger saugen sie Essbares in sich. Deshalb solltet ihr unbedingt aufpassen, keine Lebensmittel offen herum liegen zu lassen.

Insbesondere während der Wachstumsphase sind American Bulldogs ausgesprochen verfressen. Doch genau in dieser Zeit solltet ihr aufpassen, dass sie nicht zu schnell wachsen.

Viele von ihnen sind mit Leckerlis bestechlich, was im Training von Vorteil ist. 

American Bulldogs würden fressen, bis sie platzen. Deshalb Vorsicht: eine Magendrehung oder Darmblockaden können die Folge sein. 

 

Aussehen

Starke, sportliche und hochbeinige Bulldogge mit unterschiedlichen Typen

Der American Bulldog ist ein mittelgroßer, sehr kräftiger und zugleich sportlicher Hund des Bulldoggen-Typs. Er unterscheidet sich stark von der heutigen Englischen Bulldogge, da er wesentlich größer und auch sportlicher und gesünder ist. Er sieht eher den alten Englischen Bulldoggen ähnlich, die im 18. und 19. Jahrhundert im Kampfring standen. 

Allerdings ist das Aussehen der Rasse noch nicht sehr vereinheitlicht und es gibt offiziell zwei unterschiedliche Typen und eine Mischung aus diesen:

  • Standard-Typ
    Der Standard-Typ ist hochläufiger und sportlicher als der Bully-Typ und hat eine längerer Schnauze mit einem längeren Fang und ausgeprägtem Stop. Meist hat er nur einen sehr leichten Vorbiss. Insgesamt wirkt dieser Hundetyp leichter als der Bully-Typ und ähnelt fast einem sehr kräftigen Boxer.
  • Bully-Typ
    Der Bully-Typ ist wesentlich kompakter gebaut als der Standard-Typ und hat dabei kürzere Beine (niedrigere Läufe). Er hat einen kürzeren Fang und den typischen Bulldoggen-Kopf, der immer einen Vorbiss hat. Er sieht einem typischen Molosser ähnlich.
  • Hybrid-Typ
    Der Hybrid-Typ ist eine Mischform aus dem Standard-Typ und dem Bully-Typ. Meist ist der Kopf typisch Bulldogge, die Beine sind dabei aber länger und der Hund ist athletischer. Bei Zuchtschauen muss er sich für eine Wertung beim Standard- oder beim Bully-Typ entscheiden. 

Daher variieren Gewicht und Größe auch stark. Das Gewicht liegt meistens zwischen 30-55 kg und die Größe zwischen 50-68 cm. 

Augenfarbe

Die Augen sollten dunkelbraun sein, aber auch andere Farben werden akzeptiert.

Fell

Kurzes und dichtes Haarkleid mit glänzendem Fell. Das Haar ist glatt und liegt eng am Körper des Hundes an. 

Farbe

Es gibt keinen einheitlichen Rassestandard für den American Bulldog. Deshalb unterscheiden sich beispielsweise die Angaben darüber, wie hoch der Weißanteil sein muss zwischen mindestens 10% (UKC) und mindestens 15% (American Bulldog Association). 

Fast alle Haarfarben werden beim American Bulldog zugelassen:

  • Komplett weiß
  • Gescheckt
  • Bis zu 85%-90% Farbe auf weiß: gestromt, Rot-braun, Schwarz

 Nicht erlaubt sind Farben wie:

  • Schwarz/Blue (allerdings bei Sonnenlicht betrachtet, da dunkle Farbe ok ist)
  • Black-and-Tan oder weiß mit Black-and-Tan
  • Merle
  • Albino
  • weniger als 10-15% weiß
  • volle schwarze Maske

Geschichte und Herkunft

Vom Bull-Baiting zum Farm- und Familienhund in den USA

FCI Norm

Nummer: 0

Herkunft

United States of America

Geschichte

Bulldoggen waren in England ursprünglich Arbeitshunde, die Rinder zusammentrieben und die Farmen und das Eigentum bewachten. Doch leider wurden der alten englischen Bulldogge ihre Stärke, ihr Mut und die selbstbewusste Arbeit mit Rindern zum Verhängnis: Sie wurden jahrhundertelang für die blutigen Bull-Baitings (Bullenkämpfe) eingesetzt.

