Wunderschöner Goldendoodle mit wachem Blick - das Aussehen und die Größe können sehr variieren

Goldendoodle

Wuscheliger, aktiver und fröhlicher Begleiter sucht Aufgabe

Goldendoodles sind aus einer Verpaarung von Golden Retriever und Pudel entstanden und gehören zu den sogenannten Hybridhunden, die noch keine offiziell anerkannte Hunderasse sind. Goldendoodles sind im besten Fall so freundlich, arbeitswillig und gut gelaunt wie der Golden Retriever und so intelligent, verspielt und sportlich-temperamentvoll wie der Pudel. Beide Rassen sind intelligent und möchten für ihre Menschen arbeiten und sind dabei sportlich und freundlich. Das macht sie zu sehr guten Familienhunden, allerdings nur, wenn sie geistig und körperlich ausgelastet und liebevoll aber sehr konsequent erzogen werden. Viele Goldendoodles haaren nicht und können für Allergiker besser geeignet sein, doch das ist absolut nicht garantiert. Die Fellpflege ist bei den meisten Goldendoodles etwas aufwändiger.

Top Facts

  • Golden Retriever + Pudel = Goldendoodle
  • Aussehen und Charakter variieren stark - nicht jeder Doodle ist für Allergiker geeignet
  • Auf seriöse Züchter und gesunde Elterntiere achten: sehr viele unseriöse Züchter mit hohen Preis
  • Intelligent, schnell lerndend, aufmerksam: brauchen Aufgaben
  • Temperamentvoll, bewegungsfreudig = sportliche Menschen gesucht
  • Selbstbewusst, intelligent und aktiv: kann auch mal anstrengend werden

Steckbrief Goldendoodle

Größe
53,0 - 63,0 cm
Gewicht
23,0 - 30,0 kg
Lebenserwartung
11 - 13 Jahre
Verwendung
Begleit- und Familienhund, Therapiehund
Herkunft
USA
Fell
Fell variiert in Länge, Beschaffenheit und Farbe stark
Wesen
intelligent, freundlich, sehr sportlich und aktiv

Charakter

Gibt es DEN Goldendoodle überhaupt?

Es war der Wunsch, eine neue moderne Hunderasse zu züchten, die den "Will to please" vom Golden Retriever vereint mit einem Fell, das ähnlich wie das Haarkleid des Pudels nicht haart und für Allergiker besser verträglich ist. Die Zucht des Goldendoodles ist in den USA aufgrund der großen Beliebtheit des Labradoodles als Folgezucht entstanden. Doch was macht diese Hunde aus?

Goldendoodles sind eine noch sehr junge und nicht von kynologischen Verbänden offiziell anerkannte Hunderasse. Daher existieren sehr viele unterschiedliche Zuchtformen und Varianten, die zu sehr großen Unterschieden in Wesen und Charakter der Goldendoodles führen können. 

Ursprünglich sind die ersten Goldendoodles aus Kreuzungen des reinrassigen Golden Retrievers mit einem reinrassigen Königspudel (Standardpudel) entstanden.

Aus diesen beiden Rassen erklärt sich auch der Name Goldendoodle: "Golden" lässt sich leicht vom goldenen Haarkleid des Goldies ableiten und "Doodle" ist der zweite Teil der Wortkreation "Labradoodle", bei der erstmals das "D" vom Labrador mit dem "oodle" vom englischen Wort für Pudel "poodle" zu "doodle" erfunden wurde. Dieses niedlich klingende Wort "Doodle" wurde auch in dem Wort Goldendoodle für den eingekreuzten Pudel verwendet. 

Überraschungspaket: Gibt es überhaupt DEN Goldendoodle?

Beim Goldendoodle können sich die Wesensmerkmale des Pudels oder auch die des Golden Retrievers stärker durchsetzen. Im besten Fall entsteht eine optimale Mischung aus beiden, denn es sollte das Ziel einer guten Goldendoodle-Zucht sein, die positiven Wesensarten von Golden Retriever und Pudel zu vereinen. Wenn dies gelingt, hast du mit einem Goldendoodle einen sehr aktiven, intelligenten, lernwilligen, verspielten und sozial verträglichen Hund, der gehörig Power und manchmal auch Willensstärke mitbringt.

Andererseits können sich aber auch die unerwünschten Charaktereigenschaften der beiden Rassen vermehrt durchsetzen. Dann kann der Goldendoodle nervös und wachsam sein, weniger menschenbezogen und mit Pech stoisch und stur wie mancher Goldie sein. Insofern solltest du dir den Züchter sehr gut in Bezug auf Wesen und natürlich auch auf Gesundheit der Elterntiere aussuchen.

Es ist sehr schwierig, den Charakter und das Wesen eines Goldendoodles zu bestimmen, da es viel zu große Variationen selbst innerhalb eines Wurfes geben kann. Mit den verschiedenen Zuchtgenerationen (F1, F1b, F2, F3, Multigen) kommt es zu unterschiedlichen Anteilen von den beiden Hunderassen in ihren Welpen. Das macht die Vorhersehbarkeit meist noch schwieriger.

