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Ein Lobwort hilft deinem Hund beim Lernen

Für alle Trainings ist es von Beginn an sinnvoll, ein Lobwort zu verwenden. Das mag jetzt sehr einfach klingen, aber es geht darum, ein Wort mit positiven Gefühlen bei deinem Hund zu verankern, so dass du ihn damit immer loben kannst.

 

Mit einem Lobwort ein gutes Gefühl vermitteln

Das Lobwort wird im Hundetraining auch Markersignal, Lobsignal oder Belohnungssignal genannt. Gemeint ist dabei immer dasselbe: Du wählst ein möglichst unverwechselbares Wort, dass du ab diesem Moment ausschließlich zum Loben deines Hundes verwendest.

 

Schritt 1: Ein gutes Lobwort auswählen

Das Lobwort wird im Hundetraining auch Markersignal, Lobsignal oder Belohnungssignal genannt. Gemeint ist dabei immer dasselbe: Du wählst ein möglichst unverwechselbares Wort, dass du ab diesem Moment ausschließlich zum Loben deines Hundes verwendest.

Wähle ein einziges Super-Lobwort für deinen Hund. Dieses sollte am besten nicht so ähnlich klingen, wie häufig verwendete Begriffe. „Fein“ ist beispielsweise sehr naheliegend, aber es klingt auch sehr ähnlich wie „nein“ und wird häufig im Sprachgebrauch verwendet. Besser eignen sich daher Wörter wie „Super“, „Gut“ oder auch „Prima“, aber das bleibt dir allein überlassen. Ich verwende für meine Hündin Lilly als Lobwort „Prima“, was bestens funktioniert.

Lobwort richtig aussprechen

Dieses Lobwort solltet ihr immer in derselben Tonlage aussprechen. Am besten verwendet ihr eine sehr freundliche, schmeichelnde und hohe Tonlage. Wenn ihr dieses dann in Verbindung mit einer Belohnung oder einem angenehmen Gefühl für den Hund aussprecht, wird er schnell eine positive Verknüpfung herstellen können.

2. Konditionierung: Positiv und konsequent

Eigentlich konditionieren wir mit diesem Lobwort nicht nur den Hund, sondern auch uns selbst, nur ein Wort zu verwenden.

Da das Lobwort zu den sogenannten sekundären Bestärkern, die der Hund erst erlernen muss, müssen wir unseren Hund zunächst darauf konditionieren. Denn woher soll dein Hund wissen, was du mit deinen Worten meinst oder gar von ihm willst?

Zum Glück ist es nicht schwer, einen Hund mit Lob zu bestärken und ihm ein gutes Gefühl zu vermitteln. Man kann ihm mit Lob geradezu einfach ein gutes Gefühl zu konditionieren.

Lobwort positiv verknüpfen

Ihr sprecht das Lobwort mehrmals am Tag in derselben Tonlage aus und gebt dem Hund sofort ein für ihn besonders tolles Leckerlie. Mit sofort sind nicht mehr als eine halbe bis eine Sekunde gemeint. Diese Konditionierung muss viele Male wiederholt werden, bis sie sitzt. Am besten übt ihr mehrere Tage täglich 2-3 mal in kurzen Übungen, in denen ihr das Lobwort ca. 5 mal wiederholt. Deshalb ist liebevolle Geduld bei uns gefragt.

Lobwort konsequent verwenden

Damit die Kommunikation mit dem Hund gut gelingt, ist aber auch Disziplin auf unserer Seite gefragt. Oder besser: gerade auf unserer Seite.

Wer neigt nicht dazu, bei einem Lob eine ganze Kaskade von Wörtern oder immer wieder neue Wörter zu verwenden? "Super", "Klasse", "Fein", "Fein gemacht, Du Superwauwi", "genau so wollte ich es haben, bravo", "Supi, supi, guter Hund"…..könnte aus deinem Mund kommen.

Aber wie um alles in der Welt soll der Hund das verstehen? Manche lernen es ja sogar mit der Zeit oder achten nur auf den Tonfall, aber wir machen es unseren Hunden damit wirklich nicht leicht. Deshalb: Verwendet ein Lobwort (Markersignal) für die Belohnung und auch nur das!

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