Mit dem Verbot der Tierkämpfe in England 1835 wurden die ursprünglichen Bulldoggen in England arbeitslos. Bullenkämpfe konnten schlecht illegal weiter stattfinden, doch Hundekämpfe, Rattentöten, Dachse-Ziehen waren weiterhin beliebte illegale Tierkämpfe. Doch dazu brauchte man wendigere und schnellere Hunde als die alten Bulldoggen. Sie wurden mit Terriern gekreuzt, doch die alten Bulldoggen hatten ausgedient. In England setzte schnell eine Show-Zucht auf Aussehen ein, die die englischen Bulldoggen äußerlich stark veränderte. Sie wurde kleiner, kompakter und der Kopf wurde riesig, sehr zum Nachteil für ihre Gesundheit.

Nicht so in den USA. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) suchten viele englische, irische und schottische Arbeiter ihr Glück in den USA. Sie brachten häufig ihre Arbeitshunde mit in den Süden der USA in die Gegenden um Georgia und Alabama, wo sie als vielseitige und sportliche Arbeiter auf den Farmen eingesetzt wurden. Es gibt Vermutungen, dass die ersten Bulldoggen bereits wesentlich früher (17.-18. Jahrhundert) in die USA kamen.

Aufbau der Zucht nachdem die Rasse 1945 fast ausgestorben war

Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 war die Rasse jedoch fast ausgestorben. Einige Züchter wollten die Rasse wiederbeleben. Erwähnenswert sind hierbei insbesondere John D. Johnson und Alan Scott. Sie begannen Zuchtbücher zu führen und legten Wert auf die Gesundheit und die Arbeitskraft der American Bulldogs. In den frühen 1970er Jahren legten sie den ersten Standard für den American Bulldog fest. Die Hunde wurden im National Kennel Club (NKC) noch als American "Pit" Bulldog registriert. Der Name "American Bulldog" entstand bereits in den 1960er Jahren und stammte von dem Züchter Joe Painter. Ende der 1970er Jahre wurde daraus offiziell der American Bulldog, um sich gegen die American Pit Bull Terrier abzugrenzen.

Drei unterschiedliche Zucht-Linien der American Bulldogs

Aufgrund der unterschiedlichen Aufgaben gab es viele unterschiedliche Zuchtlinien, die sich im Aussehen und in ihren Aufgaben stark unterschieden. Die beiden Hauptlinien waren die Johnson- und die Scott-Linien.

Die Scott-Hunde (Standard-Type) waren agiler und sportlicher, weniger muskulös und besaßen einen längeren Kopf mit weniger Unterbiss, so auch die Hunde von Joe Painter. Sie sehen eher einem Boxer als einem Mastiff ähnlich. Ihr Einsatzgebiet war auch die Jagd, weshalb sie wesentlich leichter mit ca. 30-45 kg waren.

Die Johnson-Hunde (Bully-Type) waren dagegen massiger mit größerem Kopf, kürzerer Schnauze und stärkerem Unterbiss. Ihr Aussehen gleicht dem eines Mastiffs. Er züchtete Farm- und Viehhunde und kreuzte zu Beginn auch Englische Bulldoggen ein. Die Hunde waren auch wesentlich schwerer, so dass ein Rüde locker über 55 kg wiegen konnte.

Der dritte Zucht-Typ ist heute der sogenannten Hybrid-Typ, der eine Mischung aus beiden Formen ist.

Es gab daneben noch viele weitere bekannte Züchter wie beispielsweise George Lee Williamson und W.C. Bailey, die Nachbarn waren und zeitweise gemeinsam züchten.

Bekannt durch Disney-Filme und Familienkomödien

Durch Disney-Filme wie "Zurück nach Hause" (1993) und der Fortsetzung "Ein tierisches Trio – Wieder unterwegs" (2003), die die Abenteuer des American Bulldog „Chance“, des Golden Retrievers Shadow und der Katze Sassy zeigen, wurde der American Bulldog in Deutschland bekannt.

In der Familienkomödie "Im Dutzend billiger" (2004 mit Steve Martin und Hilary Duff) spielt eine American Bulldog den Familienhund der 14köpfigen Familie von Steve Martin.