Auf jeden Fall: Intelligent, aufmerksam und schnell lernend

Sowohl der Golden Retriever als auch der Pudel sind ursprüngliche Wasserjagdhunde, die für das Apportieren von Wasservögeln gezüchtet wurden. Sie arbeiten sehr gern mit dem Menschen zusammen und zeigen sich sehr aufgeschlossen und lernbereit. Apportierspiele und Nasenarbeit wie Dummy-Training werden Goldendoodles daher sehr gut liegen.

Intelligenz kann jedoch für Anfänger von Nachteil sein, wenn sie nicht konsequent und freundlich, aber eindeutig in ihrer Erziehung sind. Denn die schlauen Goldendoodles lernen ebenso schnell, wie sie das bekommen, was sie möchten oder wie sie die Hausregeln elegant umgehen können. Goldendoodles sind schlau und temperamentvoll und könnten euch auf der Nase herumtanzen. Hier gilt: "Ja heißt ja und nein heißt nein", sonst kann das Zusammenleben mit so einem Temperamentsbolzen schwierig und nervig werden. 

Tolle Familienhunde, wenn ausgelastet

Hybride aus Pudel und Golden Retriever zeigen sich meist sehr gelehrig, mit dem "will to please" ausgestattet und sind meist freundlich zu Menschen und zu anderen Hunden und verspielt. Sie geben tolle Familienhunde ab, aber nur sofern sie geistig und körperlich ausgelastet werden. Viele von ihnen lechzen geradezu nach einer Aufgabe. Ist dies nicht der Fall, können sie sowohl laut als auch zerstörerisch werden.  

Ein Goldendoodle braucht daher eine Beschäftigung, die seinen Intellekt fordert. Hundesport, Tricktraining oder auch eine Ausbildung als Therapie- und Begleithund bieten sich nicht nur an, sondern sind fast ein Muss.

Sehr temperamentvoll und bewegungsfreudig

Ein Goldendoodle ist auch keine Couch-Potatoe, sondern ein sehr sportlicher und temperamentvoller Hund, der sich gern bewegt. Sie brauchen Bewegung, sonst werden die häufig verfressenen Hunde leicht dick und unzufrieden.

Goldendoodles können also von lammfromm und problemlos zu fordernd und temperamentvoll variieren. Manche können die Wachsamkeit von Pudeln erben und daher auch gern mal bellen, andere machen sie nie bemerkbar. Sie sind und bleiben kleine, aber immer liebenswerte Überraschungspakete, die eines fast immer gemeinsam haben: Sie sind neugierig, aktiv und lernbegierig. 

Intelligenz

Goldendoodles sind gelehrig und intelligent, insbesondere, wenn sie den Verstand des Pudels geerbt haben. 

Aufmerksamkeit

Goldendoodles sind sehr aufmerksam und besitzen den "Will to please", sie warten geradezu darauf, dass du mit ihnen arbeitest. 

Energie

Sowohl der Pudel als auch der Golden Retriever sind sehr sportlich, aktiv und ausdauernd. Sie haben eine hohen Bewegungsdrang und sollten neben mehreren Gassigängen am Tag mindestens einmal täglich für 1,5 Stunden die Möglichkeit haben, sich frei zu bewegen. 

Zeitaufwand

Sowohl das Training als auch die Bewegung erfordern täglich Zeit. Ihr solltet Spaß daran haben, euch mit eurem Goldendoodle zu beschäftigen. Gleichzeitig ist die Fellpflege bei den meisten Goldendoodles aufwändiger. 

Training

Ihre Intelligent gepaart mit Sportlichkeit und dem Bedürfnis, etwas zu lernen und mit ihren Menschen zu unternehmen, machen den Goldendoodle bei sehr vielen sportlichen Aktivitäten wie Joggen, Radfahren, Bergwandern und Schwimmen zu einem guten Partner - immer vorausgesetzt, dass der Hund gesund und ausgewachsen ist.

Im Hundesport bringen Nasen- und Apportierarbeit den meisten Goldendoodles viel Spaß, aber auch diverse andere Hundesportarten liegen ihnen:

  • Agility
  • Rallye-Obedience
  • Obedience
  • Dummytraining
  • Futterdummy-Training
  • Trick-Dogging
  • Dog-Dancing
  • Fährtensuche
  • Apportieren
  • Wassersportarten wie Dockdiving

Sie sind ebenso geeignet in Hundeberufen wie:

  • Therapie- und Assistenzhunde
  • Mantrailing
  • Rettungshunde
  • Blindenführhunde

Wohnungstauglichkeit

Goldendoodles sind gut für die Haltung in einer Wohnung geeignet, sofern sie körperlich und geistig gut ausgelastet sind. Allerdings sollten große Goldendoodles nicht täglich zur Wohnung Treppen steigen müssen, daher sollte die Wohnung zu ebener Erde liegen oder ein Fahrstuhl zu ihr führen. Ein Standard oder auch ein Medium Goldendoodle sind vom Gewicht zu schwer, um im Krankheitsfall die Treppen zu tragen. 

Treue & Ergebenheit

Goldendoodles sind sehr menschenbezogen und loyal. 

Jagdtrieb

Insbesondere der Standard Goldendoodle kann - ähnlich wie der Königspudel - über eine Jagdtrieb verfügen. Auch die kleineren Goldendoodles können sich an Vögeln und Nagern interessiert zeigen. Meist ist dies aber mit einem guten Rückruf und einer konsequenten Erziehung gut in den Griff zu bekommen. 

