Die sechs Retriever-Rassen: Begeisterte Apportierhunde
Alle Retriever haben eine große Liebe zum Apportieren und für das Wasser. Vier Retriever-Rassen stammen aus Großbritannien, doch es gibt auch einen Retriever aus den USA und einen weiteren aus Kanada.
1. Chesapeake Bay Retriever
Der Chesapeake Bay Retriever kommt aus den USA, südlich von Washington D.C. an der Ostküste.
"Chessies" - wie sie in liebevoller Kurzform genannt werden - sind sowohl in den USA als auch in Deutschland jagdlich zum Apportieren von Wasservögeln anerkannt.
Die sportlichen und aufgeweckten Chesapeake Bay Retriever sind fröhlich, können aber auch wachsam sein. Wie alle Retriever lieben sie das Wasser und haben eine sehr gute Nase. Artgerecht ausgelastet geben sie auch tolle Begleit- und Familienhunde ab.
Zum Hundeporträt: Chesapeake Bay Retriever.
Freundlicher, apportierender Arbeits-Retriever aus den USA
2. Curly Coated Retriever
Curly Coated Retriever sind ausgesprochen selten in Deutschland. Dabei ist der die älteste anerkannte Retriever-Rasse. "Curlys" sind recht kräftige, große und zugleich sehr sportliche Hunde, die sowohl als Jagd- als auch als Schutzhunde einsetzbar sind. Mit ihrem gelocktem Haarkleid sehen sie einem Pudel durchaus ein wenig ähnlich. Es gibt sie sowohl in schwarz als auch in braun (leberfarben).
Kräftiger, selbstbewusster und aktiver Retriever mit Locken
3. Flat Coated Retriever
Sanftmütige, sportliche Schönheiten & apportierverliebte Arbeiter
Flat Coated Retriever sind mit ihrem seidigen, mittellangen Haar und ihrem hinreißend sanftmütigem Blick wahre Hingucker. "Flats", wie sie liebevoll genannt werden, sind sehr aufgeweckt und arbeitsfreudig und dabei ausgesprochen liebenswürdig, und freundlich im Umgang.
4. Golden Retriever
Gentleman mit goldenem Fell und sonnigem Gemüt
Wie der Name, so der Hund: "Retriever" stammt aus dem Englischen und bedeutet frei übersetzt "Zurückbringer", "Golden" geht natürlich zurück auf sein golden glänzendes Fell und - wenn man möchte - auch auf sein fast immer sonniges Gemüt.
5. Labrador Retriever
Arbeitsfreudiger Apportierer, gut gelaunter und freundlicher Begleiter
6. Nova Scotia Duck Tolling Retriever
Sportlicher und kleinster Retriever mit gesundheitlichen Schwächen
Die beliebtesten Retriever
Am beliebtesten ist in Deutschland mit Abstand der Labrador Retriever, doch er ist dicht gefolgt von dem Golden Retriever. Die anderen vier Retriever-Rassen sind wenig bekannt und sie werden häufig als reine Arbeitslinien gezüchtet.
Größen-Unterschiede zwischen den Retriever-Rassen
Der kleinste der Retriever ist der Nova Scotia Duck Tolling Retriever mit nur 42-53cm Höhe und einem Gewicht zwischen 17-23 kg.
Dagegen wirkt der Curly Coated Retriever als größter Retriever mit einer Höhe zwischen 60-69cm und einem Gewicht zwischen 23-39 Kg fast wie ein Riese.
Die sechs Retriever-Rassen in der Übersicht:
- Chesapeake-Bay-Retriever (USA)
- Curly-Coated Retriever (Großbritannien)
- Flat-Coated Retriever (Großbritannien)
- Golden Retriever (Großbritannien)
- Labrador Retriever (Großbritannien)
- Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Kanada)
Zuchten: Arbeits- und Schaulinien
Insbesondere bei den bekanntesten Retrievern, dem Labrador Retriever und dem Golden Retriever werden zwei unterschiedliche Arten gezüchtet, die sich stark sowohl in Aussehen als auch im Chararakter und in den Bedürfnissen unterscheiden.
Zum einen gibt es die sogenannte "Arbeitslinie", die auch "Field Trial"-Linie genannt werden.
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