 Meilensteine und Websites in der Zucht der American Bulldogs:

American Bulldog im Überblick

Gelassene, erfahrener und verantwortungsbewusste Halter für liebevolles, eigenwilliges Kraftpaket gesucht

American Bulldogs sind sehr sportliche und kräftige Hunde, die den Eigensinn der Bulldoggen in ihrem großen Schädel tragen. Die sensiblen Hunde sind gegenüber ihrer Familie sehr loyal und freundlich, spielen und kuscheln für ihr Leben gern. Allerdings sollten der Schutz- und Jagdtrieb als auch die manchmal schlechte Verträglichkeit mit anderen Hunden nicht unterschätzt werden. American Bulldogs benötigen eine erfahrene und konsequente Erziehung, sowie geistige und körperliche Auslastung. American Bulldogs sind für das Leben auf den amerikanischen Farmen gemacht und weniger für das Stadtleben. Achtet auf eine seriöse Zucht, die auf den positiven Charakter und die Gesundheit der Hunde Wert legt. 

Auflagen

 

Der American Bulldog unterliegt in einigen Ländern Auflagen gefährlicher Hunde

Keine Hunderasse ist per Geburt gefährlich, sondern sie werden durch eine falsche Sozialisierung bei Züchtern und Haltern und im schlimmsten Fall sogar durch eine Haltung, die absichtlich Aggressionen hervorruft, gefährlich. So gesehen können einzelne Hunde gefährlich für Menschen und andere Tiere werden, doch dies ist nicht rassespezifisch. In den aktuellen Hundegesetzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz spielt diese Tatsache leider noch keine Rolle. Andere Länder wie beispielsweise die Niederlande und Italien haben dagegen ihre Rasselisten aufgehoben.

In Deutschland gibt es drei Bundesländer mit Auflagen für die Haltung von American Bulldogs

In dem folgenden Bundesland unterliegt die Haltung von American Bulldogs gesetzlichen Auflagen und die Rasse gilt immer als gefährlich:

  • Hessen

In den folgenden zwei Bundesländern unterliegt die Haltung von American Bulldogs gesetzlichen Auflagen, denn die Rasse gilt als gefährlich. Allerdings sind Freistellungen möglich, wenn der Hund einen Wesenstest bestanden hat:

  • Bayern
  • Nordrhein-Westfalen

In Deutschland unterliegt die Haltung von American Bulldogs in den folgenden Bundesländern keinen rassespezifischen gesetzlichen Auflagen:

  • Berlin
  • Baden-Württemberg
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Österreich: Keine Auflagen für die Haltung von American Bulldogs 

In Österreich haben die drei Bundesländer Niederösterreich, Vorarlberg und Wien Auflagen für die Haltung von gefährlichen Hunderassen, doch der American Bulldog gehört nicht zu den gefährlichen Hunderassen. 

Schweiz - in einem Kanton ist die Haltung von American Bulldogs bewilligungspflichtig

In dem folgenden Schweizer Kanton ist eine kantonale Bewilligung notwendig, für die Haltung von American Bulldogs:

  • Tessin (TI) 

Niederlande - keine rassespezifischen Verbote seit 2009

2009 haben die Niederlande das 1993 erlassene Gesetz für aggressive Tiere (RAD) aufgehoben, nach dem American Staffordshire Terrier und ihre Kreuzungen verboten wurden. Stattdessen wurde ein Gesetz erlassen, nach dem alle Hunde, die aggressives Verhalten zeigen, einen Verhaltens-Test und sofern nötig, ein Verhaltens-Training absolvieren müssen. Hunde, die diese nicht bestehen, können per Gesetz getötet werden. 

Italien ist seit 2009 das Traumland für American Bulldogs

In Italien wurde die Listen für gefährliche Hunderassen 2009 abgeschafft. Man geht davon aus, dass diese Gesetze nicht zu weniger Beißunfällen geführt haben und dass eine Gefährlichkeit nicht rassespezifisch ist. Es besteht ein Register von Hunden, die durch Aggressionen aufgefallen sind, für die strenge Auflagen bestehen. 

Großbritannien lockerte 1997 den Dangerous Dog Act

In Großbritannien zählt der American Bulldog nicht zu den sehr gefährlichen Hunderassen. Im "Dangerous Dog Act" von 1991 wurde die Haltung gefährlicher Hunderassen in England so gut wie verboten. Eine Lockerung des Gesetzes folgte 1997.

Dänemark: strenges Verbot

In Dänemark ist die Haltung, Zucht und Einfuhr von American Bulldogs verboten. 

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