Alleinsein

Goldendoodles sind sehr menschenbezogen und deshalb solltet ihr das Alleinsein früh und behutsam trainieren. 

Bellen

Hier kommt es sehr auf den jeweiligen Hund drauf an. Während Pudel sehr wachsam sein können und gern Fremde ankündigen oder auch mal so bellen, sind Golden Retriever eher still. Insofern ist es wenig vorhersehbar, doch Kläffer sind Goldendoodles mit Sicherheit nicht - manche sind absolut still, andere machen sich halt bei Gelegenheit bemerkbar. 

Wachsamkeit

Wenn der Pudel mehr im Charakter durchschlägt, kann der Goldendoodle über eine gute Portion Wachsamkeit verfügen und manche schlagen auch an, wenn sie fremde Geräusche wahrnehmen. Das muss aber absolut nicht der Fall sein. 

Beschützer

Ein Standard Goldendoodle gibt mit Sicherheit aufgrund seiner Größe eine guten Beschützer ab, allerdings sind viele Golden Retriever so gar keine guten Wachhunde, sondern sehr menschenfreundlich, während beim Pudel die Wachsamkeit ausgeprägter sein kann. 

Verträglich mit Hunden

Die meisten Goldendoodles verstehen sich sehr gut mit anderen Hunden und sind nicht streitsüchtig. Natürlich kann es mal Konkurrenzen oder Dominanz-Gerangel unter gleichgeschlechtlichen Hunden geben, aber das ist eher sehr selten. 

Verträglich mit Tieren

Goldendoodle können sich gut mit anderen Haustieren vertragen, wenn sie früh mit ihnen sozialisiert werden. Doch es kann auch ein Beute- und Spieltrieb bei Katzen, Vögeln und Nagern vorkommen, der das Zusammenleben nicht leicht macht. 

Kinderfreundlich

In der Regel ist ein wohlerzogener und ausgelasteter Goldendoodle ein sehr guter Familienhund. Allerdings sollten die Kinder bei den größeren Varianten des Goldendoodle nicht zu klein sein, da er sie temperamentvoll umwerfen könnte. Kinder sollten den respektvollen Umgang mit Hunden gelernt haben und kleine Kinder sollten niemals mit Hunden allein gelassen werden. 

Verträglich mit Fremden

Je nach Veranlagung zur Wachsamkeit sind Goldendoodles mehr oder etwas weniger gut verträglich mit Fremden. Die meisten verstehen sich jedoch sehr gut mit Fremden und sind sehr menschenfreundlich. 

Charakter & Verträglichkeit auf einen Blick

Charakter
Intelligenz
Aufmerksamkeit
Energie
Training
Loyalität
Bellen
Wachsamkeit
Geeignet für
Wohnung
Jagd
Alleinsein
Beschützer
Anfänger
Verträglich mit ...
Hunden
anderen Tieren
Kindern
Fremden

Gesundheit und Pflege

Wichtig: Auf gesunde Elterntiere und seriöse Züchter achten

Goldendoodles können generell nur so gesund wie ihre Elterntiere sein. Da der Goldendoodle eine sehr beliebte und nicht offiziell von kynologischen Verbänden anerkannte Hunderasse ist, kommt es leider verstärkt zu profitgierigen Vermehrern, die jedoch kaum Wert auf wesensfeste und gesunde Elterntiere, die gut aufgezogen werden, legen. Hier ist beim Kauf eines Goldendoodles absolut drauf zu achten. Denn es ist nicht leicht, seriöse Züchter zu finden und zu erkennen.

Der Pudel als auch der Golden Retriever bringen einige Erbkrankheiten mit, die auch beim Goldendoodle vorkommen können. Leider werden häufig für die Zucht der Goldendoodles keine Hunde verwendet, die auf Gesundheit über Generationen kontrolliert wurden, verwendet. Das ist ein großer Nachteil für euch. 

Heterosis-Effekt kann gesundheitliche Vorteile bringen

Es gibt in der Zucht einen sogenannten Heterosis-Effekt, der gesundheitliche Vorteile für einige Goldendoodles bringen kann. Werden zwei genetisch unterschiedliche Rassen miteinander gekreuzt werden, verfügen die Nachkommen über eine höhere Fitness und Leistungsfähigkeit. Vorausgesetzt, die beiden verpaarten Elterntiere sind genetisch gesehen gesund. Dieser Heterosis-Effekt ist jedoch nur bei der ersten Generation und kaum noch bei den Folgegenerationen zu beobachten. Davon profitieren folglich nur die F1 Goldendoodles. 

Robustheit

Ein gesunder Goldendoodle ist sehr robust und vital, insbesondere wenn er aus der ersten Generation kommt. 

Krankheiten

Die folgenden Krankheiten können bei Goldendoodles häufiger vorkommen als bei anderen Hunderassen:

Wo kaufe ich einen Goldendoodle-Welpen?

Da Goldendoodle als Rasse nicht anerkannt sind, gibt es keine dem VDH oder der FCI angeschlossenen Zuchtverbände, die die Zuchtstätten kontrollieren und Wert legen auf Mindeststandards in der Gesundheit als im Vermeiden von Inzucht. Dies entfällt leider bei der Zucht von Goldendoodles, so dass ihr besonders gefragt seid, euch die Züchter genau anzusehen und sie nach Wesen und Gesundheit der Elterntiere auszufragen. 

