Training
Hunde-Leckerlies – was ein tolles Leckerlie ist, bestimmt dein Hund
Futter ist wunderbar, um sich die Aufmerksamkeit des Hundes beim Training zu sichern und ihn in einem gewünschten Verhalten positiv zu bestärken. Futter schmeckt dem Hund und gleichzeitig riecht es gut und der Hund verknüpft mit dem für ihn spannenden Geruch auch gute Gefühle.
Was dein Hund allerdings als allerbestes Leckerlie ansieht, bestimmt er ganz allein. Denn was lecker ist, ist einfach Geschmackssache. Der Geschmack ist bei Hunden bekanntlich anders als bei uns Menschen. Und es ist deine Aufgabe, herauszufinden, was deinem Hund wirklich schmeckt. Denn nur dafür wird er besonders gern arbeiten.
Leckerlies: Lecker, gesund, kalorienarm und verträglich?
Es gibt unendlich viele Varianten von Leckerlies. Auch wenn es zunächst am wichtigsten ist, dass die Leckerlies eurem Hund schmecken, solltet ihr langfristig auch auf gesunde Leckerlies achten und euren Hund nicht mit Leckerlies dick füttern.
Da ihr am Anfang der Erziehung oder auch beim Training wahrscheinlich nicht wenige Leckerlies verwenden werdet, ist es gut, möglichst gesunde Leckerlies zu finden, die deinem Hund schmecken.
Fleisch in jeder Form
Was bei den meisten Hunden natürlich bestens funktioniert ist Fleisch in Form von Würstchen, Fleischwurst oder gekochten und kleingeschnittenen Fleischstücken. Sehr schön kalorienarm und gut bekömmlich ist hier beispielsweise gekochtes Hühnchen. Fleischwurst gibt es auch extra für Hunde.
Käse
Viele Hunde, so auch meine Hündin, stehen total auf Käse. Beispielsweise kleine Gouda-Stücke können einen Hund zum wunderbaren Arbeiten antreiben. Hartkäse ist für die meisten Hunde in Maßen auch gut verträglich, leider aber nicht für alle.
Gemüse & Obst
Manche Hunde sind auch bereits mit kleinen Stücken von Gemüse oder Obstt zufrieden wie beispielsweise Möhren oder Äpfel. Wenn dein Hund dafür gern arbeitet, hast du gesunde Leckerlies mit wenig Kalorien gefunden.
Fertig-Leckerlies: Füllstoffe, Aromen & Konservierungsstoffe
Fertig-Leckerlis aus dem Supermarkt oder aus dem Hunde-Discounter sind für Hunde meist langweilig, da sie viele Füllstoffe enthalten. Deshalb wird vielen Fertig-Leckerlis zusätzlich künstliche Aromen und zusätzlich Konservierungsstoffe beigemengt, die ihr jedoch besser meiden solltet, da sie einfach nicht gesund sind und euren Hund nach immer mehr verlangen lassen.
Natürliche Fertig-Leckerlis
Es gibt immer mehr natürliche Leckerlis in Fachgeschäften oder in Online-Shops, die aus purem Fleisch oder Fisch bestehen, die bei Hunden oft begehrt und auch wesentlich gesünder sind.
So gibt es beispielsweise Leckerlies, die zu 100% aus getrocknetem Fleisch oder Fisch bestehen. Allerdings sind solche Leckerlies sehr kalorienreich, da getrocknetes Fleisch meist viermal so viele Kalorien hat wie frisches Fleisch. Bei der Menge sollte man aber wachsam sein! In der Regel gilt das Verhältnis 1:4 Frischfleisch zu getrocknetem Fleisch. 100g des getrockneten Fleisches entsprechen also von der Energie und den Kalorien 400g Frischfleisch. Daher nur in Maßen füttern und immer sehr kleine Leckerlis verwenden. Obendrein ist es ratsam, auf Qualität zu achten und Produktionsländer wie China zu meiden, dafür europäische Länder vorzuziehen, um Schadstoffe zu vermeiden.
- Lakse Kronch * - getrockneter, purer Lachs.
Alternativ könnt ihr auch das Fleisch oder den Fisch selbst dörren (z.B. im Ofen oder im Dörrautomaten). Dabei zählt die Qualität: verwendet gutes Muskelfleisch und keine Abfallprodukte.
Leckerlies selbst machen
Gesunde Hundeleckerlis könnt ihr auch selbst herstellen. Dazu gibt es einige Rezepte im Internet. Sie sind immer dann gesund, wenn die Hauptzutaten aus für den Hund genießbarem Obst, Gemüse oder Fisch und Fleisch bestehen. Also ausprobieren und schauen, welche Leckerlis deinem Hund schmecken.
Silikon-Backmatten
Damit die Hundeleckerlis in Form und Größe gleichmäßig und schnell gemacht sind, helfen Silikon-Backmatten enorm. Alle Leckerlis haben die gleiche Größe und eine ansprechende Form und lassen sich in der Backmatte schnell backen und vor allem auch schnell aus der Backmatte wieder lösen.
Vorsicht: Dickmacher!
Zu Beginn des Trainings werden so manche Leckerlis verfüttert und manchmal auch noch viel länger. In den Wachstumsphasen des Hundes solltet ihr unbedingt darauf achten, ihn nicht zu überfüttern, da dies zu schnellem Wachstum und z.B. Gelenkbeschwerden führen könnte.
Die Leckerlis sollten daher klein ausfallen und nicht größer als erbsengroß sein. Bei größeren Mengen solltet ihr die Leckerlis unbedingt von der Tagesration des Futters abziehen.
Bei jeder Erziehungseinheit oder bei jedem Training werden Leckerlis mit der Zeit ausgeschlichen. Dies bedeutet, dass dein Hund nicht mehr jedes mal ein Leckerlie für eine Übung erhält.
Leckerlies: Timing ist alles
Damit dein Hund auch die von dir gewünschte Aktion mit deinem Leckerlie-Lob verknüpft, muss es genau zu dem richtigen Zeitpunkt gegeben werden. Daher ist es wichtig, die Leckerlis so schnell wie möglich und direkt parat zu haben.
Leckerlies mit Futterbeutel immer dabei
Hierbei können sich Futterbeutel, die ihr direkt am Körper tragt, bewähren. Mit so schnell wie möglich ist wirklich nicht mehr als eine Sekunde gemeint! Also: Sofort nach der richtigen Reaktion des Hundes mit Leckerli belohnen.
Das bedeutet absolut nicht, dass ihr dauerhaft alles mit Leckerlis belohnen sollt, aber gerade beim Welpen, beim neuen Hund, bei neuen Trainingseinheiten sind sie bei den meisten Hunden einfach sehr hilfreich und für beide Seiten angenehm.
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