Es gibt allerdings die GANA (Goldendoodle Association of North America), die der erste und offizielle Züchterclub für den Goldendoodle ist. Sie versuchen Standards zu etablieren und Züchter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz können von ihnen zertifiziert werden. Allerdings sind die meisten davon noch in den USA, Kanada und Norwegen. Diese Hunde erhalten Gesundheitszertifikate und Garantien und nehmen Hunde zurück. 

Die folgenden Untersuchungen sollten bei den Elterntieren vorliegen:

  • HD und ED-Röntgen mit gutem Ergebnis
  • Patella-Untersuchung (insbesondere bei kleineren Pudeln)
  • Gentests auf:
    • PRA
    • von Willebrand Syndrom (Blutungsneigung)
    • Degenerative Myelopathie (Nerven des Rückenmarks sterben ab, führen zu Lähmungen, besonders bei großen Hunderassen)
    • Neonatale Enzephalopathie (Fehlausbildung des Gehirns, das zu einem Tod der Welpen nach wenigen Wochen führt und beim Standard Pudel vorkommen kann) 

Ein seriöser Züchter von Goldendoodle-Welpen wird entsprechende Gesundheitstests und -Prüfungen an den zur Zucht eingesetzten Hunden vorgenommen haben und legt ebenso Wert auf ein ausgeglichenes und gefestigtes Wesen der Elterntiere. Lasst euch die Gesundheitstests genau zeigen und vor allem wer die Untersuchungen vorgenommen hat. Dies sollte immer ein unabhängiger Tierarzt sein. Wenn der Züchter mehrere unterschiedliche Doodle-Arten züchtet und mehr als zwei Würfe gleichzeitig hat: Hände weg, das riecht nach Profitgier. Ihr solltet auch das Muttertier und die anderen Welpen sehen können und sie zuhause besuchen. Wenn euch etwas komisch vorkommt: Hände davon lassen.

Verträgt Hitze

Es kommt ganz darauf an, welches Haarkleid beim Goldendoodle stärker hervorkommt: das des Pudels oder das des Golden Retrievers. Denn beide sind sehr unterschiedlich. Während der Golden Retriever Hitze gar nicht gut verträgt aufgrund seiner dichten Unterwolle und seines langen Deckhaars, verträgt der Pudel Hitze meist sehr gut, da er über keine Unterwolle verfügt. 

Verträgt Kälte

Es kommt ganz darauf an, welches Haarkleid beim Goldendoodle stärker hervorkommt: das des Pudels oder das des Golden Retrievers. Denn beide sind sehr unterschiedlich. Während der Golden Retriever Kälte sehr gut verträgt aufgrund seiner dichten Unterwolle und seines langen Deckhaars, verträgt der Pudel Kälte nicht so gut, da er über keine Unterwolle verfügt. 

Pflege

Haarpflege ist bei Goldendoodles meist aufwändiger

Die Pflege ist bei Goldendoodles aufgrund ihres Haarkleides meist aufwändiger. Ist ihr Haarkleid dem Pudel ähnlich, so müssen sie sehr regelmäßig gebürstet und geschoren werden. Da das lockige Haar täglich oder mindestens dreimal die Woche gekämmt und gebürstet werden muss und alle 4-10 Wochen geschoren werden muss und nach dem gelegentlichen Bad nicht schnell von selbst trocknet, ist der Pflegeaufwand beim Goldendoodles durchaus höher als bei anderen Hunderassen. Dafür entfällt jedoch das häufige Staubsaugen, das bei Hunderassen mit Fell vorkommt.

Andrerseits haaren F1-Goldendoodles meist stark und müssen regelmäßig gekämmt werden. 

Pfotenpflege: Die Pfoten des Goldendoodles sollten regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gepflegt werden. Zu lange Krallen müssen gekürzt werden, das Haarkleid insbesondere auch unter den Pfoten gekürzt werden, damit der Hund nicht auf glatten Böden ausrutscht. Lese-Tipp: Pfotenpflege beim Hund.

Augenpflege: Schaut eurem Goldendoodle täglich in die Augen und reinigt sie bei Bedarf. Es kann eine leichte Neigung zu Bindehautentzündungen bestehen. Solltet ihr Veränderungen oder Entzündungen sehen, ist dies ein Fall für den Tierarzt, insbesondere da Goldendoodles für einige Augenerkrankungen anfällig sein können und Veränderungen die ersten Anzeichen sein könnten. Lese-Tipp: Augenpflege beim Hund.

Ohrenpflege: Die Ohren des Goldendoodles können aufgrund des langen Haars und der Vorliebe für das Schwimmen anfällig für Entzündungen werden. Hier könnt ihr durch das Kürzen der Haare in den Ohren, das Trockenhalten der Ohren und durch eine Ohrenpflege gut vorbeugen.  Lese-Tipp: Ohrenpflege beim Hund.

Zahnpflege: Pudel neigen leider zu Zahnstein und Parodontitis, daher sollten ihre Zähne schon von Welpe auf an gut gepflegt werden. Dies kann jeder Goldendoodle erben. Hier unsere Tipps: Zahnpflege beim Hund.

Weitere Pflege-Tipps:

Zeckenschutz: So schützt du deinen Hund vor Zecken.

Wurm-Check: Gegen Würmer benötigt ihr keine Prophylaxe, in Form einer Wurmkur, da diese wie ein Antibiotikum die Darmflora empfindlich stören kann. Besser ist eine regelmäßige Kot-Kontrolle beim Tierarzt auf Würmer. Diese ist allerdings leider auch etwas kostspieliger.

Baden

Hunde müssen nicht regelmäßig gebadet werden, sondern nur dann, wenn sie schmutzig aussehen oder schlecht riechen. Das kann bei dem Haarkleid des Goldendoodles jedoch aufgrund seiner Struktur und auch bei hellen Farben leichter mal der Fall sein. 

Verwendet beim Baden immer ein natürliches Hunde-Shampoo und kein Menschen-Shampoo, da Menschen einen anderen pH-Wert haben als Hunde. Lockige Goldendoodles werden nicht so schnell trocknen und es kann wie beim Pudel sinnvoll werden, sie mit einem Föhn oder Hairblower für Hunde zu trocknen. 

Kämmen & Bürsten

Ganz gleich ob das Haarkleid glatt, wellig oder gelockt ist: Der Goldendoodle muss regelmäßig gekämmt werden. Am besten kämmt ihr das Haarkleid täglich oder mindestens 2-3 Mal in der Woche. Dann sieht der Goldendoodle gepflegt aus. 

Haaren

Ob der Goldendoodle haart, hängt von der jeweiligen Zucht, dem Individuum und der Generation ab. Seriöse und erfahrene Züchter können euch meist sagen, ob der Goldendoodle haaren wird. In der F1-Generation ist dies meistens der Fall. Sie können sogar sehr stark haaren.

F1b-Generationen und F2-Generationen oder Multigeneration Goldendoodles haaren dagegen meist nicht, dafür müssen sie regelmäßig geschoren werden. 

Schneiden & Trimmen

Je nach Haarbeschaffenheit muss ein Goldendoodle regelmäßig (alle 4-10 Wochen) geschoren werden. F1-Goldendoodles müssen dagegen viel gebürstet und ggf. mit einem Trimmesser bearbeitet werden. 

Für Allergiker geeignet

Goldendoodles wurden in Anlehnung an den Labradoodle ursprünglich gezüchtet, der als Assistenzhund speziell für Menschen mit Tierhaarallergie gekreuzt wurde. 

Allerdings gibt es bei den unterschiedlichen Generationen der Züchtung starke Unterschiede im Haarkleid und auch in der Verträglichkeit durch Tierallergiker. Eine Garantie gibt es folglich nicht dafür bei Goldendoodles, dass sie für Allergiker besser verträglich sind.

Die F1-Generation wird wahrscheinlich haaren und ist für Allergiker meist nicht geeignet. Aber bei F1b Goldendoodles, F2 und höheren Generationen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie für Allergiker besser geeignet sind. 

Lese-Tipp: Hunde für Allergiker: Leben mit Hund trotz Allergie.

Sabbern

Goldendoodle tendieren eher weniger zum Sabbern, allerdings ist das nicht der Fall, während ihr Futter gerade zubereitet wird. 

Gesundheit & Pflege auf einen Blick

Gesundheit
Robustheit
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte
Krankheiten
Allergiker geeignet
Pflege
Baden
Bürsten
Haaren
Schneiden
Sabbern

Ernährung

Auf Gewicht und eine ausgewogene Ernährung achten

Die Ernährung des Goldendoodles hat einen sehr großen Einfluss auf seine Gesundheit. Achtet auf eine ausgewogene und natürliche Ernährung eures Hundes, die auf sein Alter, Gewicht und seine individuelle Gesundheit abgestimmt ist. Erhält euer Hund viel Bewegung, benötigt er mehr Futter, ist er krastriert oder sterilisiert, sinkt der Nährstoffbedarf um bis zu 30%. 

Kommt beim Goldendoodle der Golden Retriever mehr durch, so wird er sehr wahrscheinlich zur Gefräßigkeit neigen. Kommt der Pudel mehr zum Vorschein, kann ein Goldendoodle auch ein krüscher Fresser sein. Doch die meisten von ihnen kämpfen eher mit Übergewicht, was leider sehr ungesund ist. 

Übergewicht verkürzt die Lebenszeit

Eine Langzeitstudie bei Labradoren, hat gezeigt, dass übergewichtige Hunde bis zu 20% ihrer Lebenszeit einbüßen und früher sterben können. Ihr habt es also in der Hand, ob euer Hund ein gesundes Gewicht hat. 

Verfressenheit

Meist sind Goldendoodles verfressen, es sei denn, der krüsche Pudel setzt sich durch. 

Aussehen

Starke Variationen im Aussehen der Goldendoodles

Goldendoodles sind meist sportliche und hochbeinige, wohlproportionierte Hunde mit einem meist welligen oder lockigem Haarkleid und Hängeohren.

Das Aussehen, die Größen und auch das Haarkleid kann bei Goldendoodles erheblich variieren. Ausschlaggebende Faktoren sind:

  1. Die Größe und Farbe der eingekreuzten Pudel
  2. Die Generation und der Anteil des Pudels: Wurde der Pudel mit Golden Retriever gepaart (F1) oder wurden Welpen aus dieser Verpaarung miteinander verpaart (F2) oder fanden noch Rückkreuzungen (Backcross) oder weitere Generationskreuzungen (Multigen) statt?

Größenvariationen des Goldendoodles

Es gibt die folgenden unterschiedlichen Größenvariationen des Goldendoodles bei der Goldendoodle Association of North America, wobei dies immer nur grobe Angaben sein können:  

Goldendoodle (Standard)
Größe: 53-63cm, Gewicht: 23-30kg
Hier werden Königspudel und Golden Retriever in erster Generation verpaart und es entstehen weitere Folgegenerationen. 

Goldendoodle (Medium)
Größe: 44-52cm, Gewicht: 16-23kg
Hier werden Mittelpudel (Kleinpudel) und Golden Retriever in erster Generation verpaart und es entstehen weitere Folgegenerationen. 

Goldendoodle (Mini)
Größe: 36-43cm, Gewicht: 12-16kg
Golden Retriever oder Goldendoodle Medium wird mit kleineren Pudeln wie Mittelpudel und Zwergpudel über Generationen verpaart, wobei die kleinen Hunde weiter verpaart werden. 

Goldendoodle (Petite)
Größe: 25-35cm, Gewicht: 3,5-11,3kg
Goldendoodle Mini wird ggf. mit Toy- oder Zwergpudeln verpaart, wobei die kleinsten Hunde der Zucht weiter verpaart werden. 

Hinweis: Toy-Pudel sind zwar offiziell anerkannt, doch gelten sie häufig als Qualzucht, da sie zu klein gezüchtet starke gesundheitliche Einschränkungen erleiden. Toy-Züchtungen von Goldendoodles können daher ebenso schwere gesundheitliche Schäden mit sich bringen und sollten deshalb nicht unterstützt werden. Goldendoodle Petite sind von der Goldendoodle Association of North America offiziell anerkannt. 

Augenfarbe

Die Augenfarbe kann von bernsteinfarben bis dunkelbraun gehen

Fell

Das Haarkleid von Goldendoodles kann je nach Generation und Pudelanteil lockig, wellig oder auch glatt sein. Die Locken können dabei ebenfalls sehr unterschiedlich aussehen. 

Je nach Vererbung kann das Fell immer weiter wachsen und muss daher geschoren werden, haart dafür aber nicht oder es fällt aus und behält dieselbe Länge. 

Die meisten Goldendoodles verfügen über längere Gesichtshaare und haben längere Augenbrauen und einen Bart. 

Farbe

Goldendoodles gibt es in sehr vielen Farbvariationen. Während der Golden Retriever ein helles Beige, das auch ins Apricot oder Rot übergehen kann vererbt, kommen vom Pudel noch weitere Farben wie Schwarz, Dunkelbraun, Silber oder Grau oder sogar zweifarbig hinzu. 

Alle diese Farben oder ihre Mischung können an die Goldendoodles vererbt werden:

  • Cremefarben (Helles Beige)
  • Apricot (Rtliches Beige)
  • Rot
  • Dunkelbraun (Chocolate)
  • Schwarz
  • Zweifarbig (schwarz-weiß, braun-weiß, rot-weiß)
  • Weiße Markierungen an Brust, Pfoten oder Kopf können vorkommen
  • Black-and-Tan in schwarz oder braun

Doch es kommen auch Farbmuster bei Goldendoodles vor und sogar Merle (eine mit Krankheiten eng in Verbindung stehende Farbe) kann vorkommen. 

Geschichte und Herkunft

Sehr junge Kreuzung aus den USA mit Vorbild Labradoodle

FCI Norm

Nummer: 0

Herkunft

USA

Geschichte

Der Goldendoodle ist eine sehr junge Hunderasse, die nicht wirklich einheitlich in Aussehen und Wesen ist und die von offiziellen Hundeverbänden wie dem VDH oder der FCI und kynologischen Verbänden nicht anerkannt ist. Er gehört zu den sogenannten Hybridhunden oder auch Designerhunden, bei denen zwei Rassen absichtlich verpaart werden. Hybridhunde wie Goldendoodles liegen sehr im Trend.

Inspiration durch den Labradoodle: Assistenzhund für Allergiker

Die Idee, einen Retriever mit einem Pudel zu kreuzen kam Wally Conron Ende der 1980er Jahre. Er züchtete damals Assizenzhunde für die "Royal Guide Dogs Association of Australia", heute "Guide Dogs Victoria" genannt. 

Er wollte einer Dame aus Hawaii helfen, die einen Assistenzhund benötigte, dessen Haltung auch für ihren auf Hundehaare allergisch reagierenden Mann möglich sein sollte. Deshalb versuchte Wally Conron zunächst Pudel für die Ausbildung als Assistenzhund auszubilden, doch sie waren zu temperamentvoll, um gute Assistenzhunde zu sein.

So kam er 1989 auf die Idee, die ruhige und mit dem "will to please" ausgestattete und gesunde Labrador-Assistenzhündin Brandy mit dem gesunden Königspudel-Rüden Harley von seinem Chef, John Gosling, zu verpaaren. Nach rund 63 Tagen warf Brandy drei Welpen. Nun musste sich herausstellen, ob diese auf der einen Seite zum Assistenzhund geeignet sind und ob sie auf der anderen Seite auch wirklich keine Allergien bei dem Ehemann auslösen. Es wurden Fell- und Speichelproben von den Welpen nach Hawaii geschickt und es stellte sich heraus, dass der Ehemann nur auf den Welpen Sultan ohne Allergie reagierte. Sultan wurde trainiert und nach Hawaii gesendet, um dort als erster Labradoodle-Assistenzhund der Welt erfolgreich seinen Job zu machen. Er kam übrigens zur Rente wieder zurück nach Melbourne und lebte bei John Gosling bis zu seinem Tod und wurde in dessen Garten begraben.

Cooler Name, coole Story: Alle wollen einen Labradoodle

Da Wally Conron die anderen beiden Welpen als Mischlinge nicht loswurde, bat er die PR-Abteilung der Organisation über die neue nicht-allergische Rasse zu berichten. Um die neue Rasse interessanter zu machen, gab er ihr den Namen Labradoodle. Während niemand die Mischlingswelpen haben wollte, wollten nun alle auf einmal Welpen der neuen Rasse Labradoodle haben. 

Coole neue Rasse oder Frankensteins Monster?

Während auf der einen Seite wirklich gute Assistenzhunde für Allergiker gezüchtet wurden, sprangen leider sehr viele Menschen auf den Zug der Züchtung auf, nur um Profit zu machen. Labradoodles waren in aller Munde. Und das ist auch heute leider noch der Fall. Ich sehe gerade auf einschlägigen Webseiten zur Tiervermittlung, dass Labradoodle-Welpen in Merle (krankmachende Farbe) für 4.400 EUR angeboten werden. Und auch ohne die seltene Farbe, sehe ich Preise von 2.800 EUR und darüber. Wenn man bedenkt, dass ein reinrassiger Pudel-, Labrador- oder Golden Retriever-Welpe mit Papieren und Gesundheitszeugnissen preislich darunter liegt, wird einem ganz schwindelig.

Doodle-Boom entsteht

Der Labradoodle-Hype nahm seinen Lauf. Obendrein begannen geschäftstüchtige Menschen nun auch noch damit, andere Hunderassen mit dem Pudel zu kreuzen und geradezu einen Doodle-Boom auszulösen, der in den sozialen Medien noch gehypt wurde. Schließlich sehen die Welpen wuschelig-niedlich aus und können als freundlich und für Allergiker geeignet verkauft werden. So kam es zu völlig irrwitzigen Verpaarungen von anderen Hunderassen mit dem Pudel, Hauptsache, sie haben einen Namen, der sich gut vermarkten lässt.

Dadurch wurden auch viele Labradoodles und Goldendoodles gezüchtet, die weder vom Wesen noch von der körperlichen Gesundheit her hätten gekreuzt werden dürfen. Sehr häufig werden Labradore verwendet, die für die offizielle Zucht zu ungesund sind. Das führt dann leider sehr oft zu Gelenksproblemen wie HD, ED und OCD oder auch zu Bänderrissen. Auch von Pudeln kann HD vererbt werden oder es kommen Augenerkrankungen hinzu. Natürlich gibt es auch verantwortungsvolle Züchter, die gesunde Hunde verwenden und sich Gedanken über die Zucht machen. Doch wo Geld winkt, finden sich sehr viele unseriöse Hundevermehrer, die sich nicht um die Gesundheit und das Wohl der Hunde scheren, sondern nur um das Geld. Eine dieser neuen Hunderassen ist auch der Goldendoodle.  

Goldendoodle entsteht in Nordamerika

Im Gegensatz zum Labradoodle ist der Goldendoodle zunächst vermutlich in Nordamerika entstanden, zumindest ist dort die Zucht Ende der 1990er Jahre sehr schnell sehr groß geworden. Doch es gab bereits vor dem Aufkommen des Labradoodle-Booms Menschen, die Golden Retriever und Pudel gekreuzt haben. Eine davon war die Schriftstellerin Monica Dickens und Urenkelin des berühmten Charles Dickens. Sie soll 1969 eine der ersten Kreuzungen zwischen Golden Retriever und Pudel in den USA vorgenommen haben.

Eine regelrechte Zuchtwelle begann ca. Ende der 1990er Jahre, doch sie dehnte sich sehr schnell auch auf Australien und Europa aus. Die Kreuzung wird in den USA auch Groodle genannt. 

Goldendoodles abseits vom Standard

Während zu Beginn ausschließlich Standard Goldendoodles (Königspudel wurden mit Golden Retrievern gekreuzt) gezüchtet wurden, kam bald die Nachfrage nach kleineren Varianten. Und diese wurden kurz darauf gezüchtet, indem statt des Königspudels Mittel- oder Zwergpudel eingekreuzt wurden. In den USA gibt es bereits vier Größenvarianten von Toy (Petite) über Mini und Medium bis eben zum großen Standard. 

Unterschiedliche Generationen und Zuchtbemühungen

Je nach Rasse der Elterntiere und Generation der Verpaarung variieren die Farben und das Haarkleid der Welpen sehr stark. Hinzu kommt, dass die 2. Generation leider sehr unvorhersehbar wird. Die Welpen unterscheiden sich je nach Generation in ihrem Haarkleid, in ihrer Kompatibilität mit Allergikern und auch in ihrer Gesundheit stark voneinander. Zumal es sehr viele Verpaarungsmöglichkeiten in den Generationen gibt. Züchter unterscheiden  in F1, F1B, F1BB, F2, F2B, F2BB, F3 und Multi-Generations.

2009 wurde in den USA die "Goldendoodle Association of North America" gegründet. Sie ist eine Non-Profit Organisation, deren Ziel es ist, den Goldendoodle in Bezug auf Haarkleid, Typ, Temperament und Gesundheit mehr zu standardisieren und insbesondere auch in Bezug auf die Gesundheit der Zuchttiere Standards für Züchter aufstellt.

Die Zuchtgenerationen und ihre Unterschiede

F1 Goldendoodle: 1. Generation

Golden Retriever + Pudel = Goldendoodle F1 (50% Golden Retriever, 50% Pudel)
Es wird ein reinrassiger Pudel mit einem reinrassigen Golden Retriever gekreuzt.

  • Aussehen kann sehr unterschiedlich ausfallen, das Haarkleid kann glatt, wellig oder lockig sein.
  • Gesundheitliche Vorteile, da Welpen zweier reinrassiger Hunde gesünder sind als ihre Elterntiere
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde keine Allergie auslösen
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde nicht haaren

F1B Goldendoodle (Backcross): 2. Generation

Goldendoodle F1 + Pudel = Goldendoodle F1b (25% Golden Retriever, 75% Pudel)

Oder sehr selten:

Goldendoodle F1 + Golden Retriever = Goldendoodle F1b (75% Golden Retriever, 25% Pudel)


Es wird meist ein Pudel mit einem Goldendoodle F1 verpaart. Sehr viel seltener wird ein Goldendoodle F1 mit einem Golden Retriever verpaart, da die Wahrscheinlichkeit, dass die Welpen haaren und Allergien bei Menschen auslösen können größer ist.  

  • Aussehen fällt nicht ganz so unterschiedlich wie bei der 1. Generation aus, das Haarkleid kann wellig oder lockig sein.
  • Gesundheitliche Vorteile sind geringer als bei der 1. Generation, aber noch vorhanden, da Welpen zweier reinrassiger Hunde gesünder sind als ihre Elterntiere
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde keine Allergie auslösen, aber sehr wahrscheinlich.
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde nicht haaren, aber sehr wahrscheinlich
  • Pflegeaufwand für das Haarkleid steigt

F1BB Goldendoodle (Backcross)

Goldendoodle F1b + Pudel = F1BB Goldendoodle (87,5% Pudel, 12,5% Golden Retriever)

F2 Goldendoodle 

Goldendoodle F1 + Goldendoodle F1 = Goldendoodle F2

Es werden Goldendoodle F1 (50% Pudel, 50% Golden Retriever) mit einem Goldendoodle F1 (50% Pudel, 50% Golden Retriever) verpaart. Entsprechend sind sie auch 50% Pudel und 50% Golden Retriever, aber in einer weiteren Generation.

Diese Generation wird jedoch kaum gezüchtet, da sie sehr unvorhersehbar in Bezug auf das Aussehen, die Fellart und die Schuppen sind.

  • Aussehen unvorhersehbar, sehen der F1-Generation meist ähnlich
  • Gesundheitliche Vorteile sind geringer als bei der 1. Generation, aber noch vorhanden, da Welpen zweier reinrassiger Hunde gesünder sind als ihre Elterntiere
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde keine Allergie auslösen, aber sehr wahrscheinlich.
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde nicht Haaren, aber sehr wahrscheinlich

F2B Goldendoodle (Backcross)

Goldendoodle F2 + Pudel = Goldendoodle F2b (62,5% Pudel + 37,5% Golden Retriever)

 

F3 oder höher Multigen(eration) Goldendoodle

Goldendoodle F1b + Goldendoodle F1b = Multigen Goldendoodle

Goldendoodle F1b + Goldendoodle Multigen = Multigen Goldendoodle

Goldendoodle F2 + Goldendoodle F2

Multigen Goldendoodle + Pudel = Multigen Goldendoodle

Multigen Goldendoodle + Golden Retriever = Multigen Goldendoodle

Wird diese Züchtung für einige Generationen fortgesetzt, so sprechen einige Züchter von einer neuen Rasse, die als eigene Rasse, bei der um Registrierung und Anerkennung gekämpft wird. Aussehen unvorhersehbar, sehen der F1-Generation meist ähnlich

  • Gesundheitliche Vorteile kaum vorhanden
  • Haarkleid sehr wellig oder lockig
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde keine Allergie auslösen, aber fast immer der Fall.
  • Es ist nicht garantiert, dass die Hunde nicht Haaren, aber fast immer der Fall.
  • Erhöhter Aufwand an Fellpflege

Goldendoodle im Überblick

Freundliche, intelligente und agile Begleit- und Familienhunde

Goldendoodle sind sehr freundliche und fröhliche Hunde, die gern und schnell lernen. Sie sind fantastische Familien- und auch Therapiehunde, sofern sie konsequent ausgebildet und sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet werden. Je nach Generation und Zuchtlinie können Temperament und Selbstbewusstsein sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Ebenso kann das Haarkleid von glatt über wellig bis lockig sein und muss absolut nicht für Allergiker geeignet sein. Achtet unbedingt auf seriöse Züchter, die die Elterntiere gesundheitlich getestet haben und auch darauf geachtet haben, dass die Charaktere der Elterntiere zusammenpassen. Die meisten Goldendoodle sind sehr sportlich und freuen sich über viel Bewegung. 

Auflagen

Es gibt keine rassespezifischen Auflagen zur Haltung von Goldendoodles. 

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